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TU Berlin

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„Schweigen tut weh – eine deutsche Familiengeschichte“

Mittwoch, 17. September 2008

Medieninformation Nr. 239/2008

Einladung zu der Vortragsreihe „Lebenszeugnisse“

Die Gesprächsreihe mit Zeitzeugen findet als gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Literaturforums im Brecht-Haus statt, in der Regel jeweils am letzten Donnerstag im Monat. Vorgestellt werden – durch Lesung, Gespräch und Diskussionen – Biographien mit einem zeitgeschichtlichen Bezug. Einen Schwerpunkt bilden dabei die Themen Verfolgung, Widerstand und Exil während der NS-Zeit.

Am 25. September 2008 diskutiert Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, mit der Journalistin Alexandra Senfft. Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und bitten Sie, in Ihrem Medium auf dieses Gespräch hinzuweisen. Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihre Kultur-/Feuilletonredaktion weiter:

Vortragsreihe „Lebenszeugnisse“
 
 
Zeit:
 am Donnerstag, dem 25. September 2008, 20.00 Uhr
Ort:
 Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin
Hinweis:
5 Euro, ermäßigt 3 Euro; kein Kartenvorverkauf

Der SA-Mann Hanns Ludin war Hitlers Gesandter in der Slowakei und in dieser Position verantwortlich für Judendeportationen. 1947 wurde er als Kriegsverbrecher hingerichtet. Über seine Rolle im Zweiten Weltkrieg streiten seine Nachkommen bis heute und fühlen sich hin- und hergerissen zwischen Schuld und Loyalität. Einfühlsam und mutig beschreibt Alexandra Senfft, wie die geliebte Großmutter die Legende vom „guten Nazi“ kultiviert hat und ihre Kinder und Enkel dessen wahre Rolle verdrängt haben. Im Mittelpunkt des Buches von Alexandra Senfft steht das Leben ihrer Mutter, einer außergewöhnlichen Frau des Hamburger Nachkriegs-Establishments, die vordergründig an Depression und Sucht zerbricht, tatsächlich aber an der Unfähigkeit, um den Vater zu trauern.

Alexandra Senfft, Jahrgang 1961, war unter anderem Nahostreferentin der Grünen-Fraktion im Bundestag und bis 1991 UN-Pressesprecherin im Gazastreifen. Sie ist heute als Journalistin für namhafte Zeitungen und Zeitschriften tätig.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Yasemin Shooman
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Tel.: 030/314-25467
Fax: -21136.

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