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Stabsstelle Kommunikation, Events und AlumniMedieninformation Nr. 256/2008

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Sperrfrist: Freitag, 10. Oktober 2008, 13.30 Uhr

Das Ausland wartet schon

Mittwoch, 08. Oktober 2008

Medieninformation Nr. 256/2008

Erwin-Stephan-Preis für gutes und schnelles Studium wird am 10. Oktober 2008 verliehen

Wer an der TU Berlin besonders schnell und gut studiert, hat beste Aussichten auf einen Erwin-Stephan-Preis, der bereits seit 1991 zweimal im Jahr an TU-Absolventinnen und -Absolventen mit überdurchschnittlichen Abschlussnoten und kurzer Studiendauer vergeben wird. Er ist als Unterstützung für Forschungs- und Studienaufenthalte im Ausland gedacht. Verliehen wird der Erwin-Stephan-Preis von der „Helene und Erwin Stephan-Stiftung“. Diese wurde von der TU Berlin gegründet, nachdem Helene Stephan, einem Wunsch ihres zuvor verstorbenen Mannes Erwin entsprechend, 1988 die Hälfte ihres Wertpapierbesitzes der Hochschule vererbt hatte. Erwin Stephan war 1955 die Ehrendoktorwürde der TU Berlin verliehen worden.

Dieses Mal konnten sich fünf Absolventinnen und Absolventen, die ihr Studium überdurchschnittlich gut und schnell abgeschlossen haben, über die finanzkräftige Unterstützung von je 4.000,- Euro freuen. Die Studiengänge Architektur, Technischer Umweltschutz und Wirtschaftsingenieurwesen brachten je einen und der Studiengang Elektrotechnik zwei Preisträger hervor. Insgesamt hatten sich zwölf Absolventinnen und Absolventen beworben.

Der Erwin-Stephan-Preis wird am 10. Oktober um 13.30 Uhr in der TU-Einführungsveranstaltung „Wie organisiere ich mein Studium?“ durch den 1. Vizepräsidenten der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, verliehen (TU-Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Audimax).

Zu der Preisträgerin und den Preisträgern:

Tilman Eckert, 1979 in München geboren, benötigte acht Fachsemester für sein Studium im Studiengang Elektrotechnik, das er mit „Auszeichnung“ abschloss. In seiner Diplomarbeit behandelte er das Thema „Untersuchung der Lebensdauer von Lotverbindungen bei kombinierter Belastung durch Temperaturwechsel und Vibration“. Bei einem zweisemestrigen Studium an der University of Massachusetts Amherst, USA machte der DAAD-Stipendiat seine Erfahrungen im Ausland und konnte den bestehenden Kontakt zum dortigen Department of Mechanical and Industrial Engineering im Forschungsschwerpunkt Technologien der Mikroperipherik vertiefen. Als Promotionsstipendiat des Integrierten Graduiertenprogramms Human Centric Communication Cluster der Fakultät IV Elektrotechnik und Informatik der TU Berlin beschäftigt er sich mit der Zuverlässigkeitsabsicherung elektronischer Systeme und möchte das Preisgeld für Forschungsaufenthalte an namhaften Instituten in Singapur und Maryland, USA verwenden.

Sascha Christian Friesike, der 1983 in Berlin geboren wurde, beschäftigte sich in seiner Diplomarbeit mit dem Thema „Entwicklung und Anwendung eines Erfolgskonzepts für hochwertige Dienstleistungsnetzwerke“. Nach acht Fachsemestern schloss Sascha Friesike sein Studium im Studiengang Wirtschaftsingenieurwesen mit „Sehr gut“ ab. Erste Auslandserfahrungen sammelte er beim Studium an der Saint Mary's University (SMU) in Halifax, Kanada sowie bei Praktika in der Schweiz und in England. Das Preisgeld möchte Sascha Friesike, der seine Promotion auf dem Gebiet „Innovationsmanagement“ an der Hochschule in St. Gallen, Schweiz bereits begonnen hat, für einen Forschungsaufenthalt im Ausland verwenden.

Florian Ohnimus, der 1983 in Lüneburg geboren wurde, schloss sein Studium der Elektrotechnik im April 2008 nach zehn Semestern mit „Auszeichnung“ ab. Seine Hochschulreife erwarb er in Somerset, Südafrika, wo er auch den größten Teil seiner schulischen Ausbildung genoss. Während seines Studiums war er als Werkstudent bei der INPRO im Arbeitsfeld Prozess Prototyping sowie als studentische Hilfskraft am Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration tätig. Das Thema seiner Diplomarbeit lautete: „A Comparative Study of Ingetrated Antennas for 60 GHz Applications“. Florian Ohnimus möchte auf dem Gebiet „Elektrischer Entwurf von integrierten Antennen für Kommunikations- und Radaranwendungen“ promovieren und wird das Preisgeld für einen Auslandsaufenthalt in den USA verwenden.

Wolf-Peter Schill wurde 1980 in Stuttgart geboren. Nach elf Fachsemestern beendete er sein Studium im Studiengang Technischer Umweltschutz mit dem Diplomarbeitsthema „Incentives for precious metals recycling in German WEEE legislation – Strategies for implementing individual producer responsibility“ mit „Sehr gut“. Bei drei ausländischen und drei inländischen Praktika sowie Tätigkeiten als studentische Hilfskraft konnte Wolf-Peter Schill viele Erfahrungen im Bereich „Erneuerbarer Energien“ sammeln. Neben Marathonläufen, an denen er mehrfach erfolgreich teilgenommen hat, begeistert sich der Promotionsstipendiat des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) für Musik und ist Mitglied diverser Chöre und Orchester. Das Preisgeld soll behilflich sein, seine Promotion bei weiteren Auslandsaufenthalten voranzutreiben.

Ariane Wiegner wurde 1978 in Berlin geboren. Die zweifache DAAD-Stipendiatin erlangte ihr Diplom im Studiengang Architektur nach zehn Fachsemestern mit „Sehr gut“. Ihr Diplomarbeitsthema „SCAPE Landscape phenomena and the urban realm“ setzt sich in ihren Promotionsvorbereitungen fort. So möchte die engagierte Architektin das Preisgeld für einen Aufenthalt in Japan verwenden, bei dem sie, neben einem vorbereitenden Sprachkurs, Studien im „Spannungsfeld des Wohnens zwischen Landschaftstraum und urbanem Lebensalltag“ an der Kogakuin University in Tokio als Gastwissenschaftlerin betreiben wird. Neben ihrem Studium schlägt ihr Herz für den Wettkampfsport Schwimmen sowie für den Triathlon. Sie war in die Jugendarbeit im MädchenFahrtenBund Berlin eingebunden und als Schwimmtrainerin für die TU Berlin und den SCC Triathlon Berlin tätig.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Patrick Thurian
Controller für Lehre und Studium
Tel.: 030/314-25485

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