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TU Berlin

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Nach nur sechs Semestern Mathematiker

Dienstag, 19. Oktober 2010

Medieninformation Nr. 300/2010

Erwin-Stephan-Preis wird am 28. Oktober 2010 zum Tag der Lehre an der TU Berlin verliehen

Wer an der TU Berlin besonders schnell und gut studiert, hat beste Aussichten auf einen Erwin-Stephan-Preis, der bereits seit 1991 zweimal im Jahr an TU-Absolventinnen und -Absolventen vergeben wird. Er ist als Unterstützung für Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland gedacht.

Dieses Mal werden eine Absolventin und drei Absolventen finanzkräftig unterstützen. Das Preisgeld beträgt je 4.000,- Euro für die Finanzierung von Auslandsaufenthalten. Die Preisträgerin und Preisträger studierten in den Studiengängen Architektur, Mathematik und Physik. Insgesamt hatten sich fünf Absolventinnen und zehn Absolventen beworben.

Die Preisverleihung findet am 28. Oktober 2010 im Hauptgebäude der TU Berlin, Audimax, im Rahmen des Tags der Lehre für die Erstsemester statt. Die Veranstaltung, auf der die Erstsemester der TU Berlin begrüßt werden, beginnt um 10.30 Uhr. Überreicht wird der Preis durch den Vizepräsidenten für Lehre und Studium, Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Huhnt.

Verliehen wird der Erwin-Stephan-Preis von der „Helene und Erwin Ste-phan-Stiftung“. Diese wurde von der TU Berlin gegründet, nachdem Helene Stephan, einem Wunsch ihres zuvor verstorbenen Mannes Erwin entsprechend, 1988 die Hälfte ihres Wertpapierbesitzes der Hochschule vererbt hatte. Erwin Stephan war 1955 die Ehrendoktorwürde der TU Berlin verliehen worden.

Zu den drei Preisträgern und der Preisträgerin:

Nadim Sah ist 1985 in Berlin geboren worden. Sein Studium schloss er nach nur sechs Fachsemestern als Diplom-Mathematiker mit „sehr gut“ ab. In seiner ebenfalls mit „sehr gut“ bewerteten Diplomarbeit widmete sich Nadim Sah dem Thema „Mixing Times for Markov Chain Models in Genetics“. Das Preisgeld möchte Nadim Sah für einen mehrmonatigen Forschungsaufenthalt in Zürich, Schweiz verwenden, um seine mit einem IRTG-SMCP Stipendium geförderte Promotion voranzutreiben.

Christoph Speier wurde 1984 in Berlin geboren. Für sein Studium im Dip-lomstudiengang Physik, das er mit „Auszeichnung“ abschloss, benötigte er nur acht Fachsemester. Seine Diplomarbeit „Ising-Modell für bakterielle Flagellen“ wurde mit „sehr gut“ bewertet. Das Preisgeld möchte Christoph Speier für ein zusätzliches biologisch orientiertes Masterstudium an der University of Bergen, Norwegen verwenden.

Nina Nadine Ridder, 1984 in Berlin geboren, studierte neun Fachsemes-ter Physik an der TU Berlin und schloss ihr Studium mit „sehr gut“ ab. Zur-zeit ist sie bei der European Space Agency in den Niederlanden im Be-reich der Klimaforschung tätig. Um ihre Karriere auszubauen, möchte Nina N. Ridder auf diesem Gebiet promovieren. Dazu steht sie bereits mit Prof. M. England des Climate Change Research Centres der University of New South Wales in Sydney, Australien in Kontakt.

Ulrich Freiherr von Türckheim, 1981 in Freiburg geboren, absolvierte sein Studium der Architektur in zehn Fachsemestern und schloss mit „Auszeichnung“ ab. Als DAAD-Stipendiat studierte er zwei Semester im europäischen Exzellenzprogramm an der ETH Zürich in der Schweiz. Mit seinem Preisgeld möchte Ulrich von Türckheim einen weiterführenden Studiengang im Fach Architektur in England oder den USA finanzieren.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Patrick Thurian
Controller für Lehre und Studium der TU Berlin
Tel.: 030/314-25485

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