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TU Berlin

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Chancen auf Peking

Freitag, 30. Mai 2008

Medieninformation Nr. 122/2008

Mit verschiedenen Maßnahmen bemüht sich die TU Berlin, den Sport in der Spitze wie in der Breite zu fördern – Erfolge stellen sich ein – Angebote für die Öffentlichkeit

20 Spitzensportlerinnen und -sportler studieren derzeit an der TU Berlin. Um sie in Studium und Training zu unterstützen, unterzeichnete die Kanzlerin, Dr. Ulrike Gutheil, im Herbst 2005 für die TU Berlin die Kooperationsvereinbarung "Partnerhochschule des Spitzensports". Drei der Sportler bereiten sich mittlerweile intensiv auf die Olympischen Spiele 2008 in Peking vor: der Leichtathlet und TU-Architekturstudent Carsten Schlangen, der soeben eine Jahresweltbestzeit in Königs Wusterhausen lief (s. u.) sowie die Ruderer Manuel Brehmer (Energie- und Verfahrenstechnik) und Eric Knittel (Verkehrswesen). Sie gehören zum Berliner Kader für Peking. Und auch für den Ersatzspieler in der Wasserball-Nationalmannschaft Erik Bukowski (Wirtschaftsingenieurwesen) könnte es noch eine Chance geben.

"Noch sind einige Qualifikationen zu absolvieren, aber es müsste schon sehr unglücklich laufen, wenn das nicht klappen sollte. Die endgültigen Nominierungen erfolgen allerdings erst am 15. Juli durch den Deutschen Olympischen Sportbund DOSB", sagt Martin Kiesler. Seine Position als Betreuer der TU-Spitzensportler ist ein Modellversuch in der Zentraleinrichtung Hochschulsport (ZEH). Damit soll die duale Karriere studierender Spitzensportler gefördert werden.

Erfolgreich beim Stadionfest in Königs Wusterhausen

Beim 15. internationalen Stadionfest in Königs Wusterhausen am 27. Mai 2008 schnitten drei TU-Studierende sehr erfolgreich ab. Architekturstudent Carsten Schlangen, der auch zum Berliner Kader für die Olympischen Spiele in Peking gehört, lief eine Weltjahresbestzeit auf der 1000 Meter mit einer Endzeit von 2:17,44 Minuten. Er scheint damit in sehr guter Form, was Hoffnungen für Peking aufkeimen lässt.

TU-Maschinenbaustudent Norbert Löwa konnte über 3000 Meter Hindernislauf in einem internationalen Feld mit 8:42,15 Minuten bis auf eine Sekunde an seine Bestzeit heran laufen. Seine Zeit ist derzeit die aktuelle deutsche Jahresbestzeit. Im Hochsprung der Frauen konnte Meike Kröger ihren Höhenflug nur zwei Tage nach den Meetings von Zweibrücken und Garbsen nahtlos fortsetzen.  Da sie derzeit studienplanbedingt unter der Woche kein Techniktraining sondern nur Krafteinheiten absolvieren kann, muss sich die angehende Architektin den nötigen technischen Feinschliff über die Wettkämpfe erarbeiten. Und das tut sie mit Erfolg. Meike nahm von 1,74 Metern bis zur Einstellung ihrer persönlichen Bestleistung von 1,83 Metern alle Höhen im ersten Versuch.

Perfekte Welle – der beste Surfer kommt aus der TU Berlin

Mit der bisher höchsten Punktkombination des Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverbandes (ADH) 2008 dekoriert (8,0 und 7,7 Punkte), surfte TU-Student der Landschaftsarchitektur Arthur Wystrychowski seinen Konkurrenten auf den südfranzösischen Atlantikwellen davon und wurde Sieger in der Klasse „Open Men“. Damit konnte er seinen Erfolg vom Vorjahr – er wurde Dritter – noch toppen. Vom 10. bis 17. Mai fanden in Seignosse, Frankreich, die Deutschen Hochschulmeisterschaften 2008 im Wellenreiten statt. Mehr als 500 Studierende aus ganz Deutschland trafen sich in Frankreich, um schließlich die besten immatrikulierten Surfer zu krönen. Die Wellenbedingungen waren glücklicherweise die ganze Zeit über gut und beständig. Gesurft wurde, wie bei Wettkämpfen üblich, in fünfzehnminütigen so genannten „Heats“ aus je vier Startern. Die zwei besten gelangen in die nächste Runde. So standen nach fünf Wettkampftagen und 122 „Heats“ die vier Finalisten der jeweiligen Klassen fest.

