direkt zum Inhalt springen

direkt zum Hauptnavigationsmenü

Sie sind hier

TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Gemeinsame Presseeinladung der TU Berlin und der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz

Maßgeschneiderte Beratung sorgt für effektiven Klimaschutz

Mittwoch, 08. Dezember 2010

Medieninformation Nr. 354/2010

TU Berlin und Senatsverwaltung präsentieren Ergebnisse von innovativer Klima-Kampagne

Berlin hat sich ehrgeizige Ziele im Klimaschutz gesetzt, die nur unter Einbezug möglichst vieler Berliner Haushalte erreicht werden können. Um künftig effizientere Klima-Kampagnen planen zu können, hat die Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz auf Initiative der TU Berlin in diesem Jahr die Kampagne „Pro Klima Berlin“ ins Leben gerufen. Das Projekt wurde auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse entwickelt, durchgeführt und evaluiert.

„Ganz klares Ergebnis ist, dass man nur dann eine Chance hat, eingefahrene Alltagsroutinen zu verändern, wenn man mit den Leuten persönlich in Kontakt tritt und ihnen an ihre individuelle Situation angepasste Beratung und Materialien anbietet“, fasst Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer die zentralen Ergebnisse zusammen. „Das bloße Versenden von Infomaterial bleibt dagegen weitgehend wirkungslos.“

Am 8. Dezember 2010 wurden die Ergebnisse im Rahmen der Veranstaltung „Klimabewusstes Handeln – Erfahrungen mit innovativen Verbraucherkampagnen und -initiativen“ in der Landesvertretung von Nordrhein-Westfalen vorgestellt. Die gute Resonanz von Stadtverwaltungen, Umwelt- und Verbraucherverbänden zeigt, dass viele Organisationen den Bedarf erkannt haben, ihre Verbraucheransprache zu optimieren.

„Mit der gezielten Beratung durch ‚Pro Klima Berlin‘ konnten die Berlinerinnen und Berliner dazu motiviert werden, vom Auto auf öffentliche Verkehrsmittel umzusteigen, weniger Fleisch und dafür mehr regionale sowie Bioprodukte zu essen und im eigenen Haushalt weniger Energie zu verbrauchen“, sagt die Wissenschaftlerin Martina Schäfer. Solche Verhaltensänderungen haben einen direkten Einfluss auf die CO2-Emissionen der Stadt Berlin. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler haben hochgerechnet, dass die flächendeckende Durchführung einer Kampagne nach dem Vorbild von „Pro Klima Berlin“ auf ein Jahr gerechnet ein Drittel der CO2-Einsparungen erbringen kann, die sich die Stadt bis 2020 vorgenommen hat. Bis dahin soll der CO2-Ausstoß im Vergleich zu 1990 um 40 Prozent gesenkt werden.

„Die Ergebnisse der Kampagne sind von größtem Interesse für die Berliner Akteure wie etwa die Energieversorgungsunternehmen und Verbraucherverbände, die auch im Berliner Klimaschutzrat aktiv sind sowie die Berliner Verkehrsunternehmen“, sagt Staatssekretär Prof. Benjamin-Immanuel Hoff, der Schirmherr der Kampagne. „Die Gespräche in den nächsten Wochen werden zeigen, wie diese anwendungsorientierten Ergebnisse dazu beitragen können, dass Berlin Klimahauptstadt wird.“

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Dr. Martina Schäfer
Zentrum Technik und Gesellschaft der Technischen Universität Berlin
Tel.: 030/314-26854

Zusatzinformationen / Extras

Direktzugang

Schnellnavigation zur Seite über Nummerneingabe

Diese Seite verwendet Matomo für anonymisierte Webanalysen. Mehr Informationen und Opt-Out-Möglichkeiten unter Datenschutz.