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TU Berlin

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Über das Glück

Dienstag, 19. Juni 2007

Medieninformation Nr. 144/2007

Peter von Matt hält die erste Walter Höllerer-Lecture an der TU Berlin am 12. Juli 2007 / Einladung

Walter Höllerer gehört zu den bedeutendsten Professoren der TU Berlin. Der Lyriker und Germanistik-Professor füllte das Anliegen, das die TU Berlin bei ihrer Neugründung nach dem Krieg hatte – die Verbindung und Durchdringung von Technik und Humanismus – mit Inhalten und Leben.

Ihm ist nun eine Veranstaltungsreihe gewidmet, die die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. initiiert. Einmal im Jahr soll die „ Walter Höllerer-Lecture“ stattfinden, bei der renommierte Geisteswissenschaftler als Redner geladen werden. Die erste Walter Höllerer-Lecture wird der Germanist Peter von Matt halten. „Glück im Kosmos. Glück in der Literatur“ ist der Titel seines Vortrags, zu dem wir Sie hiermit herzlich einladen möchten. Die Einführung zu dem Vortrag hält Prof. Dr. Norbert Miller, bis 2005 Professor für Deutsche Philologie, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft an der TU Berlin.

Zeit:
am Donnerstag, dem 12. Juli 2007, 18.00 Uhr
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1012, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Peter von Matt

Der 1937 in Luzern geborene Peter von Matt lehrte zwischen 1976 und 2002 als Professor für Neuere Deutsche Literatur an der Universität Zürich. Er ist Mitglied in verschiedenen Wissenschaftsakademien und darüber hinaus bekannt durch diverse Veröffentlichungen. Zu seinen jüngsten Publikationen gehören „Das Wilde und die Ordnung. Zur deutschen Literatur“ und „Die Intrige. Theorie und Praxis der Hinterlist“. Für sein Werk hat er zahlreiche Auszeichnungen erhalten, unter anderem 1997 den Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste, im Jahr 2000 den Kunstpreis der Stadt Zürich und im Jahr 2005 das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland.

Walter Höllerer

Walter Höllerer wurde am 19. Dezember 1922 in Sulzbach in der Oberpfalz geboren und studierte nach dem Krieg Germanistik, Philosophie, Geschichte und Vergleichende Literaturwissenschaft. 1952 debütierte Höllerer als Lyriker mit dem Gedichtband „Der andere Gast“. Ab 1954 nahm Höllerer an den Treffen der Gruppe 47 teil, zumeist als Kritiker, aber auch mit eigenen Texten. In dieser Zeit verfolgte er auch seine wissenschaftliche Laufbahn weiter, war Assistent an der Universität Frankfurt, habilitierte sich und erhielt 1959 die Professur für Neuere Deutsche Literatur an der TU Berlin, die er bis zu seiner Emeritierung 1988 inne hatte. Für seine Studierenden organisierte Walter Höllerer die Veranstaltungsreihe „Literatur im technischen Zeitalter“, lud dabei namhafte Autoren an die Universität, die vor angehenden Ingenieurinnen und Ingenieuren aus ihren Werken lasen. 1961 erschien die erste Nummer der Zeitschrift „Sprache im technischen Zeitalter“, die als Ergänzung der Zeitschrift „Akzente“ geplant war und einen Schwerpunkt auf die Funktion von Literatur und Sprache im Medienzeitalter setzte. In dieser Zeit rief er auch das „Institut für Sprache im technischen Zeitalter“ an der TU Berlin ins Leben. 1963 gründete Walter Höllerer das Literarische Colloquium Berlin.

Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt. Unter anderem mit dem Fontane-Preis der Stadt Berlin (1966), dem Johann-Heinrich-Merk-Preis (1975) und dem Horst-Bienek-Preis für Lyrik (1993). Er war Mitglied des PEN-Zentrums der Bundesrepublik Deutschland, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt, und der Akademie der Künste, Berlin. Walter Höllerer starb am 20. Mai 2003 in Berlin.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Jürgen Starnick
Vorsitzender des Vorstands der
Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V.
Tel.: 030/31423758
E-Mail-Anfrage [1]
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