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TU Berlin

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Musik zwischen Technik und Kunst

Montag, 04. Juni 2007

Medieninformation Nr. 129a/2007

TU Berlin kann auf eine lange Tradition verweisen

Die Beschäftigung mit den technischen und künstlerischen Aspekten von Klang und dessen technischer Übertragung hat an der TU Berlin eine lange Tradition. Sie gehen zurück auf die Aktivitäten von Hans Heinz Stuckenschmidt, der seit seinem Amtsantritt als Professor für Musikgeschichte an der TU Berlin im Jahr 1949 mit Klangbeispielen von Tonträgern in einem eigens dafür präparierten "Studiohörsaal" arbeitete. Unter der Leitung von Fritz Winckel, seit 1957 Professor für die "Wissenschaftlichen Grundlagen von Sprache und Musik" an der TU Berlin begann der Komponist Boris Blacher 1958 mit den Möglichkeiten der Studiotechnik zu experimentieren. Zur gleichen Zeit initiierte Hans Heinz Stuckenschmidt eine legendäre, vom SFB-Fernsehen produzierte Veranstaltungsreihe "Musik im technischen Zeitalter". Wichtige Meilensteine dieser Tradition waren die Produktion von Boris Blachers "Zwischenfälle bei einer Notlandung"  für die Hamburgische Staatsoper 1966, wo erstmals komplette Szenen allein mit Lautsprechermusik gestaltet wurden, sowie die Produktion von Boris Blachers siebenkanaligem Raummusikwerk für den deutschen Kugelpavillon auf der Weltausstellung in Osaka 1970.

Seit 1982 veranstaltet die TU Berlin gemeinsam mit dem Berliner Künstlerbüro des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) das Festival "Inventionen" für Computermusik und Klangkunst. Der DAAD war es auch, der im Jahr 2000 die "Edgard-Varèse-Gastprofessur" stiftete, mit der seither eine Reihe international renommierter Wissenschaftler an die TU Berlin geholt werden konnten. Zu Ihnen gehört auch Prof. Diemer de Vries, einer der weltweit führenden Akustikexperten. Er gilt als "Vater" der Wellenfeldsynthese. Prof. Dr. Stefan Weinzierl, der das heutige Fachgebiet Audiokommunikation der TU Berlin im Jahr 2004 übernahm, ist die Forschung an immersiven Wiedergabesystemen und 3D-Audio zu einem Forschungsschwerpunkt mit internationaler Ausstrahlung geworden. Die neue Ausstattung des Hörsaals H 104 mit dem weltweit größten System nach dem Prinzip der Wellenfeldsynthese mit 2700 Lautsprechern ermöglicht so Forschung und Lehre auf höchsten technischem Niveau. 

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Stefan Weinzierl
TU Berlin
Fachgebiet Audiokommunikation
Tel.: 030/314-22236

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