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TU Berlin

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TU Berlin auf der HANNOVER MESSE

Mittwoch, 14. April 2010

Medieninformation Nr. 112/2010

Elf Projekte werden in der Forschungshalle 2 vorgestellt

Sieben Fachgebiete der TU Berlin werden sich in diesem Jahr an der HANNOVER MESSE vom 19. bis 23. April 2010 beteiligen und stellen elf Projekte auf dem zum ersten Mal stattfindenden Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg in Halle 2, Stand A30 vor. Die Schwerpunktthemen des Gemeinschaftsstandes sind Umwelt- und Energietechnik, neue Materialien und Werkstoffforschung sowie Maschinenbau und Mensch-Maschine-Interaktion. Am BIONIK-Stand in der gleichen Halle präsentiert sich das Fachgebiet Regelungstechnik mit dem BROMMI-Projekt. Weitere zwei TU-Projekte sind am Stand VISION 2050, ebenso Halle 2, zu finden.

Projekte der TU Berlin auf dem Forschungsmarkt Berlin-Brandenburg in Halle 2, Stand A 30:

Projekt: Biokohle

Verschiedenste Verfahren zur Nutzung von Biomasse werden zurzeit entwickelt, um einen Beitrag zur Minderung der Klimaprobleme zu leisten. Seit kurzem wurde dieses Spektrum um das Verfahren der „hydrothermalen Karbonisierung“ erweitert, das aus pflanzlicher Biomasse ein kohleähnliches Produkt herstellt. Ein großer Vorteil dieses Verfahrens liegt in der direkten und einfachen Nutzung von Biomasse mit sehr hohem Feuchteanteil, ohne diese unter immensen Energieaufwand trocknen zu müssen.

Der interdisziplinäre Verbund von TU Berlin, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und biopos e.V. zusammen mit dem Industriepartner SunCoal Industries GmbH widmet sich seit 2009 diesen Fragen.

Kontakt

Dipl.-Ing. Axel Funke
TU Berlin
Institut für Energietechnik
Fachgebiet Maschinen- und Energieanlagentechnik
Tel.: 030/314-79630
Fax: -22253

www.htc-labs.org/de

Projekt: User Experience Forschung zum Anfassen – und Schmecken!

Das Zentrum Mensch-Maschine-Systeme (ZMMS) der TU Berlin steht seit 1993 für Exzellenz in der Gestaltung von Mensch-Technik-Interaktionen. In einer Kooperation aus elf verschiedenen Fachgebieten verbessern Ingenieure, Psychologen, Informatiker, Designer und Arbeitswissenschaftler gemeinsam Sicherheit, Effizienz und Benutzerfreundlichkeit von Technik.

Jetzt stellt das ZMMS eine völlig neue Methode zur Erfassung des Nutzererlebens – der User Experience – vor. Die Messebesucher nehmen an einem Experiment teil, bei dem sie Smartphones in den Sinnesdimensionen Sehen und Fühlen bewerten, das Markenimage beurteilen und nach einigen kurzen Nutzungsaufgaben eine Gesamtbewertung abgeben. Mit Hilfe statistischer Verfahren kann berechnet werden, wie wichtig die optischen und haptischen Gerätemerkmale sowie das Markenimage und die Nutzungseigenschaften für die Nutzererfahrung und die Gesamtbewertung sind. Dieses neue Verfahren, die „UX-Matrix“, kann für die verschiedensten Produkte genutzt werden. Die Messebesucher können deshalb am Stand des ZMMS nicht nur Smartphones testen, sondern auch verschiedene Schokoladensorten. Ermöglicht wird dieses Experiment  durch die Kooperation von ZMMS und Ritter Sport für die Hannover-Messe 2010.

Zum Schluss erfährt jeder Teilnehmer auch etwas über sich: Aus den Bewertungsdaten kann berechnet werden, ob der Besucher eher ein Hingucker, Anfasser, Probierer oder Markenfan ist.

Kontakt:

Dr. Guido Beier
TU Berlin
Zentrum Mensch-Maschine-Systeme
Tel.: 030/314-72577
Fax: -72581

www.zmms.tu-berlin.de

Projekt: Shared-Vision-Systeme

Produktion zu immer niedrigeren Kosten, die Verteilung von Kernkompetenzen entlang der Wertschöpfungskette sowie steigende Kosten für die Reparatur und Wartung von komplexen Maschinen erhöhen den Bedarf für eine optimale Zusammenarbeit von räumlich getrennten Akteuren. Dabei kann es sich um Expertenteams handeln, die an Prototypen Fehler diskutieren oder um Wartungsspezialisten, die einen Techniker unterstützen. Die genannten Beispiele erfordern ein effektives und effizientes System zur Unterstützung von kollaborativen Tätigkeiten, bei denen die Wahrnehmung der visuellen Aufmerksamkeit des jeweils anderen Akteurs eine besondere Rolle spielt. Das Forschungsprojekt ist Teil des durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft finanzierten SFB/TR29 „Engineering hybrider Leistungsbündel“.

