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TU Berlin

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Energie auf dem Spielplatz

Dienstag, 08. Juni 2010

Medieninformation Nr. 174/2010

Studierende der TU Berlin gewinnen beim bundesweiten Wettbewerb für Studierende „Energie für Ideen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung

Die TU Berlin war gleich doppelt erfolgreich beim bundesweiten Wettbewerb für Studierende „Energie für Ideen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), bei dem insgesamt 13 Siegerteams ausgezeichnet wurden. Die Studierenden-Projekte „Alles dreht sich um Energie“ und „Energie! Aber wie!?“ der TU Berlin wurden von der Jury ausgewählt und können sich jeweils über 10.000 Euro freuen, die sie zur Umsetzung ihrer Ideen nutzen können. Die Preise wurde am 3. Juni 2010 vergeben.

Projekt „Alles dreht sich um Energie“

Bei dem Projekt „Alles dreht sich um Energie“ des Energieseminars am Fachgebiet Maschinen- und Engergieanlagentechnik der TU Berlin steht ein stromerzeugendes Windrad auf einem Abenteuerspielplatz im Mittelpunkt. Ziel ist es, Kindern, Jugendlichen und der weiteren Öffentlichkeit die Zukunftsthemen Energiebereitstellung, Energieverbrauch und Energieeffizienz nahezubringen. Die Vermittlung dieser Themen an Kinder und Jugendliche stellt eine besondere Herausforderung an das Projekt. Es beinhaltet als zentrales Element ein moderiertes, interdisziplinäres Forum. Hier soll ein Konzept für den Abenteuerspielplatz entwickelt werden, das sowohl technisch fundiertes Wissen vermittelt, als auch pädagogisch sinnvoll ist. Im Rahmen des Projektes wird also sowohl die Technik der Windkraft auf dem Abenteuerspielplatz installiert, als auch die Themen in vielfältiger Weise pädagogisch vermittelt.

Das Konzept wird in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Energie und Anlagentechnik der TU Berlin als wissenschaftlichem Kooperationspartner, dem Energieseminar der TU Berlin als studentisch organisiertem Projekt und mit Pädagoginnen und Pädagogen sowie den Nutzerinnen und Nutzern des Abenteuerspielplatzes „Waslala“ in Altglienicke realisiert. Im Juli werden die technischen Anlagen installiert. Auf der Baustelle und bei begleitenden Workshops werden die Studierenden den Kindern nicht nur technische Inhalte vermitteln, sondern ihnen auch allerhand Hintergrundwissen zu energiewissenschaftlichen Themen näherbringen. Im Rahmen eines großen Eröffnungswochenendes im August wird das Team die Resultate der Öffentlichkeit präsentieren. Führungen, Energie-Workshops und Bastelkurse für die Kleinen bilden dabei das Rahmenprogramm. Das Windrad bleibt dem Abenteuerspielplatz dauerhaft erhalten und soll über das Wissenschaftsjahr Energie hinaus als Anschauungsobjekt dienen.

Projekt „Energie! Aber wie!?“

In dem Projekt „Energie! Aber wie!?“, das ebenfalls am Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik an der TU Berlin durchgeführt wird, engagieren sich Studierende der Studiengänge Kultur und Technik, Energie und Verfahrenstechnik sowie Wirtschaftsingenieurwesen. Bei „Energie! Aber wie!?“ handelt es sich um ein einwöchiges Workcamp, das Ende August 2010 in den Prinzessinnengärten am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene veranstaltet wird. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen sich praktisch und theoretisch mit den Themen Zukunftsenergie und Gesellschaft auseinander setzen. Aufbauend auf kurzen einführenden Vorträgen zu erneuerbaren Energietechniken und deren Wechselwirkung mit der Gesellschaft soll vor allem mit viel Spaß gewerkelt und kreativ gearbeitet werden. In parallelen Workshopblocks bauen die Teilnehmer jeweils eine einfache technische Anlage und setzen sich mit dem Nutzen und Einfluss dieser Technologien für die Gesellschaft in Deutschland, aber auch in ärmeren Ländern auseinander. Neben dem Workcamp gibt es eine Internetplattform, auf der freies Wissen über neue Formen von Energiegewinnung und –nutzung zur Verfügung gestellt wird. Weitere geplante Veranstaltungen werden ebenfalls auf dieser Plattform beworben. Ziel ist es, das im Zusammenhang mit diesen Projekten erlangte Wissen im Bereich Erneuerbarer Energietechnik, technischem Umweltschutz und deren Wechselwirkungen mit der Gesellschaft für junge Menschen in Deutschland und Menschen in ärmeren Ländern zugänglich, verständlich und nutzbar zu machen.

Zum Wettbewerb

Eine siebenköpfige Jury von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sowie von Kommunikationsprofis hat die 13 besten Projektideen zur Vermittlung der Energieforschung ausgewählt. Gesucht wurden kreative und ungewöhnliche Ideen von Studierenden, die Kindern und Jugendlichen verständlich machen, worum es bei der Energieforschung geht und was jeder und jede für die Zukunft der Energie tun kann.

Mit dem seit 2007 in die Wissenschaftsjahre integrierten Wettbewerb für Studierende möchte das BMBF den direkten Dialog zwischen Hochschulen und der Öffentlichkeit zusätzlich stärken. Der Wettbewerb „Energie für Ideen“ ist Teil des Wissenschaftsjahres 2010 – Die Zukunft der Energie. Das Wissenschaftsjahr Energie wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gemeinsam mit der Initiative Wissenschaft im Dialog und der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren ausgerichtet. Im Mittelpunkt steht die Bedeutung der Energieforschung für die Sicherung einer nachhaltigen Energieversorgung.

Weitere Informationen zu den Projekten der TU Berlin sowie zu den weiteren Gewinnern finden Sie unter unter: www.energie-fuer-ideen.de oder www.zukunft-der-energie.de.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Bettina Klotz
Presse- und Informationsreferat der TU Berlin
Tel.: 030/314-27650, -22919

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