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TU Berlin

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Antizionismus, Israelfeindschaft, islamistischer Judenhass

Medieninformation Nr. 204/2007

Sommeruniversität gegen Antisemitismus und Exkursion nach Theresienstadt

Für die Sommeruniversität gegen Antisemitismus vom 10. bis 12. September und die anschließende Exkursion am 13. September 2007 nach Theresienstadt sind jeweils noch einige Plätze frei. Eine Anmeldung ist möglich bei: Dr. Claudia Curio, TU Berlin, Zentrum für Antisemitismusforschung, Tel.: 030/314-23080, Fax: -21136, E-Mail:

Sommeruniversität

Die zweite Sommeruniversität gegen Antisemitismus richtet sich an Multiplikatoren aus Medien, Schule, Erwachsenen- und Berufsschulbildung sowie aus Politik und Gewerkschaften, denen die notwendige Kompetenz zur argumentativen Behandlung des Themas vermittelt werden soll. Schwerpunkte werden in diesem Jahr die Problemfelder Antizionismus und Israelfeindschaft im radikalen Islamismus sein. Die Geschichte und Gegenwart der Judenfeindschaft in der islamischen Welt sowie die historischen und aktuellen Wechselwirkungen und Parallelen zwischen christlicher und islamischer Judenfeindschaft werden ebenso Thema sein wie Fragen der Annäherung und Vernetzung von radikalen Islamisten und Rechtsextremen, insbesondere mit Blick auf das World Wide Web, sowie Antizionismus in der Linken.

Die Sommeruniversität findet vom 10. bis 12. September 2007 in der TU Berlin statt (Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1058, Räume der Workshops werden bekannt gegeben). Das detaillierte Programm kann unter http://zfa.kgw.tu-berlin.de/Sommeruniversitaet%20_2007.pdf eingesehen werden. Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro (Studierende 30 Euro). Die Anrechnung als Bildungsurlaub ist möglich, die Teilnahme kann zertifiziert werden. Anreise und Unterkunft der Teilnehmer erfolgen auf eigene Kosten.

Die Sommeruniversität findet mit Unterstützung der Hans-Böckler-Stiftung statt.

Exkursion

Im Anschluss an die Sommeruniversität besteht die Möglichkeit, an einer eintägigen Exkursion (am 13. September 2007, beschränkte Teilnehmerzahl) zur Gedenkstätte Theresienstadt teilzunehmen.

Die Festungsstadt in Nordböhmen diente ab November 1941 als Internierungslager für über 50 000 böhmische und mährische Juden, ab Juli 1942 wurden auch Juden aus dem Deutschen Reich - darunter viele alte Menschen, Prominente, Künstler, Wissenschaftler und dekorierte Weltkriegsteilnehmer - in das Ghetto Theresienstadt deportiert, nachdem man sie durch "Heimeinkaufsverträge" ihrer Habe beraubt hatte. Die NS-Propaganda stellte Theresienstadt als komfortablen "Altersruhesitz" für Privilegierte dar, in Wirklichkeit herrschten hier Terror, Hunger und Todesgefahr. Der "Kleine Festung" genannte Teil der Anlage war als Haftstätte der Gestapo de facto ein Konzentrationslager. Insgesamt wurden ca. 141 000 Juden aus verschiedenen Ländern nach Theresienstadt verschleppt, 33 000 starben dort, für 88 000 war es Durchgangsstation in die Vernichtungslager.

Die Exkursion steht unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Benz, Direktor des Zentrums für Antisemitismusforschung, und Dr. Vojtech Blodig, Leiter der Gedenkstätte Theresienstadt.

Der Preis von 50 Euro beinhaltet die Busfahrt, Eintritt und Führungen. Abfahrt ist 7.00 Uhr an der TU Berlin, Rückkehr ca. 21.30 Uhr am gleichen Ort.

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Weitere Informationen und Anmeldung (unter Angabe der gewünschten Workshops):

Dr. Claudia Curio
TU Berlin
Zentrum für Antisemitismusforschung
Tel.: 030/314-23080
Fax: -21136

www.tu-berlin.de/~zfa

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