Kontakt:

Dipl.-Ing. Bo Hoege
Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft
Fachgebiet Mensch-Maschine-Systeme
Tel.: 030/314-72579
Fax: 030/314-72581

www.mms.tu-berlin.de/

Projekt: Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb stellt sich als Forschungs- und Entwicklungsdienstleister für innovative Maschinenkonzepte und Fertigungsprozesse vor. Das Forschungs- und Entwicklungsportfolio beinhaltet die Optimierung von Fertigungsprozessketten; die Entwicklung innovativer Werkzeugmaschinenkomponenten und -systeme; die ganzheitliche Analyse von dynamischen und thermischen Maschinenverhalten sowie neue Werkzeuge und Verfahren für die Mikroproduktionstechnik.

Kontakt:

Sven-Eiko Dahm
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Tel.: 030/314-24949
Fax: -24456

www.iwf.tu-berlin.de

Projekt: Fachgebiet Füge- und Beschichtungstechnik

Die Forscherinnen und Forscher beschäftigen sich mit unterschiedlichen Verfahren zum thermischen Fügen (Schweißen, Löten etc.) und Beschichten (thermisches Spritzen, Auftragschweißen etc.). Ein Schwerpunkt wird das Fügen durch Ausnutzung von Größeneffekten mit Nanofolien und Nanopartikeln sein.

Kontakt:

Thomas Luhn
Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb
Tel.: 030/314-25176
Fax: -23121

www.iwf.tu-berlin.de

Projekt: FaSTTUBe – Formula Student Team der TU Berlin

FaSTTUBe ist ein Team junger, engagierter Studierender verschiedener Fachrichtungen an der TU Berlin. Maschinenbauer, Fahrzeugtechniker, Wirtschaftsingenieure, Elektrotechniker, Informatiker und viele weitere finden hier ein breites Feld praktischer Aufgaben. In der Vorlesung erlerntes theoretisches Wissen kann bei der Arbeit angewandt und erweitert werden. Das Formula Student Team baut neben dem Studium Formelrennwagen im Rahmen der Formula Student Germany. Dieser renommierte internationale Konstruktionswettbewerb macht es dem Team zur Aufgabe, einen kompletten Rennwagen zu konstruieren, zu fertigen und zu fahren. FaSTTUBe ist wie alle anderen Formula Student Teams in jeder Saison auf das Engagement interessierter Firmen angewiesen. Diese stellen Material, Werkzeuge, Fertigungskapazitäten und andere wichtige Leistungen zur Verfügung.

Kontakt:

Sebastian Feuß
Institut für Land und Seeverkehr
Fachgebiet Kraftfahrzeuge
FaSTTUBe – Formula Student Team
Tel.: 0151/11501973

www.fasttube.de

Projekt:

Web-Portal „energiepilot.de“ der Gründungswerkstatt der TU Berlin
Für seine Geschäftsidee, Endverbrauchern eine individuelle und unabhängige Energiesystemberatung anzubieten, wurde das Startup energiepilot.de der TU Berlin mit dem Sonderpreis „Multimedia für intelligente Energieversorgung“ auf der CeBIT ausgezeichnet. Vergeben wird der mit 5.000 Euro dotierte Preis durch die Kellendonk Elektronik GmbH. Der Kern der Plattform ist ein neuartiger Algorithmus, der neben der Auswahl des am besten geeigneten Energiesystems auch die Förderprogramme sowie die operativen Kosten berücksichtigt. Mit diesem ganzheitlichen Ansatz werden ein erheblicher Kundennutzen sowie eine hohe Umweltfreundlichkeit ermöglicht.

