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TU Berlin

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Kreative Ideen für Rathenower Stadtinsel

Montag, 16. März 2009

Medieninformation Nr. 68/2009

Schinkel-Preis für vier Studierende der TU Berlin

Luka Gilic, Christian Roeder, Sophie Holz und Mania Lohrengel, Studierende des Faches Landschaftsplanung der TU Berlin, wurden für ihre hervorragenden Leistungen in der Fachsparte Landschaftsarchitektur mit einem Schinkelpreis des Berliner Architekten- und Ingenieur-Vereins (AIV) ausgezeichnet. Der Schinkel-Preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro dotiert und wurde am Freitag, dem 13. März 2009 in der Universität der Künste Berlin vergeben.

Im Mittelpunkt des diesjährigen Schinkel-Wettbewerbs lagen die Städte Brandenburg/Havel und Rathenow. Die Wettbewerbsteilnehmerinnen und -teilnehmer waren aufgefordert, eine Strukturplanung für die städtebauliche Neuorientierung der beiden Städte zu erarbeiten, die im Jahr 2015 Austragungsorte der BUGA sind. Durch die Wettbewerbsergebnisse würden die Bürgerinnen und Bürger und die Kommunalverwaltungen einen qualitativ hochwertigen Ideenpool erhalten und könnten bereits im Vorfeld der BUGA Vorschläge und Lösungsansätze junger, kreativer Planer diskutieren, betont der AIV.

In der Fachsparte Landschaftsarchitektur lautete die Aufgabe, ein „städtebaulich und freiräumliches Entwicklungskonzept“ für die Rathenower Stadtinsel zu erarbeiten. Es sollte eine Gliederung durch identitätsstiftende, einprägsam gestaltete öffentliche Freiräume wie Uferbereiche, Parks, Straßen und Plätze entstehen. Der Entwurf der vier TU-Studierenden schlägt einen Inselrundweg vor, der u.a. einen Fest- und Aktionsplatz, Liegewiese mit Bootsanlegestellen, Bademöglichkeiten und Wasserzugänge zur Altstadt bietet. Innerhalb dieses Rundweges werden drei Stadtquartiere neu angeordnet. Der von heterogenem Baubestand und Brachflächen geprägte nördliche Teil des Altstadtkerns wird in „Stadtgärten“ umgewandelt. Als besonders positiv lobte die Jury „die klare freiräumliche und städtebauliche Gliederung der Insel sowie die Möglichkeit einer schrittweisen und flexiblen Umsetzung des Konzeptes.“ Luka Gilic (27) und Christian Roeder (27) schreiben zurzeit ihre Diplomarbeit, Sophie Holz (26) und Mania Lohrengel (27) sind seit 2007 auch als Tutorinnen für Entwerfen und Objekt¬planung an der TU Berlin tätig.

Neben dem Schinkelpreis verlieh die Jury noch einen Sonderpreis für die Kooperation von Ingenieuren und Architekten an Studierende der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus und einen Anerkennungspreis in der Fachsparte Straßen und Verkehrswesen an eine Studentin der Technischen Fachhochschule Berlin. 

Mit 132 eingereichten Entwürfen verzeichnete der AIV zu Berlin einen neuen Teilnehmerrekord. Alle Arbeiten sind bis zum 26. März 2009 (Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr) im Foyer der Universität der Künste (UdK), Einsteinufer 43 – 53, 10587 Berlin, ausgestellt.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Jens Becker
Architekten- und Ingenieur-Verein (AIV) zu Berlin
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Tel.: 0331- 600 34 45
Mobil: 0177-782 86 35

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