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TU Berlin

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Was zusammengehört

Dienstag, 18. November 2008

Medieninformation Nr. 314/2008

Neues Forschungsprojekt zu Wahrnehmung und Bewertung der deutschen Einheit / Aktive Mitgestaltung der Bürger möglich

Im Oktober 2008 startete der Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung ein Forschungsprojekt zum „Aufbau Ost“. Auftraggeber ist das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS).

Wie sieht es heute im vereinten Deutschland aus? Mit Blick auf 20 Jahre friedliche Revolution in der DDR und den Mauerfall (9. November 1989) sowie auf 20 Jahre deutsche Einheit (3. Oktober 1990) untersucht das Forschungsprojekt „…was zusammengehört!“, wie die deutsche Einheit wahrgenommen und bewertet wird. Es werden politische Deutungen, wissenschaftliche Diskurse, Meinungsumfragen und die Mediendarstellung ausgewertet, um Themen und Bilder zu identifizieren, die die Wahrnehmung des deutschen Vereinigungsprozesses prägen. Ein öffentlicher deutschlandweiter Online-Dialog ergänzt die wissenschaftliche Analyse.

Einen ersten Eindruck zur Projektarbeit gibt eine kleine Reportage, die das nexus Institut mit Passanten am ehemaligen Grenzübergang Bornholmer Straße durchgeführt hat. An diesem historischen Ort fiel am späten Abend des 9. November 1989 die Mauer. Fotos und Hörproben, wie die Interviewten den Mauerfall erlebt haben und was ihre persönliche Sicht auf den Vereinigungsprozess ist, finden Sie auf der Webseite des Innovationsverbunds Ostdeutschlandforschung (www.ostdeutschlandforschung.net).

Im Dezember 2008 startet ein Online-Dialog für die breite Öffentlichkeit zur Wahrnehmung der deutschen Einheit. Ziel ist es, die öffentliche Meinung einzufangen. Über das Internet können Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Antworten auf offene Fragen geben und eigene Bilder zur deutschen Einheit präsentieren. So entsteht ein öffentlicher Austausch über die Vielfalt der Themen, Bilder und Einschätzungen des Einigungsprozesses.

Bürgerinnen und Bürger können sich so Gehör verschaffen und die Inhalte der deutschen Einheit aktiv mit gestalten. Dazu kann schon jetzt eine E-Mail an geschickt werden. Bitte weisen Sie in Ihrem Medium Ihre Leserinnen und Leser auf dieses Angebot hin. Information über den konkreten Start des Online-Dialoges erfolgt kurzfristig.

Weitere Informationen zum Projekt

Förderung: durch BMVBS
Laufzeit: von Oktober 2008 bis Februar 2009

Das Projekt wird vom Innovationsverbund Ostdeutschland in Kooperation mit Zebralog Berlin durchgeführt.

Partner im Projekt sind:

  • BISS - Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien e.V.
  • nexus Institut für Kooperationsmanagement und interdisziplinäre Forschung GmbH
  • SFZ - Sozialwissenschaftliches Forschungszentrum Berlin-Brandenburg e.V. ZSH -
  • Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. an der Martin-Luther-Universität Halle
  • ZTG - Zentrum Technik und Gesellschaft an der TU Berlin
  • Zebralog e.V. – medienübergreifende Dialoge

Koordination des Verbundprojekts:

  • Prof. Raj Kollmorgen (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg),
  • Dr. Frank Thomas Koch (Brandenburg-Berliner Institut für Sozialwissenschaftliche Studien),
  • Dr. Hans-Liudger Dienel (Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin)

Der Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung wurde im November 2005 vom Netzwerk Ostdeutschlandforschung und dem Zentrum Technik und Gesellschaft der TU Berlin gebildet. Inhaltliches Ziel des Innovationsverbundes ist eine konzeptionelle Neuorientierung der sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Forschung zu Ostdeutschland.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dorothea Walther
Innovationsverbund Ostdeutschlandforschung
Tel.: 030/960 88 650 oder 0170/939-3304

www.ostdeutschlandforschung.net

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