Kontakt:

Christoph Birkner
Gründungswerkstatt der TU Berlin
Tel.: 030/314-78713
Fax: -78728

www.energiepilot.de

Projekt: AirShield

AirShield entwickelt einen Schwarm fliegender Sensoren, der zum Beispiel Feuerwehren zur Messung von Schadstoffwolken dient. Fragen der gesellschaftlichen Einbettung und das volkswirtschaftliche Potenzial dieser Technologie werden von Beginn an mit untersucht.
Insgesamt neun Partner, darunter ein potenzieller Anwender, mittelständische Unternehmen sowie außeruniversitäre Institute, konzipieren neben den Flug-, Sensor- und IKT-Komponenten auch Informationssysteme, die zum Beispiel die weitere Schadstoffausbreitung berechnen und gegebenenfalls Evakuierungspläne ableiten.
Die TU Berlin untersucht begleitend, wie Technologieakzeptanz, öffentliche Beschaffung und nationale Normung zur Etablierung eines deutschen Leitmarktes für Sicherheitstechnologie beitragen. AirShield ist ein Projekt, das im Programm „Forschung für die zivile Sicherheit“ der Bundesregierung durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wird.

Kontakt:

Dipl.-Kfm. MSc. Andre Hermanns (LSE)
Institut für Technologie und Management
Fachgebiet Innovationsökonomie
Tel.: 030/314-76854

www.isi.tu-berlin.de

TU-Projekt BIONIK-Stand Halle, 2 Standnummer D34:

Projekt: BROMMI – Eine Bionische Rüsselkinematik für sichere Roboteranwendungen in der Mensch-Maschine-Interaktion

Ziel des Projektes BROMMI ist die Entwicklung, der Aufbau und die Erprobung von neuen, auf bionischen Prinzipien beruhenden Kinematiken, die kein Gefahrenpotenzial für den Menschen bieten. Die Entwicklung des Manipulators orientiert sich an Konstruktionsprinzipien der Natur, der Elefantenrüssel dient als Vorbild. Die hochbewegliche und modulare Rüsselkinematik wird durch die serielle Kopplung skalierbarer Bewegungseinheiten aufgebaut. Das Team des Projekts BROMMI besteht aus dem Fachgebiet Regelungssysteme der TU Berlin, dem Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und
-automatisierung (IFF), Geschäftsfeld Robotersysteme, Magdeburg (Koordinator), project:syntropy GmbH aus Magdeburg, FESTO AG & Co. KG aus Ostfildern-Scharnhausen und dem Institut für Arbeitsschutz aus Sankt Augustin.

Kontakt:

Dr.-Ing. Ivo Boblan
TU Berlin
Fachgebiet Regelungsysteme
Tel.: 030/314-72675
Fax: -72655

www.bionik.tu-berlin.de

TU-Projekte Stand VISION 2050, Halle 2, Standnummer E22:

Projekt: e-mobility

Das Projekt „e-mobility: IKT-basierte Integration der Elektromobilität in die Netzsysteme der Zukunft“ integriert die Bereiche Energie, IKT, Nutzerperspektive und Verkehr einzigartig. Die TU Berlin untersucht unter Leitung von Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend das Verhalten der Elektroauto-Fahrer und erstellt ein Szenario der Elektromobilität 2025 für Berlin. Darüber hinaus wird neben einem Infrastrukturplan die Standardisierung der Genehmigungen für die Ladesäulen vorbereitet. Es kooperieren RWE, SAP, TU Berlin, TU Dortmund und Ewald & Günter.

Kontakt:

Prof. Dr.-Ing. Christine Ahrend
TU Berlin
Institut für Land- und Seeverkehr
Fachgebiet Integrierte Verkehrsplanung
Tel.: 030/314-25145
Fax: -27875

www.tu-berlin.de/?id=70610

Projekt: Zero Emission Drive 2010

„Zero Emission Drive 2010“ („ZedX“) ist ein studentisches Projekt der TU Berlin, bei dem ein Elektro-Rennwagen entwickelt und gefertigt wird, um am Konstruktionswettbewerb Formula Student Electric (FSE) im August 2010 am Hockenheimring teilzunehmen. Die Studierenden wollen nicht nur bei dem Wettbewerb siegen. Mit ihrem emissionsfreien Elektroantrieb haben sie die Vision, das gesamte Projekt im Sinne der Nachhaltigkeit zu gestalten und dabei zu beweisen, dass ein nachhaltiger Motorsport möglich und vor allem wettbewerbsfähig ist!  

Kontakt:

Philipp Kahle
TU Berlin
Fachgebiet Kraftfahrzeuge
Projektgruppe „ZedX“
Tel.: 0176/23175007

www.zedx.de

Weitere Informationen zur Hannover-Messe erteilt Ihnen gern:

Angelika Baron
TU Berlin Servicegesellschaft mbH
Tel.: 030/4472-0244
Fax: -0288

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