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TU Berlin

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Zur Person – Prof. Dr. Ottmar Edenhofer

Dienstag, 08. Juli 2008

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Inhaber der Professur für „Ökonomie des Klimawandels“ an der TU Berlin, stellvertretender Direktor, Chefökonom des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung e. V.
Lupe

Prof. Dr. Ottmar Edenhofer ist stellvertretender Direktor, Chefökonom und Leiter des Forschungsbereiches „Nachhaltige Lösungsstrategien“ am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK). Seit Juni 2008 ist er Professor für Ökonomie des Klimawandels an der Technischen Universität Berlin. Die Professur wird von der Michael Otto Stiftung gefördert. Edenhofer ist einer der Leitautoren des vierten Sachstandsberichts des Intergovernmental Panel on Climate Change, der 2007 erschien. Seine Forschungsergebnisse sind unter anderem in den Stern-Report von 2006 eingeflossen. Edenhofer berät Bundesaußenminister und Vize-Kanzler Frank-Walter Steinmeier in Fragen der globalen Klimapolitik und beteiligt sich über seine Forschungs- und Lehrtätigkeit hinaus intensiv an der öffentlichen und politischen Debatte über den Klimawandel. Er verfasste Artikel für Tageszeitungen wie die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ oder die „Süddeutsche Zeitung“ und gibt regelmäßig Interviews für deutsche und internationale Leitmedien. Sein Forschungsgebiet sind die Einflüsse des technischen Wandels auf die Strategien des Klimaschutzes und ihre Kosten. Ein Schwerpunkt ist das Design von Politikinstrumenten, die Energiesysteme weltweit auf einen niedrigeren Ausstoß von Treibhausgasen umstellen können.

Unter Leitung der Professur soll ein internationales Konsortium führender Wissenschaftler europäische Klimaschutz- und Energiestrategien bewerten und die Ergebnisse bis Ende 2009 vorlegen. Mithilfe modellbasierter Politikanalyse soll zudem untersucht werden, wie erneuerbare Energieträger ins herkömmliche Energiesystem integriert werden können. Begleitend dazu sind von 2008 bis 2012 Forschungsarbeiten geplant, um die Grundzüge einer Kyoto-Architektur nach 2012 zu erarbeiten und zu bewerten. Schwerpunkt ist die Gestaltung und Verknüpfung regionaler Emissionshandelssysteme.