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TU Berlin

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"Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln. Ein jüdisches Familienporträt 1867 bis 2005"

Donnerstag, 20. September 2007

Medieninformation Nr. 228/2007

Einladung zu der Vortragsreihe "Lebenszeugnisse"

Die Gesprächsreihe mit Zeitzeugen findet als gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Literaturforums im Brecht-Haus statt. Vorgestellt werden – durch Lesung, Gespräche und Diskussionen Autorinnen und Autoren, die Erinnerungen aus der jüdischen Lebenswelt publizieren. Die Themen reichen vom jüdischen Alltag und der Diskriminierung in der NS-Zeit über den Holocaust und das Exil bis hin zur Erfahrung des Überlebens und den Schwierigkeiten des Erinnerns.

Am 27. September 2007 diskutiert Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, mit Manuel Noy-Meir, Autor des Buches "Wir wollen den Fluch in Segen verwandeln. Ein jüdisches Familienporträt 1867 – 2005". Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und bitten Sie, in Ihrem Medium auf dieses Gespräch hinzuweisen. Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihre Kultur-/Feuilletonredaktion weiter:

Zeit:
am Donnerstag, dem 27. September 2007, 20.00 Uhr
 
Ort:
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin
Eintritt:
5 Euro, ermäßigt 3 Euro; kein Kartenvorverkauf

Die autobiografische Trilogie der Familie Neumeyer spielt auf drei Kontinenten und umfasst die miteinander verschränkten Lebensberichte von Alfred Neumeyer (1867 bis 1944), seinem Sohn Karl (1910 bis 1989) und seinem Enkel Manuel (geb. 1941). Der Älteste gehörte in der Weimarer Republik zu den herausragenden Gestalten des deutschen Judentums und war einer der höchsten bayrischen Juristen. Als deutscher Patriot war er von der deutsch-jüdischen Synthese tief überzeugt, musste aber den Aufstieg des Nationalsozialismus, die Zerstörung des deutschen Judentums und die Vernichtung seines Lebenswerkes erleben. In letzter Stunde gelang ihm 1941 mit seiner Frau Elise die Emigration nach Argentinien. Dort erwartete ihn sein Sohn Karl. In Argentinien wurde 1941 Manuel geboren, der Enkel Alfred Neumeyers. Als Manuel knapp zehn Jahre alt war, wanderten die Eltern zum zweiten Mal aus – in den neu gegründeten Staat Israel. Hier fand die Familie ihre endgültige Heimat. Anschaulich schildert Manuel Noy-Meir in seinen Erinnerungen den Aufbau des jungen Staates aus der Perspektive eines jungen Israeli.

An der Veranstaltung nehmen auch der Herausgeber des Buches, Rainer Traub, und der deutsch-argentinische Schriftsteller und Freund der Familie, Robert Schopflocher, teil. Schopflocher wurde 1923 geboren und emigrierte 1937 mit seinen Eltern aus Fürth nach Argentinien. Er hat das Nachwort zu der Familiengeschichte der Neumeyers verfasst.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Yasemin Shooman
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Tel.: 030/314-25467
Fax: -21136

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