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TU Berlin

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Neueste Forschungsergebnisse zur Schnittstelle Hirn und Maschine

Donnerstag, 02. Juli 2009

Medieninformation Nr. 168/2009

Internationaler Workshop in Berlin beleuchtet Entwicklungen der Neurotechnologie und der Brain Computer Interface-Systeme / Möglichkeit für Interviews

Vom 8. bis 10. Juli 2009 findet in Berlin ein Workshop zu neuesten Forschungsergebnissen in der Neurotechnologie und auf dem Gebiet der Brain Computer Interface-Systeme statt. Erwartet werden rund 200 namhafte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt. Neurotechnologie ist ein hochaktuelles Thema in den Neurowissenschaften. Journalisten haben die Möglichkeit, Einzelinterviews zu führen.

Bereits seit einigen Jahren arbeiten weltweit Forschungsgruppen an Systemen, die einen direkten Dialog zwischen Mensch und Maschine ermöglichen sollen. Hierzu wird eine Schnittstelle zwischen Gehirn und Rechner erforscht, das Brain-Computer Interface (BCI). Ziel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler ist es, das Verständnis von Gehirn und seinen kognitiven Funktionen zu erweitern, aber auch eine direkte Kommunikation mit realen oder virtuellen Umgebungen allein durch die Kraft der Gedanken zu ermöglichen. Dabei stehen Anwendungen für Rehabilitation, die Online-Dekodierung und das bessere neurowissenschaftliche Verständnis komplexer neuronaler Prozesse sowie die Exploration neuer Interaktionsmöglichkeiten zwischen Mensch und Maschine im Vordergrund.

In Tutorien, Vorträgen und mit Postern werden unterschiedliche datenanalytische und experimentelle Methoden – wie invasive Aufnahmemethoden (MUA, ECoG), nicht invasive Elektro-Enzephalographie (EEG) und funktionelle Magnetresonanz (fMRI) zur Messung und Prädiktion von Gehirnzuständen – vorgestellt und deren Anwendung zur direkten BCI-Kommunikation diskutiert.

Der Workshop wird vom neu gegründeten Schwerpunkt „Bernstein Focus Neurotechnologie Berlin“, dem Bernstein Center für Computational Neuroscience (BCCN), dem Berlin BCI-Team der Technischen Universität Berlin und der Charité Universitätsmedizin Berlin organisiert.

Medienvertreter haben die Möglichkeit, ausgewählte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu interviewen. Folgende Personen stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Das Berlin Brain-Computer Interface – eine Schnittstelle zwischen Hirn und Maschine: Prof. Dr. Klaus-Robert Müller (TU Berlin), Prof. Dr. Gabriel Curio (Charité Universitätsmedizin Berlin), Dr. Benjamin Blankertz, Dr. Michael Tangermann (beide TU Berlin)
  • Die funktionelle Magnetresonanztomografie: Prof. John-Dylan Haynes (Charité / BCCN-B)
  • Elektrokortikographie (ECoG): Prof. Dr.-Ing. Rüdiger Rupp, Orthopädische Universitätsklinik Heidelberg
  • Brain Painting – künstlerisches Forschungsprojekt: durch die gezielte mentale Steuerung der Hirnaktivitäten soll ein Bild generiert werden: Prof. Andrea Kübler (Universität Würzburg) und Künstler Adi Hösle
  • Trocken-EEG-Kappe: Yakob Badower (picoimaging)

per Fax: 030/314-23909, per E-Mail:

Name, Vorname:
 
Redaktion:

E-Mail:

Telefon:

Interviewwunsch:
                                                                                                           
Die Interviews finden statt:
Zeit:
09. Juli 2009 18:00 - 19:00 Uhr
Ort:
Humboldt-Universität zu Berlin - Campus Nord - Haus 2 - Hörsaal 1, Philippstraße 13, 10115 Berlin

Wollen Sie an dem gesamten Workshop teilnehmen, so melden Sie sich bitte auch hierfür an (per Mail: ). Vielen Dank! Die Vorträge und Diskussionen finden in englischer Sprache statt.

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Referat für Presse und Information der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

Imke Weitkamp
Bernstein Focus: Neurotechnologie und
TU Berlin, Fachgebiet „Maschinelles Lernen“
Tel.: 030 314 78629

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