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TU Berlin

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Kabarett, Rap und spannende Forschung

Montag, 02. Juni 2008

Medieninformation Nr. 127/2008

Große Wissenschaftsshow im Audimax der TU Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften am 14. Juni 2008 / Fotogalerie für die Redaktionen

Zum ersten Mal präsentiert die TU Berlin während der klügsten Nacht des Jahres eine Wissenschaftsshow. Einen Abend lang unterhalten wir Sie im Audimax mit Wissenschaft. Durch die populärwissenschaftliche Show führt Susanne Papawassiliu, Moderatorin und Reporterin für den rbb-Rundfunk.

Mit dabei sind der Kabarettist Vince Ebert und die Berliner Band „Rapucation“. Forscher eröffnen neue Perspektiven auf unseren Planeten Erde und erklären, warum der Mensch weniger mit den Augen als mit dem Gehirn sieht und weshalb Sudokus aus mathematischer Sicht nicht allzu viel mit Zahlen zu tun haben.

Zeit:
Sonnabend, den 14. Juni 2008, 20.00–23.30 Uhr
Ort:
Haus der Ideen/TU-Hauptgebäude, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Audimax

Wir möchten Sie bitten, in Ihrem Medium auf die TU-Wissenschaftsshow hinzuweisen. Es gelten die Eintrittspreise der Langen Nacht der Wissenschaften 2008.

Getreu seinem Motto „Wissen geht jeden an und Denken erst recht“, macht sich Vince Ebert Gedanken darüber, ob es einen statistischen Zusammenhang gibt zwischen Scheidungs- und Mülltrennungsraten und was die Heisenbergsche Unschärferelation mit der Großen Koalition zu tun hat.

Der diplomierte Physiker ist aus „TV Total“, „Mitternachtsspitzen“, „Ottis Schlachthof“ und „Quatsch Comedy Club“ bekannt. 2007 erhielt „Einsteins witziger Enkel“ den Kabarettpreis des „Handelsblattes“.

Die Berliner Band „Rapucation“ vermittelt Unterrichtsstoffe über Rap-Musik. Wie es sich anhört, wenn die Fotosynthese oder die Geschichte Berlins gerappt wird, ist während der Wissenschaftsshow zu erleben. Die beiden Musiker möchten nicht nur dem schlechten Image der Rap-Musik etwas entgegensetzen, sondern auch etwas gegen den Bildungsnotstand an deutschen Schulen tun. Der Produzent von „Rapucation“, Vincent Stein, studiert derzeit Musik-, Kommunikations- und Erziehungswissenschaft an der TU Berlin; der Rapper der Band, Robin Haefs, legte 2007 an der SAE Berlin (School of Audio Engineering) seinen „Bachelor of Mulitmedia Arts“ ab.

Visuelle Wahrnehmungstäuschungen, die einen Einblick in die Informationsverarbeitung des Gehirns gewähren, präsentiert Felix Wichmann während der Wissenschaftsshow. Prof. Dr. Felix Wichmann, der am Institut für Softwaretechnik und Informatik der TU Berlin und am Berliner Bernstein-Zentrum für Computational Neuroscience „Modellierung kognitiver Prozesse“ lehrt, beschäftigt sich damit, die Prinzipien der Informationsverarbeitung im Gehirn beim Sehprozess zu entschlüsseln. „Es ist faszinierend, dass das menschliche Gehirn Menschen trotz verschiedener Brillen und Frisuren, aus unterschiedlichen Perspektiven oder nachdem Dutzende von Jahren vergangen sind, als die alten Schulkameraden wiedererkennt“, sagt Felix Wichmann. Der Wissenschaft ist diese Kategorisierungsleistung des Gehirns noch ein großes Rätsel. Um das Phänomen visueller Wahrnehmung zu entschlüsseln, bedient sich Wichmann der Methoden des maschinellen Lernens. Er war einer der ersten Wissenschaftler weltweit, der das Potenzial moderner maschineller Lerntechniken für die Kognitionsforschung erkannte.

Dem Sudoku-Phänomen ist der Mathematiker Thorsten Koch vom DFG-Forschungszentrum „Matheon“ in der Wissenschaftsshow auf der Spur.   Dr. Koch wird in seinem Vortrag erklären, wie es zu verstehen ist, dass Sudoku aus mathematischer Sicht wenig mit Zahlen zu tun hat, sondern vielmehr ein Färbungsproblem ist.

Was über die Erde mit Hilfe neuer Satellitentechnik zu erfahren ist und welche neuen Perspektiven sich durch Satelliten auf den blauen Planeten eröffnen, darüber wird Markus Rothacher in der Wissenschaftsshow aufklären. Prof. Dr. Markus Rothacher befasst sich mit innovativen boden- und satellitengestützten geodätischen Weltraumverfahren sowie mit der Kombination und Integration dieser Beobachtungstechniken in ein globales Beobachtungssystem. Seine Professur für „Satellitengeodäsie und Erdsystemforschung“ an der TU Berlin ist mit der Leitung der Abteilung „Geodäsie und Fernerkundung“ am „GeoForschungsZentrum“ in Potsdam verknüpft.

Ein Höhepunkt der Wissenschaftsshow wird die BBC-Dokumentation „Planet Erde“ im 3-D-Format sein. TU-Wissenschaftler haben ein Verfahren entwickelt, mit dem man Filme vollautomatisch in 3-D konvertieren kann. Im Flug geht es über riesige Eisberge, tiefe Schluchten und weite Wälder. Ein Sehgenuss!

Im Internet finden Sie das Programm der TU-Wissenschaftsshow sowie die genauen Zeitangaben unter: www.lndw.tu-berlin.de/course/view.php?id=1070

Außerdem möchten wir Sie auf unsere Fotogalerie aufmerksam machen – ein spezieller Service der Pressestelle der TU Berlin zur Langen Nacht der Wissenschaften 2008 für die Redaktionen. 

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Kristina R. Zerges und Stefanie Terp
Presse- und Informationsreferat der TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Tel.: 030/314-23922, -23820
Fax: -23909

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