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TU Berlin

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Stadtvisionen im Vergleich

Mittwoch, 29. September 2010

Medieninformation Nr. 282/2010

Die TU Berlin erinnert an die „Allgemeine Städtebau-Ausstellung“ in Berlin vor 100 Jahren / Einladung zum Presserundgang am 13. Oktober 2010

Als vor vier Jahren der Berliner Hauptbahnhof eingeweiht wurde, war der Bau neu. Die Idee aber, an diesem Ort einen Zentralbahnhof zu errichten, beinahe 100 Jahre alt. Die Pläne dafür waren auf der internationalen „Allgemeinen Städtebauausstellung“, die 1910 in Berlin stattfand, erstmals öffentlich gezeigt worden. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums dieser Schau zeigt die TU Berlin die Ausstellung STADTVISIONEN 1910|2010. Wir möchten Sie herzlich zur Pressekonferenz und einem anschließenden Presserundgang durch die Ausstellung einladen.

Zeit:
am Mittwoch, dem 13. Oktober 2010, 10 Uhr 
Ort:
Ausstellungsforum im Architekturgebäude der TU Berlin, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin (Nähe U-Bahnhof Ernst-Reuter-Platz)
 

STADTVISIONEN 1910|2010 ist ein Pilotprojekt der Nationalen Stadtentwicklungspolitik des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung und ein Beitrag der TU Berlin zum Berliner Wissenschaftsjahr 2010.

Als Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Prof. Dr. Harald Bodenschatz, Leiter des Fachgebietes Planungs- und Architektursoziologie der TU Berlin, 
  • Dr. Hans-Dieter Nägelke, Leiter des Architekturmuseums der TU Berlin, 
  • Dr. Harald Kegler, Bauhaus-Universität Weimar, 
  • Christina Gräwe, Kuratorin der Ausstellung und
  • ein Vertreter des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Prof. Bodenschatz, Dr. Kegler und Dr. Nägelke haben das Projekt initiiert.

Heute wie vor 100 Jahren gilt die deutsche Hauptstadt als Stadtlabor, in dem neue Visionen und neue Wege des Städtebaus erprobt werden. Mit der großen Städtebau-Ausstellung 1910 verglich sich Berlin erstmals und erfolgreich mit den Großstädten Europas wie Paris und London und Chicago in den USA. Damals ging es darum, Antworten auf die Herausforderungen einer chaotisch wachsenden Großstadt der Industriegesellschaft zu finden. Heute, nach 100 Jahren, präsentiert sich Berlin erneut im internationalen Umfeld – diesmal als Modell einer Metropole der postindustriellen Gesellschaft im Zeichen des Klimawandels.

Die Ausstellung STADTVISIONEN 1910|2010 präsentiert sich vom 15. Oktober bis 10. Dezember 2010 und ist dienstags bis freitags von 14 Uhr bis 20 Uhr und samstags von 12 Uhr bis 18 Uhr geöffnet (Eröffnung am 14. Oktober, 19 Uhr). Der Eintritt ist frei.

Sie wird herausragende Dokumente zeigen: unter anderem Pläne aus dem Wettbewerb „Groß-Berlin“ von 1910, die sich im Besitz des Architekturmuseums der TU Berlin befinden, Auszüge des berühmten Burnham-Plans (Chicago) sowie Planungen Eugène Hénards (Paris) und Raymond Unwins (London), um nur einige zu nennen. Die Phase um 2010 wird durch aktuelle Berliner Planungen vorgestellt wie zum Umfeld Hauptbahnhof, Osthafen-Mediaspree, Rathausforum und Flughafen Tempelhof. Paris ist mit Beiträgen unter anderem zum Gutachterverfahren „Le Grand Pari(s)“ 2008 vertreten, London präsentiert sich mit Ansichten zur Renaissance der Innenstadt sowie Planungen für die Randbezirke zu Olympia 2012. Der Stadtumbau von Chicago wird anhand der Planungen „Chicago Metropolis 2020“ sichtbar. Insgesamt werden 125 Exponate zu sehen sein. Ein umfangreicher Katalog erscheint parallel zur Ausstellung.

Wir möchten Sie bitten, sich bis zum 11. Oktober 2010 anzumelden. An pressestelle@tu-berlin.de oder Fax: 030/314-23909
Vorname, Name:
 


Medium, Redaktion:

 

Tel., E-Mail:
                                                                                                                   



Weitere Informationen und Fotomaterial zur Ausstellung stellen wir Ihnen am 13. Oktober zum  Download zur Verfügung: www.tu-berlin.de/?id=91199

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Christina Gräwe
Kuratorin der Ausstellung STADTVISIONEN 1910|2010
Architekturmuseum der TU Berlin
Tel.: 030/314-25010

www.stadtvisionen1910-2010.de

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