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TU Berlin

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Masterstudiengang Human Factors startet zum 2. Mal

Montag, 04. Juni 2007

Medieninformation Nr. 130/2007

Bewerbungen sind ab sofort bis zum 15. Juli 2007 möglich

An der Technischen Universität Berlin startet im kommenden Wintersemester zum zweiten Mal der viersemestrige Masterstudiengang Human Factors (Abschluss: Master of Science, M.Sc.), der ein in Deutschland bislang einzigartiges Studienangebot an der Schnittstelle von Psychologie und Ingenieurwissenschaften darstellt. 

Zum Inhalt des Studiengangs

Zentrales Thema dieses Studiengangs ist die Interaktion von Mensch und Technik, die sowohl im Arbeitsleben als auch im Alltag eine zunehmend große Rolle spielt. Hochautomatisierte Systeme in Flugzeugcockpits, komplexe technische Anlagen in der Industrie, Chirurgieroboter im Operationssaal oder die allgegenwärtige Technik zu Hause – fast überall ist der Mensch heute gefordert, mit mehr oder weniger komplexen Maschinen zusammen zu arbeiten. Versagt diese Zusammenarbeit, kann das dramatische Folgen haben. Zahlreiche Flugzeugunglücke oder das Desaster von Tschernobyl sind traurige Belege dafür. 

Wie kann Technik so gestaltet werden, dass sie den spezifischen Fähigkeiten des Menschen gerecht wird? Welche Probleme stellen sich bei der Nutzung moderner und zukünftiger Technologien durch den Menschen und wie können sie bewältigt werden? Was zeichnet eine menschengerechte Gestaltung technischer Produkte aus? Wie kann die Sicherheit und Verlässlichkeit von Mensch-Maschine-Systemen in den unterschiedlichsten Bereichen (z.B. Luftfahrt, Kraftverkehr, Medizin, chemische Industrie) gewährleistet werden?

Diesen und weiterführenden Fragen widmet sich der Masterstudiengang Human Factors. Das Studienziel besteht im Erwerb von wissenschaftlichen Erkenntnissen und Kompetenzen, die zu einem besseren Verständnis der Interaktion zwischen Mensch und Technik beitragen. Der Studiengang ist interdisziplinär ausgerichtet und steht Hochschulabsolventinnen und -absolventen (Bachelor oder Diplom) der Psychologie, Ingenieurwissenschaften, Informatik oder vergleichbarer technischer oder sozialwissenschaftlicher Studiengänge offen. Den Mittelpunkt des Studiums bildet die Beschäftigung mit wesentlichen Erkenntnissen und Methoden der Psychologie, aber auch mit grundlegenden arbeits- und ingenieurwissenschaftlichen Problemstellungen, die für eine interdisziplinäre Arbeit in verschiedenen Anwendungsbereichen notwendig sind. Dieses Wissen bildet das Fundament für eine menschenzentrierte Technikgestaltung, die für unsere Gesellschaft immer wichtiger wird. 

Berufsfelder

Mögliche Berufsfelder finden sich in der Gestaltung und Evaluation von technischen Produkten, Software und Websites, der Beratung bei der Entwicklung komplexer Mensch-Maschine-Systeme, der Gestaltung von Informations- und Kommunikationsmedien, dem Sicherheitsmanagement in Organisationen mit hohem Gefährdungspotenzial, der Personalauswahl und -entwicklung in technikgeprägten Organisationen und der Forschung und Entwicklung im Bereich der Mensch-Maschine-Interaktion.

In den USA, aber auch in Großbritannien und den Niederlanden, wurde die Notwendigkeit entsprechender Bildungsmöglichkeiten bereits erkannt und mit der Einführung vielfältiger Human Factors Studienprogramme beantwortet. Im deutschsprachigen Raum ist die TU Berlin die erste Universität, die einen Studiengang speziell für diesen Bereich anbietet. Sie trägt damit dem stetig steigenden Bedarf an qualifizierten Human Factors Expertinnen und Experten in Industrie und Forschung Rechnung.

Bewerbungen für das Wintersemester 2007/08 sind bis zum 15. Juli 2007 möglich, weitere Informationen zum Studiengang unter http://www.humanfactors.tu-berlin.de/

3.564 Zeichen/ehr
Prof. Dr. Dietrich Manzey
Technische Universität Berlin
Institut für Psychologie und Arbeitswissenschaft
Fachgebiet Arbeits-, Ingenieur- und Organisationspsychologie
Tel: 030/314-21340
Fax: -25434

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