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TU Berlin

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Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft

Dienstag, 15. Mai 2007

Medieninformation Nr. 104/2007

Neuer Bachelorstudiengang an der TU Berlin

Zum Wintersemester 2007/2008 wird an der TU Berlin der neue fächerübergreifende Bachelorstudiengang "Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft" eingeführt. Er bietet ein breit angelegtes, interdisziplinäres Studium, in dem die Grundlagen von Mathematik, Physik, Informatik, Chemie und Biologie zusammengeführt und durch Lehrveranstaltungen zum Einsatz moderner IT-Technologien in den Naturwissenschaften ergänzt werden.

Der rasante Wissenszuwachs und die daraus resultierende Spezialisierung der einzelnen Disziplinen haben zur Folge, dass fachübergreifende Kooperationen immer bedeutender, gleichzeitig aber – aufgrund der unterschiedlichen Fachkenntnisse und Kommunikationskulturen – immer komplexer werden. Die Verbindung der verschiedenen naturwissenschaftlichen Disziplinen und die gleichzeitige Einbindung in einen theoretischen Hintergrund im mathematischen Teil und einen informationstechnischen Anwendungsbezug im Informatikteil des Studiums bereiten die Studierenden auf diese Herausforderung vor.

Mit GALILEA für mehr Frauen in den Natur- und Technikdisziplinen

Die Entwicklung des Studienganges "Naturwissenschaften in der Informationsgesellschaft" ist Bestandteil des Studienreformprojektes GALILEA, dessen wesentliches Ziel darin besteht, die Repräsentanz von Frauen in den Natur- und Technikdisziplinen zu erhöhen. Der Schwerpunkt des Studienganges liegt in der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften, aber auch die Fakultäten III Prozesswissenschaften und IV Elektrotechnik und Informatik sind mit Modulen vertreten. Durch die Gesamtkonzeption und seine interdisziplinäre Ausrichtung soll eine Lehr- und Lernatmosphäre geschaffen werden, die insbesondere den Vorlieben und Interessen weiblicher Studierender Rechnung trägt.

Sechs Semester mit eigenem Mentoringprogramm

Die Regelstudienzeit einschließlich der Bachelorarbeit beträgt sechs Semester. Den Studierenden wird ein eigenes Mentoringprogramm angeboten. Der erfolgreiche Abschluss des Studiums beinhaltet ein frei wählbares Berufspraktikum von mindestens zwölf Wochen. In jedem Wintersemester stehen 30 Studienplätze zur Verfügung.

Einstieg in Wissenschaftsjournalismus oder Finanzbranche möglich

Für Absolventinnen und Absolventen, die nach dem Bachelor den Einstieg in die Berufstätigkeit wählen, ergeben sich verschiedene Einsatzmöglichkeiten, die ein breites natur-wissenschaftliches Grundverständnis und Methodenwissen erfordern, in denen spezifische Fähigkeiten und weiterführende Kenntnisse jedoch weitgehend in der beruflichen Praxis erworben werden. Beispiele dafür sind Wissenschaftsjournalismus, Tätigkeiten in Wissenschaftsverlagen, wissenschaftliches Bibliothekswesen, Referententätigkeit in Politik/Ministerien/Behörden im nationalen und internationalen Umfeld, Projektmanagement in naturwissenschaftlich-technischen Gebieten oder Tätigkeiten in Finanz- und Versicherungsunternehmen.

Die Einrichtung des Bachelorstudienganges ist vorbehaltlich der Genehmigung durch die Berliner Wissenschaftssenatsverwaltung zum Wintersemester 2007/2008 vorgesehen. Der Übergang in einen bestehenden Masterstudiengang der Fakultät II ist möglich, ein einschlägiger neuer Masterstudiengang soll zum Wintersemester 2008/2009 entwickelt werden.

caba

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Prof. Dr. Sabina Jeschke

Prof. Dr. Christian Thomsen
Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften der TU Berlin

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