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TU Berlin

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Mediaspree: Studierende präsentieren ihre Ideen für eine integrierte Planung

Montag, 14. Juli 2008

Medieninformation Nr. 184/2008

Angehende Architekten haben sich ein Jahr lang mit der "Yuppisierung" verschiedener Berliner Kieze auseinandergesetzt

15 Studierende des Fachgebiets Entwerfen, Architektur im globalen Zusammenhang (Habitat Unit) der TU Berlin haben einen Tag nach dem erfolgreichen Bürgerentscheid gegen die Bebauungspläne im Entwicklungsgebiet "Mediaspree" ihre Ideen zur Lösung der Konflikte zwischen Investoren und Kulturschaffenden vor Ort vorgestellt.

Die Empfehlungen der Studierenden basieren auf Untersuchungen und Analysen des Gebiets sowie auf Interviews mit den von der Verdrängung betroffenen Kultureinrichtungen. Sie schlagen vor, zunächst einen unabhängigen Moderator zu finden, der zwischen den Parteien vermittelt. Dieser Moderator, so meinen die Studierenden, müsste von einem Gremium der Community-Vertreter und einem wissenschaftlichen Beirat (Architekten, Stadtplaner, Kulturmanager) mit Hintergrundinformationen versorgt werden.

Die Möglichkeiten, den Flächennutzungsplan für das Gebiet zu ändern und zum Beispiel mehr Gemeinbedarfsflächen vorzusehen, schätzen die Studierenden als "utopisch" ein. "Aber vielleicht könnte man über eine kleinteilige Parzellierung nachdenken", schlägt Mathias Grabe, einer der Studierenden, vor.

Für die am konkretesten von Verdrängung bedrohten soziokulturellen Projekte, das "Yaam" und die "Bar 25", haben die Studierenden Ausweichflächen gefunden: Das "Yaam" etwa belegt derzeit 853 Quadratmeter am Ostbahnhof und könnte bei entsprechender Abstimmung den Uferstreifen am künftigen Viktoria-Speicher, schräg gegenüber auf der Kreuzberger Seite nutzen. Außerdem, so haben die Studierenden sich überlegt, könnte man einige Kultureinrichtungen – wie im Projekt "Spree 2011" ohnehin geplant und im Fall des Badeschiffes an der Arena bereits realisiert – auf Pontons in die Spree verlagern. Als vorerst visionär muss wohl der Vorschlag angesehen werden, diese Pontons schwenkbar zu gestalten. Dann, so stellen es sich die Studierenden vor, würden temporär begehbare Brücken über die Spree geschlagen werden.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dipl.-Ing. Arch. Paola Alfaro d’ Alençon

Tel.: 030/314-21908

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