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TU Berlin

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Moderne Technik – Grüne Technik

Mittwoch, 24. November 2010

Medieninformation Nr. 339/2010

Richard Jonathan Parker hält die Queen’s Lecture an der TU Berlin über die Entwicklung umweltverträglicher Triebwerkstechnologien

Richard Jonathan Parker, Rolls Royce, Direktor Forschung und Technologie
Lupe

Mobilität auf der Straße, auf der Schiene, zu Wasser und in der Luft ist für eine moderne Industriegesellschaft unverzichtbar – zunehmend gerät jedoch auch die dadurch verursachte Belastung von Umwelt, Mensch und Tier in die Diskussion. Die Strategie der TU Berlin zielt deshalb auf die Weiterentwicklung eines möglichst breiten Forschungsportfolios im Bereich "Grüne Mobilität". Ein wichtiger Bereich im Verbund der Verkehrssysteme an der TU Berlin ist die Luftfahrt, mit der sich die diesjährige Queen’s Lecture beschäftigt.

Mit ihren Kompetenzen in der Entwicklung von Fahrzeugen und Antrieben, die Schadstoff- und Lärmemissionen entweder mindern oder vermeiden sowie den Energieverbrauch der verschiedensten Systeme reduzieren, reiht sich die TU Berlin in die Technologieschwerpunkte der Region ein und beteiligt sich aktiv an der Ausgestaltung einer zukunftsfähigen Wissenschafts-, Wirtschafts- und Innovationspolitik.

Zusammen mit dem British Council, Großbritanniens internationaler Organisation für Bildung und Kulturbeziehungen, und der Britischen Botschaft konnte TU-Präsident Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach Professor Richard Jonathan Parker, Direktor für Forschung und Technologie der Rolls-Royce Group, für die traditionelle öffentliche Vorlesung an der TU Berlin gewinnen.

Wir laden Sie herzlich zur diesjährigen Queen’s Lecture ein:

„Clean Sky, Green Sky“
Richard Jonathan Parker, Direktor Forschung und Technologie,
Rolls-Royce-Group, Derby, England
Zeit:
Montag, den 6. Dezember 2010, 17.00 Uhr 
Ort:
TU Berlin, Audimax, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin 

Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten. Der Eintritt ist frei.
Bitte weisen Sie in Ihren Medien auf diese Veranstaltung hin.

Hinweis für Journalisten: Bitte melden Sie sich mit Angabe Ihrer Redaktion an unter: www.tu-berlin.de/queenslecture

Herausforderung Lärm- und Schadstoffemissionen

Das britische Unternehmen Rolls-Royce ist ein weltweit agierender Hersteller von Antriebs- und Energiesystemen für den Einsatz in der Luftfahrt, auf Schiffen und im Energiesektor. Mehr als 12 000 Flugtriebwerke von Rolls-Royce sind weltweit in der zivilen Luftfahrt in 30 unterschiedlichen Flugzeugtypen bis hin zu großen Passagiermaschinen im Einsatz. Der größte Teil der Technologieinvestitionen des Unternehmens fließt in die Reduzierung von Geräusch- und Schadstoffemissionen - die größten Herausforderungen, die der stetig wachsende Flugverkehr mit sich bringt.

"Obwohl die Luftfahrt weniger als zwei Prozent der durch Menschen verursachten CO2-Emissionen verantwortet, ist es wichtig, die globale Belastung der Umwelt zu minimieren, wenn wir weiterhin von den zahlreichen wirtschaftlichen und sozialen Vorzügen profitieren wollen, die uns die Luftfahrt bringt", sagt Richard Parker. Er wird in seinem Vortrag "Clean Sky, Green Sky" die bedeutende Rolle von Flugantrieben bei der Reduzierung der Umwelteinflüsse des Luftverkehrs am Beispiel der Rolls-Royce Großtriebwerke darstellen. Außerdem wird Richard Parker einen Ausblick auf die Flugantrieb-Technologien der kommenden 20 Jahre geben.

Europäische Forschungszusammenarbeit

Da CO2-, Stickoxid- und Lärmemissionen nicht an Landesgrenzen haltmachen, spielt dabei die europäische Zusammenarbeit und insbesondere die enge Anbindung an universitäre Forschung eine wichtige Rolle. Sie schlägt sich bereits unter anderem in der europäischen Forschungsinitiative "JTI Clean Sky" nieder, die über ein Gesamtbudget von 1,6 Milliarden Euro verfügt und damit das weltweit größte Verbundvorhaben in der Luftfahrtforschung ist, gleichermaßen finanziert von der EU und der Industrie. Sie hat zum Ziel, bis zum Jahr 2020 die Emissionen von CO2 um 50 Prozent, die von Stickoxid um 80 Prozent und Lärm um 50 Prozent im Vergleich zum Jahr 2000 zu senken.

Zur Person Richard Jonathan Parker

Seit 2001 ist Professor Richard Jonathan Parker Direktor für Forschung und Technologie der gesamten Rolls-Royce Group. Er ist unter anderem Gastprofessor für Luftfahrt an der Loughborough University, Ehrendoktor für Werkstofftechnik an der Birmingham University und Fellow mehrerer Akademien und Institutionen, so der Royal Academy of Engineering (FREng), der Aeronautical Society (FRAeS), der Institution of Mechanical Engineers (FIMechE) sowie des Institute of Physics (FInstP).

Zur Queen’s Lecture

Die „Queen´s Lectures“ sind eine Vortragsreihe, die von Königin Elisabeth II. anlässlich ihres Berlin-Besuchs 1965 als Gastgeschenk an die Stadt Berlin eingeführt wurde. Jedes Jahr hält ein renommierter britischer Wissenschaftler einen Vortrag über sein Fachgebiet, sei es zu wirtschaftlichen, kulturellen oder naturwissenschaftlichen Themen. Seit dem 1. Dezember 1997, dem 50. Jahrestag der Neugründung der Technischen Hochschule Berlin als TU Berlin finden die Vorträge regelmäßig an der Technischen Universität Berlin statt und sind fester Bestandteil des Kulturprogramms der Universität. In den letzten Jahren waren unter anderem der Mathematiker Ian N. Stewart, der Energie- und Umweltforscher Peter Pearson, der Astrophysiker Lord Rees of Ludlow oder der Medizinnobelpreisträger Sir Martin J. Evans zu Gast. Unterstützt wird die „Queen’s Lecture“ vom British Council und der Britischen Botschaft.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Patricia Pätzold-Algner
Pressereferentin
Referat für Presse und Information
Technischen Universität Berlin
Tel.: 030 / 314-79773 oder –23922


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