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TU Berlin

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TU Berlin setzt Zeichen im Kampf gegen Leukämie

Mittwoch, 13. April 2011

Medieninformation Nr. 111/2011

Öffentliche DKMS-Typisierungsaktion am 21. April 2011 auf dem Campus in Charlottenburg

Die Mutter einer Wissenschaftlichen Mitarbeiterin der TU Berlin ist an Leukämie erkrankt. Nur eine Stammzellspende kann das Leben der 50-jährigen Carola retten. Glücklicherweise konnte in den vergangenen Tagen für Carola ein passender Spender gefunden werden. Jedoch sucht in Deutschland jeder fünfte Patient, der auf eine Spende angewiesen ist, vergeblich nach seinem passenden Spender, so zum Beispiel Hans-Jürgen Rüsch aus Schönberg in Brandenburg. Um die Überlebenschancen für ihn und andere Patienten weltweit zu erhöhen, findet am 21. April eine öffentliche Typisierungsaktion der DKMS (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) im Hauptgebäude der TU Berlin statt. Mitmachen kann grundsätzlich jeder gesunde Mensch im Alter zwischen 18 und 55 Jahren.

Der Präsident der TU Berlin, Professor Dr.-Ing. Jörg Steinbach, übernimmt die Schirmherrschaft für die öffentliche Aktion, die am Donnerstag, dem 21. April 2011 von 13.00 Uhr bis 19.00 Uhr in der TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 2036 und H 2037, Straße des 17. Juni 135 in 10623 Berlin-Charlottenburg (Nähe U-Bhf. Ernst-Reuter-Platz) stattfindet. „Ich finde es sehr wichtig, dass sich möglichst viele Menschen typisieren lassen. Leukämie ist eine Krankheit, die oft nur durch eine einzige Person geheilt werden kann. Je mehr Menschen bei der DKMS registriert sind, desto größer ist die Chance, fündig zu werden“, so Prof. Dr.-Ing. Steinbach.

Jeder, der sich als potenzieller Stammzellspender in die DKMS aufnehmen lässt, ist eine weitere Chance für Patienten weltweit und kann vielleicht schon morgen zum Lebensspender werden. Jeder Einzelne zählt!

Mitmachen kann grundsätzlich jeder und jede Gesunde zwischen 18 und 55 Jahren. Den Spendern werden – nachdem sie eine Einverständniserklärung ausgefüllt haben – fünf Milliliter Blut abgenommen, um die Gewebemerkmale bestimmen zu können. Wer sich bei einer früheren Aktion typisieren ließ, ist bereits als Stammzellspender registriert und steht auch weiterhin weltweit als Stammzellspender für Patienten zur Verfügung.

Auch die finanzielle Unterstützung der Aktion ist wichtig. Für die Neuaufnahme eines jeden Spenders entstehen der DKMS Kosten in Höhe von 50 Euro. Die gemeinnützige Gesellschaft ist bei der Spenderneugewinnung allein auf Geldspenden angewiesen. Jeder Euro zählt!

DKMS-Spendenkonto 024 000 200 bei der Commerzbank AG Berlin, BLZ 120 400 00

Übrigens: Mehr als 53.000 Menschen in Berlin haben bereits den ersten Schritt getan und sind als potenzielle Stammzellspender bei der DKMS registriert. Rund 450 von ihnen konnten bislang tatsächlich Stammzellen spenden. Um jedoch noch mehr Patientenschicksale vielleicht zum Guten wenden zu können, ist die DKMS auf die Spendenbereitschaft der Menschen angewiesen.

Weitere Informationen zur Aktion, Typisierung, Stammzellspende usw. finden Sie auf der Aktionswebsite www.hilfe-fuer-carola.de sowie direkt bei der DKMS unter www.dkms.de.

Hinweis an die Redaktion: Bitte kommunizieren Sie auch die Internetseite www.dkms.de. Dort finden Ihre Leser alle wichtigen Informationen zur Typisierung, Stammzellspende und News. Gerne vermittelt DKMS einen Stammzellspender oder eventuell einen erfolgreich transplantierten Patienten aus der Region für ein Interview.

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

DKMS Deutsche Knochenmarkspenderdatei
Babette Gebhardt
Tel.: 030/83227970

www.dkms.de

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