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TU Berlin

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Nietzsches Wissenschaftsphilosophie

Donnerstag, 24. Juni 2010

Medieninformation Nr. 199/2010

Internationale Konferenz vom 18. Juli bis 21. Juli 2010 an der TU Berlin bringt erstmals Nietzsche-Forscher und Wissenschaftstheoretiker aus aller Welt zusammen

Wissenschaft in dem die Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften umfassenden Sinne ist eine der bemerkenswertesten und wirkmächtigsten kulturellen Eigentümlichkeiten der modernen Zivilisation. Friedrich Nietzsches philosophisches Schaffen zählt zu den einflussreichsten intellektuellen Auseinandersetzungen mit dieser modernen Kultur. Dabei hat er auch auf den Geltungscharakter und die Wirkung von Wissenschaft besonderes Augenmerk gerichtet.

Nietzsches Wissenschaftsphilosophie ist das Thema einer internationalen Konferenz an der TU Berlin, zu der wir Sie herzlich einladen möchten:

Zeit:
18. Juli bis 21. Juli 2010
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Anmeldung:
per E-Mail an

oder am 18. Juli ab 15.30 Uhr im Lichthof

Philosophisch kommt Wissenschaft für Friedrich Nietzsche (1844 bis 1900) sowohl als Gebäude und Konstruktionsform einer bestimmten Art von Aussagen über die Welt in Betracht als auch als historisch situierte und sozial relevante Kulturtechnik. Ausgehend von diesen Überlegungen soll Nietzsches Wissenschaftsphilosophie in ihrem sachlichen Gehalt und ihrer aktuellen Relevanz erforscht werden. Zu prüfen ist auch, inwieweit Nietzsches Gedanken zum "Problem Wissenschaft" in den zeitgenössischen Debatten eingebettet waren und die Entwicklung der Wissenschaftsphilosophie beeinflussten.

Diese Konferenz bringt erstmals Nietzsche-Forscher und Wissenschaftstheoretiker aus aller Welt zusammen, um Nietzsches Wissenschaftsphilosophie in umfassendem Zusammenhang anhand von vier thematischen Feldern zu behandeln:

  1. Aktualität: Was trägt Nietzsche zu einem gegenwärtigen Verständnis der Wissenschaften bei?
  2. Rezeption: Welche Wirkung entfaltete Nietzsche in der Philosophie der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften des 20. und 21. Jahrhunderts?
  3. Inhalt: Worin bestehen die zentralen Überlegungen Nietzsches zum "Problem der Wissenschaft"?
  4. Kontext: Welche Rolle spielt Nietzsches Auseinandersetzung mit den Wissenschaften seiner Zeit?

Die Hauptvortragenden sind:

  • Günter Abel (TU Berlin)
  • Babette E. Babich (Fordham University, New York)
  • Tilman Borsche (Universität Hildesheim)
  • Marco Brusotti (Università del Salento, Lecce, TU Berlin)
  • Klaus Fischer (Universität Trier)
  • Helmut Heit (TU Berlin, Leibniz Universität Hannover)
  • John Richardson (New York University)
  • Werner Stegmaier (Universität Greifswald)
  • R. Lanier Anderson (Stanford University)
  • Christian Benne (University of Southern Denmark, Odense)
  • Thomas H. Brobjer (Uppsala University)
  • Giuliano Campioni (Università degli Studi di Pisa)
  • Ronald N. Giere (University of Minnesota)
  • Andrea Orsucci (Università degli Studi di Cagliari)
  • Richard Schacht (University of Illinois, Urbana-Champaign)
  • Paul van Tongeren (Radboud Universiteit Nijmegen)

Daneben werden 48 weitere Philosophinnen und Philosophen ihre Forschungsergebnisse in zwölf Arbeitskreisen vorstellen.

Die internationale Konferenz findet im Rahmen des Berliner Nietzsche-Colloquiums statt. Dieses richtet sich vor allem an Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler, steht aber allen offen, die sich einem vertieften Verständnis der Gedankenwelt Nietzsches widmen wollen.

Das Nietzsche-Colloquium ist eine Veranstaltungsreihe der TU Berlin und wurde im Jahr 2008 vom TU-Institut für Philosophie ins Leben gerufen.

Die Konferenz ist öffentlich. Der Eintritt beträgt 35 Euro, ermäßigt 15 Euro. Die Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch.

Weitere Informationen zum Ablauf und zum Programm unter:

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Helmut Heit
Institut für Philosophie
Literatur-Wissenschafts- und Technikgeschichte der TU Berlin
Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin
Tel.: 030/314-79406, -22606 (Sekretariat)
Fax: -25962

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