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TU Berlin

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Spur der Steine – Hinschauen und entdecken

Freitag, 10. Oktober 2008

Medieninformation Nr. 258/2008

Die TU Berlin nimmt am „Tag der Steine in der Stadt“ am 18. Oktober 2008 teil

Naturwerksteine – etwa gelbe oder rote Sandsteine, graue Kalksteine mit Fossilien, rot-schwarze Granite – sind in großen und kleinen Städten allgegenwärtig: an Gebäuden vom Sockel über die Fassade bis zum Dach; in den Gebäuden von den Fußböden bis zur Küchenarbeitsplatte oder auf den Straßen vom Mosaikpflaster über den Bordstein bis zu großformatigen Pflasterplatten. Zur Vielfalt der Verwendung kommt die Vielfalt der Steine.

Am „Tag der Steine in der Stadt“ soll auf diese Vielfalt der Gesteine und deren mannigfaltige Verwendung in der städtischen Umwelt hingewiesen werden. Über 15.000 verschiedene Gesteinssorten sind auf dem Markt. Allein in Berlin wurden zwischen Alexanderplatz und Siegessäule 233 verschiedene Sorten verbaut. Doch wer achtet schon auf die Steine? Sie bleiben meist völlig unbemerkt. Das wollen Geowissenschaftler, Stadtführer und Stadtgeschichtler, Steinmetze, Natursteinfachleute, Künstler sowie Künstlerinnen ändern. Sie wollen auf den Schmuck der Städte aufmerksam machen, wollen zum Hinschauen, zum Entdecken, Befühlen und zur Freude an der Reichhaltigkeit anregen.

Dazu werden in über 40 Städten der Bundesrepublik mehr als 70 Veranstaltungen angeboten. Wie in den meisten Städten stehen in Berlin verschiedene gesteins-orientierte Stadtführungen im Vordergrund – vom Friedhof in der Schönhauser Allee über zentrale Bereiche wie Gendarmenmarkt und Museumsinsel bis zum Stadtteil Hellersdorf wird eine Vielzahl angeboten. Auch die eiszeitlichen Findlinge stehen auf dem Programm. Über das detaillierte Angebot, Daten, Orte und Treffpunkte können Sie sich unter http://www.tu-berlin.de/fileadmin/i17/steine/TagDerSteineInDerStadt.pdf [1] informieren.

Die Veranstaltungen sind für interessierte Bürgerinnen und Bürger konzipiert. Fachkenntnisse sind nicht erforderlich. Interesse und Neugier werden vorausgesetzt. Die meisten Veranstaltungen sind kostenlos, für einige wird ein ortsüblicher Eintrittspreis erhoben. Anmeldungen sind jedoch meist erforderlich, weil die Teilnehmerzahlen zum Teil begrenzt sind.

Der „Tag der Steine“ ist angeregt vom deutschlandweiten Netzwerk „Steine in der Stadt“, einem Verbund von Geowissenschaftlern, Lehrern, Stadtführern und anderen mit Steinen Befassten oder von ihnen Faszinierten. Die Bildung zu diesem Netzwerk ging von der Technischen Universität Berlin aus.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Johannes H. Schroeder, Ph.D.,
Technische Universität Berlin
Institut für Angewandte Geowissenschaften
Tel.: 030/314-24424
Fax: -79471
E-Mail-Anfrage [2]
Internet
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