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TU Berlin

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Ausverkauf auf deutschem Immobilienmarkt?

Dienstag, 29. Mai 2007

Medieninformation Nr. 120/2007

Dr. Derik Evertz hält Vortrag an der TU Berlin über "Private Equity-Investoren in Deutschland" – Erinnerung

Die Privatisierung von Wohnungsbeständen spielt in den Kommunen, besonders vor dem Hintergrund leerer öffentlicher Kassen, zunehmend eine wichtige Rolle. Der Verkauf von 48.000 kommunalen Wohnungen in Dresden an den US-Finanzinvestor Fortress vor zwei Jahren ist das extremste Beispiel, das sich zum Thema "Private-Equity-Investoren" aufzeigen lässt. Droht in Deutschland der Ausverkauf öffentlicher Wohnimmobilien? Mit dieser Frage beschäftigt sich Dr. Derik Evertz in seinem Vortrag, den er auf Einladung des Präsidenten der TU Berlin und der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V. halten wird. Hierzu wird er auch die Ergebnisse einer Studie vorstellen, die vom Real Estate – Team von PricewaterhouseCoopers (PwC) im Herbst 2006 durchgeführt wurde, und bei der Kommunen zu ihren Absichten hinsichtlich der weiteren Entwicklung bei kommunalen Wohnungsbeständen befragt wurden.

Dr. Derik Evertz studierte Wirtschaftsingenieurwesen und promovierte 1992 an der TU Berlin. Heute ist er Partner und Leiter des Business Recovery Services Germany bei PricewaterhouseCoopers. Der TU-Alumnus ist Mitglied des Verwaltungsrats der Freundesgesellschaft der TU Berlin.

"Private-Equity-Investoren in Deutschland – Droht der Ausverkauf deutscher Immobilien?" lautet der Titel seines Vortrag, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen möchten.

Zeit:
am Donnerstag, dem 31. Mai 2007, 17.00 Uhr
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1058, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

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Vergabe des Drees & Sommerpreises durch die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin

Im Anschluss an den Vortrag vergibt die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. den Drees & Sommerpreis an eine Absolventin und zwei Absolventen der TU Berlin. Der mit 3.000 Euro dotierte Preis wird für hervorragende Studien- und Forschungsleistungen auf den Gebieten der Projektentwicklung sowie des Projekt- und Facility-Managements vergeben. Die Drees & Sommer-Gruppe ist eines der führenden deutschen Unternehmen in den Bereichen Entwicklungs- und Projektmanagement sowie Immobilien- und Bauberatung bei komplexen Bauvorhaben aller Art. Der Drees & Sommer-Preis geht dieses Jahr an Daniel Bormann, der mit dem ersten Preis ausgezeichnet wird und an Anja Scherf und Martin Diestel, die für ihre gemeinsame Arbeit den zweiten Preis erhalten.

Benchmarking für die Immobilienwirtschaft

Daniel Bormann wird für seine Arbeit zum Thema "Integriertes Benchmarking – ‚Push’-Faktor für die Projektentwicklung", die er im Rahmen des berufsbegleitenden Masterstudiums "Real Estate Management" an der TU Berlin anfertigte, mit dem ersten Preis ausgezeichnet. Er erhält ein Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro. In seiner Arbeit beschäftigt er sich mit dem Umgang der Immobilienwirtschaft mit dem Thema Benchmarking. Unter Benchmarking versteht man einen Prozess des Vergleichens, Bewertens und Verbesserns von Geschäftsprozessen und Produkten – ein Verfahren, das seit vielen Jahren in den unterschiedlichsten Dienstleistungsbereichen angewendet wird, mit dem Ziel, von den Besten der Branche zu lernen. Daniel Bormann entwickelt ein Referenzmodell des "Integrierten Benchmarkings, das der Immobilienwirtschaft die Möglichkeit des Lernens sowohl aus anderen Branchen als auch aus den branchen- und unternehmensinternen Fortschritten bietet.

Daniel Bormann studierte zwischen 2004 und 2006 das Masterstudium "Real Estate Mana-gement" an der TU Berlin. Zur Zeit ist er mit der Gründung eines eigenen Unternehmens im Bereich der Produkt-, Projektentwicklung- und des Innovationsmanagements beschäftigt.

Public Private Partnership für öffentliche Parks

"PPP – Schafft Public Private Partnership eine organisatorische und wirtschaftliche Grundlage für die Renaissance von öffentlichen Parks?" lautet der Titel der Abschlussarbeit von Anja Scherf und Martin Diestel, die sie ebenfalls im Masterstudiengang "Real Estate Management" der TU Berlin angefertigt haben. Anhand eines konkreten Beispiels, des Fritz-Schloß-Parks in Berlin Mitte, entwickeln die beiden ein Organisations- und Finanzierungsinstrumentarium, welches Kommunen und private Investoren in die Lage versetzt, Potenziale von öffentlichen Parks wirtschaftlich einzuschätzen. Dabei geht es vor allem um die Frage, wie diese Potenziale genutzt werden können um zu gewährleisten, dass zum einen der politische Auftrag zur Bereitstellung von unentgeltlich nutzbaren Grünräumen gewährleistet wird und zum anderen ein privater Partner seine wirtschaftlichen Interessen realisieren kann. Ausgangspunkt ist die Entwicklung eines Gesamtkonzepts und neuen Brandings für den Fritz-Schloß-Park. Vorgeschlagen wird hier die Marke BERLIN SPORT PARK MITTE. Das Gesamtprojekt wird einem privaten Investor übergeben. Dieser erhält finanzielle Anreize über vergünstigte Pachtkonditionen, Anschubfinanzierungen durch die Kommune und zugesicherte Ablösesummen am Ende der Vertragslaufzeit. Drei Bestandteile prägen die Marke: Der unentgeltlich nutzbare öffentliche Park, seine Einrichtungen und weitere komplementäre und entgeltpflichtige Projekte, welche als Turbos funktionieren, den öffentlichen Park mitfinanzieren und den Investor in die Lage versetzen, Profite zu erwirtschaften. Dies kann beispielsweise ein Sporthotel oder sportnahe Gastronomie sein. Die Kommune wird Teil einer PPP-Projektgesellschaft zum Unterhalt des öffentlichen Parks, der über eine Konzessionsgebühr, welche durch den privaten Partner in die Gesellschaft fließt, finanziert wird. Die Parkeinrichtungen und Turbos erwirtschaften diese Gebühr mit.

Anja Scherf studierte bis 2000 Architektur an der TU Berlin und arbeitet in einem Berliner Architekturbüro. Das Masterstudium "Real Estate Management" an der TU Berlin schloss sie, ebenso wie Martin Diestel, im Jahr 2006 ab. Martin Diestel arbeitet als Leiter im Bereich Vertrieb Großprojekt Berlin bei der aurelis Real Estate GmbH & Co. KG. Beide erhalten ein Preisgeld in Höhe von jeweils 500 Euro.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Christel Hecht
Geschäftsstelle Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e. V.
Tel. 030/314-23758

www.freunde.tu-berlin.de/

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