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TU Berlin

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Das Gehen wieder lernen

Donnerstag, 25. März 2010

Medieninformation Nr. 97/2010

Robert-Wischer-Preis 2009 wird am 26. März 2010 an der TU Berlin verliehen

Die Stiftung Public Health verleiht am 26. März 2010 den Robert Wischer Preis 2009 für drei herausragende studentische wissenschaftliche Arbeiten auf dem Gebiet der Gesundheitsforschung. Dazu zählen Gesundheitstechnologie, Gesundheitsökonomie sowie Bauten des Gesundheitswesens an der TU Berlin. Es werden Arbeiten ausgezeichnet, die sich neben einem sehr guten Ergebnis vorrangig durch einen praktischen Nutzen auszeichnen.

Die Preisverleihung findet am 26. März 2010 um 13.00 Uhr im Hauptgebäude der TU Berlin, Audimax, im Rahmen der Einführungsveranstaltung für die neuen Studierenden statt. Der Preis ist mit je 2000 € dotiert.

1. Preis – Dimitar Shterev

"Entwurf, Implementierung und Evaluation von Software-Werkzeugen zur Bewertung des Therapiefortschritts in der gerätegestützten Gangrehabilitation basierend auf Bodenreaktionskräften"
Ziel der Arbeit war die Entwicklung von Software-Werkzeugen zur Bewertung des Therapiefortschritts bei der Rehabilitation des Gehens. Um ein Gangmuster zu erhalten, werden verschiedene verschiedene Verfahren aus der Ganganalyse ausgewählt und auf die Daten einer Therapiestudie auf den robotergestützten Laufsimulator HapticWalker angewendet. Ihre Eignung sowie Aussagekraft wurden evaluiert. Es konnten Verfahren identifiziert werden, deren Ergebnisse die qualitative klinische Bewertung des Trainingserfolgs in weiten Teilen bestätigten.

2. Preis – Tanael Escartin

2. Preis – Tanael Escartin
"Optimierung der mikrobiologischen Bildung von Folsäure und deren Einsatz in der Lebensmittelindustrie"
Teile der deutschen Bevölkerung leiden heute noch unter einer Unterversorgung an Folsäure. Ein Mangel an diesem Vitamin kann zu einer Reihe von Krankheiten und zu Fehlbildungen bei ungeborenen Kindern führen. Tanael Escartin hat in ihrer Diplomarbeit ein mikrobiologisches Produktionsverfahren von Folsäure entwickelt. Die betreffende HPLC-Methode für die Quantifizierung von Folsäure und deren Derivate wurde etabliert und der Zerfall von (6R, S)-5,10 Methenyl-Tetrahydrofolsäure nachgewiesen.

3. Preis – Johannes Moegelin und Christian Seidel

"Urbaniversität – Entwurf eines Moduls für Labor- und Büroräume"
Im Rahmen eines Semesterentwurfs für das 5. Semester Bachelor stellte das Fachgebiet Entwerfen von Krankenhäusern und Bauten des Gesundheitswesens den Auftrag, einen Forschungscampus innerhalb des Universitätsklinikums Heidelberg im Bereich des Neuenheimer Feldes zu ent-wickeln. Mit einer eigenwilligen, intelligenten und auf neu entwickelten Modulen aufbauenden Struktur gelingt es den Studierenden, ein urbanes, städtebauliches Gefüge zu entwickeln, das über seine Vernetzung neue Möglichkeiten des Verweilens und Kommunizierens erwarten lässt.

Zu Robert Wischer

Der Preis ist nach Robert Wischer benannt. Er wird im Andenken an die Erfolge des exzellenten Architekten der TU Berlin bei der praktischen Umsetzung seiner Ideen von der Stiftung Public Health verliehen. Er war über 30 Jahre als Professor für Entwerfen, Bauten des Gesundheitswesens an der TU Berlin tätig. Als Direktor des Instituts für Krankenhausbau begründete er hier das Gebiet Public Health mit und leitete ab 1993 das Institut für Gesundheitswissenschaften.

Robert Wischer hatte sich vor allem für die Gestaltung einer gesundheitsfördernden Architektur eingesetzt. Zu den wichtigsten Krankenhausbauten Wischers gehören die Universitätskliniken in Köln und Göttingen, die Rheinischen Kliniken Bonn, der Neubau des Katharinenhospitals Stuttgart, das Klinikum Brandenburg, das Klinikum Ludwigshafen und das Bundeswehrkrankenhaus Ulm. Er begründete das Archiv Krankenhausbau des XX. Jahrhunderts, das an der TU Berlin angesiedelt ist. Wischer gewann zahlreiche Auszeichnungen und Preise.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr.-Ing. Hildegard Niemann
Innovationszentrum Technologien für Gesundheit und Ernährung (ITG) der TU Berlin
Tel.: 030/314-76674

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