Am Finaltag wurden die Wellen mit einer Schulterhöhe von 1,5 Meter sogar noch etwas besser und boten so eine optimale Grundlage für ein spannendes Finale. Bei den Damen machte Carla Twelkemeier von der Sporthochschule Köln das Rennen.

Der Ball ist rund – Berliner Uni-Kicker in der Zwischenrunde

Auch im Fußball ist Großes zu erwarten. Am 28. Mai 2008 fand im Sportforum Hohenschönhausen ein Vorrundenspiel zur Deutschen Hochschulmeisterschaft im Fußball statt. Die Berliner studentischen Kicker, eine Wettkampfgemeinschaft aus Sportlern der TU Berlin, der FU Berlin, der HU Berlin und der FHTW gewann das Spiel mit 3 : 1 Toren gegen die Auswahl der Uni Leipzig und erreichte damit die Zwischenrunde, die Mitte bis Ende Juni gespielt wird.

Vizemeister im Volleyball

Einen weiteren großen Erfolg errang ein TU-Student im Volleyball: Mit dem SCC-Berlin wurde Frank Bachmann, TU-Maschinenbaustudent im vierten Semester, Deutscher Volleyball-Vizemeister. Nach äußerst spannenden Begegnungen in den Play-offs unterlagen die Berliner am 19. April 2008 im dritten Spiel der Finalserie um die Deutsche Meisterschaft dem neunmaligen Meister VfB Friedrichshafen mit 0:3 (18:25, 13:25, 18:25). Der SCC feierte mit der Vizemeisterschaft den größten Erfolg seit vier Jahren. Für Frank Bachmann ist es bereits der vierte deutsche Vizemeistertitel. Er spielte 57-mal als Libero in der Nationalmannschaft. Ergebnisse und Fotos zu den Play-off-Spielen sind auf der unten angegebenen Website zu finden.

TU-Angebote auch für die Öffentlichkeit

Tatsächlich ist die TU Berlin sehr bemüht, die Sportlichkeit ihrer Mitglieder nach Kräften zu fördern. Seit Jahren schon erweitert sie ständig das Angebot auch und gerade für den Breitensport. Inzwischen können Sportbegeisterte nicht nur der TU Berlin, sondern auch externe Interessierte, aus 930 Angeboten in 110 Sport- und Bewegungsrichtungen wählen. Auch die eigenen Sportstätten werden nach Kräften ausgebaut. Pünktlich zu Beginn dieses Sommersemesters eröffnete die TU Berlin zum Beispiel den ersten Teil ihres neuen "TU-Sportzentrums Dovestraße" in Charlottenburg. In unmittelbarer Nähe zum TU-Campus stehen nun zwei neue Sporthallen mit insgesamt 550 Quadratmeter Fläche zur Verfügung. In einer zweiten Bauphase, die voraussichtlich zum Wintersemester 2009/2010 abgeschlossen sein wird, werden noch zwei weitere Hallen hinzukommen. Allein in den beiden neuen Hallen finden wöchentlich 61 Tanz- und Fitnesskurse für rund 2900 Teilnehmende statt. Und die TUler nutzen sie sportlich: Seit dem ersten Buchungstag am 1. April 2008 sind hierfür bereits 1350 Anmeldungen eingegangen.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Martin Kiesler
Spitzensportbeauftragter der TU Berlin
Zentraleinrichtung Hochschulsport
Tel.:314-22948

www.tu-sport.de
www.scc-volleyball.de
www.wellenreiten-lernen.de/stories/details.php?image_id=343

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