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TU Berlin

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Medienströme digital ordnen, finden, aufspüren und gestalten

Montag, 31. August 2009

Medieninformation Nr. 203/2009

Internationale Funkausstellung: TU Berlin beteiligt sich mit sechs Projekten in der TecWatch-Halle

In diesem Jahr präsentieren sich Forschungseinrichtungen, Universitäten und Projektgemeinschaften auf der IFA vom 4. bis 9. September 2009 in der TecWatch-Halle 5.3. Auf 2.500 m² Ausstellungsfläche zeigt das ehemalige „Technisch-Wissenschaftliche Forum“ unter dem neuen Namen „Tec-Watch“ in einer separaten Halle Perspektiven für neue Märkte. Öffentliche und industrielle Forschungseinrichtungen präsentieren dort zukunftsweisende Entwicklungen und laden alle IFA-Besucherinnen und -Besucher herzlich ein, sich von der einzigartigen Ideenvielfalt für Komfort, Unterhaltung und Erlebnisqualität von morgen inspirieren zu lassen. Was wird uns zukünftig das Leben erleichtern? „TecWatch“ zeigt innovative Lösungen – von der Adhoc-Mitfahrzentrale, über das Navigationssystem für Blinde, den dreidimensionalen virtuellen Entwicklungsraum für Haushaltsgeräte, das 3-D-Cockpit bis hin zum Einsatz der „Cloud“- Technologie im Smart Home.

Wissenschaftlicher Showcase studentischer Arbeiten zu di-gitalen Medien an Hochschulen der Region / Stand 5 in der TecWatch-Halle

Die Technische Universität Berlin und die Universität Potsdam zeigen am Stand 5 in der TecWatch-Halle in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in sechs wissenschaftlichen Showcases vielfältige fachliche Ausschnitte aus studentischen Projekten bzw. Forschungsarbeiten rund um digitale Medien. Die Projekte werden von Prof. Dr. Klaus Rebensburg, Leiter der Forschungsabteilung des IT-Service-Centers tubIT der TU Berlin, koordiniert. Die übergreifende Thematik der sechs Stände, die nachfolgend kurz vorgestellt werden, sind: Medienströme digital ordnen, finden, aufspüren und gestalten. Nachfolgend die sechs studentischen Arbeiten:

Exponat 1: Semantische Strukturierung von digitalen Medienarchiven – Anwendung neuer Technologien und Methoden zur Organisation multimedialer Archive

Diplom- und Masterstudentinnen unter der Leitung von Cornelius Bradter (HFF) zeigen als Ergebnis eines Kooperationsprojektes zwischen Hochschulen der Region neue Methoden zur semantischen Strukturierung multimedialer Inhalte. Mit Web 2.0-Diensten, Benutzeroberflächen und Zugriffsmethoden gelingt es, insbesondere multimediale Dokumente besser zu archivieren und zu abzurufen.

Exponat 2: Geschichte audiovisueller Medientechnologien – Filmgeschichte digital zum Leben erweckt – das „Studio Babelsberg Historical Project“

Das Studio „Babelsberg Historical Project“ zeigt ein Online-Archiv zur Geschichte der audiovisuellen Medien und Medientechnologien, das mit innovativen Methoden der digitalen Recherche Information und Wissen zu Filmen und Tondokumenten „on the fingertip“ findet oder zum Leben erweckt.

Exponat 3: Geräusche aufspüren mit der akustischen Kamera – Die akustische Kamera kann unterschiedliche Schallquellen voneinander trennen und deren Positionen bestimmen, vergleichbar dem Cocktailparty-Effekt

Die Studenten Felix Pfeifer und Sebastian Döring, Universität Potsdam, Medientheater und Humboldt Universität zu Berlin, stellen ihren Audioscanner vor. Dieser besteht aus 24 Mikrofonen, also einem so genannten Mikrofonarray, und einer Software, mit der es möglich ist, die Schallverteilung in einem Raum zu visualisieren oder Klänge zu klassifizieren. Die Software läuft in Echtzeit und ist dadurch in einem Smart Home oder in interaktiven Klanginstallationen einsetzbar.

Exponat 4: Kreativität mit Interaction Processing (IxP) – Kontextermittlung für die Gestaltung des Interaktionsflusses zwischen Mensch und Gerät/Musikinstrument

Dozent Julean Simon und Student Felix Pfeifer präsentieren das Konzept Interaction Processing (IxP), Programmkonzepte zum Lernen und Spielen, in deren Zentrum der Interaktionsfluss des Nutzers mit seiner Umgebung steht. Der Interaktionskontext wird weitgehend einbezogen, indem Möglichkeitsbereiche vom Computer während der Interaktion ermittelt werden und die Präsentation steuern.

Exponat 5: Technik und Medienströme für ein besseres Leben – Ambient Assisted Living / eHome, Innovative Software Methoden, veranschaulicht am Smart Home Modell der Universität Potsdam

Studentische Arbeiten aus den Informatik-Fachgebieten Software Engineering und Embedded Systems präsentieren Lösungsansätze zum Thema „Ambient Assisted Living“, veranschaulicht am realen Modell eines Smart Homes.

Exponat 6: Digitale Medien und Geschäftsprozesse im Gesundheitsmanagement / Markt- und Patientenorientierung bisher High-tech aber Low-serv? Kompetenz, Information und Wissen: Ableitung von Geschäftsprozessen aus Hochleistungs-Geschäftsmodellen

Wie kaum eine andere Branche ist die Gesundheitswirtschaft kompetenz-, wissens- und informationsgetrieben. Christian Wagner (Informatik), Stefan C. Heitele und Andres Schmid (Gesundheitsmanagement) zeigen, dass der Schlüssel zu mehr Effizienz, Qualität und Patientenorientierung in optimierten Geschäftsprozessen liegt, die sich kaskadenförmig aus Hochleistungsgeschäftsmodellen ableiten lassen.

Weitere Informationen zu den oben genannten Exponaten erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Klaus Rebensburg
Leiter der Forschungsabteilung des IT-Service-Centers tubIT der TU Berlin
und Koordinator der Projekte
Tel.: 030/314-26761
Mobil: 0177/8090214
Fax: 030/80902146

ehr

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