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TU Berlin

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Über elektrisches Licht und Beleuchtungswesen – 125 Jahre Lichttechnik und 50 Jahre

Dienstag, 17. Juli 2007

Medieninformation Nr. 165/2007

Verein zur Förderung des Fachgebietes Lichttechnik an der TU Berlin / Festveranstaltung

Die Gründungsgeschichte des weltweit ersten Lehrstuhls für Lichttechnik ist untrennbar mit dem Namen Werner von Siemens (1816 – 1892) verbunden. Durch sein persönliches Engagement initiierte er die Gründung elektrotechnischer Institute. Er bemerkte, dass deutsche Hochschulen zwar genügend Wissenschaftler ausbilden, es aber an angemessenen Laboratorien und Geräten für praktische Forschungsarbeit mangelt. „Es sollten auf allen technischen Schulen, mindestens auf den Technischen Hochschulen, Lehrstühle der Elektrotechnik gegründet werden, um wenigstens unsere technische Jugend mehr vertraut mit der Elektrizitätslehre und ihrer technischen Anwendung zu machen“, so Werner von Siemens im Jahre 1881. Für die Lichttechnik wird daraufhin der promovierte Chemiker Prof. Hermann Wilhelm Vogel (1834 – 1898) an die Königliche Technische Hochschule Berlin berufen, der im Jahre 1882 die erste lichttechnische Vorlesung „Über elektrisches Licht und Beleuchtungswesen“ hält. Damit begann die Tradition lichttechnischer Forschung, die mit Persönlichkeiten wie Wedding, Arndt, Pirani, Dresler, Helwig, Richter und Krochmann eine über Deutschland hinaus reichende starke Ausstrahlung entwickelte. Auch der wissenschaftliche Fortschritt war durch sie beeinflusst: Max Planck selbst schrieb, dass ihn die lichttechnischen Experimente in der Physikalisch-Technischen Reichsanstalt (PTR) zur Entdeckung des Wirkungsquantums geführt haben; ein weiterer Höhepunkt waren die grundlegenden Arbeiten von Nobelpreisträger Wilhelm Ostwald zur Farbenlehre.

125 ereignisreiche Jahre sind seitdem für den Lehrstuhl für Lichttechnik an der TU Berlin vergangen. Unsere moderne Industriegesellschaft ist ohne den Einsatz künstlichen Lichtes nicht vorstellbar. Sie ist eng verknüpft mit den Kernthemen "Energie, Umwelt und Gesundheit" der zukünftigen TU-Forschung. Das Fachgebiet Lichttechnik möchte dieses Jubiläum nun mit einer Festveranstaltung feierlich begehen. Dazu möchten wir Sie recht herzlich einladen. Bitte weisen Sie auch in Ihrem Medium darauf hin:

Zeit:
Freitag, den 27. Juli 2007, 13.00 Uhr
Ort:
TU Berlin, Mathematikgebäude, Straße des 17. Juni 136, 10623 Berlin, Hörsaal MA 005
Hinweis:
Um Anmeldung wird gebeten (E-Mail: )

Nach Grußworten, diversen Vorträgen - angefangen von Grundsatzfragen der Energieforschung über Resümee und Visionen zum elektrischen Licht bis hin zur intelligenten drahtlosen Beleuchtungskontrolle - und musikalischem Rahmenprogramm findet ein Empfang statt. Das vollständige Programm finden Sie im Internet unter:
http://www.t3presse.tu-berlin.de/fileadmin/a343115/events/Programm125JahreLT.pdf.

Mit dieser Festveranstaltung soll jedoch nicht nur das Fachgebiet Lichttechnik gefeiert werden, sondern auch der Verein zur Förderung des Fachgebietes Lichttechnik, der mittlerweile 50 Jahre existiert. In den 1950er Jahren waren die Haushaltsmittel der TU Berlin so begrenzt, dass die Arbeitsmöglichkeiten stark eingeschränkt waren. Der Lehrstuhl war deshalb auf die Unterstützung der Industrie angewiesen. Am 19. Juli 1957 fand die Gründungsversammlung des Fördervereins statt. 102 Förderer engagieren sich heute für die Ausbildung lichttechnischer Spezialisten und die Durchführung aktueller Forschungsvorhaben. Der Zweck des Fördervereins ist es, Lehre und Forschung des Fachgebietes Lichttechnik gemeinnützig zu fördern, durch Erfahrungsaustausch wissenschaftliches und technisches Gedankengut dem jeweils neuesten Stand anzupassen sowie Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu unterstützen.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Heinrich Kaase
Fachgebiet Lichttechnik
Tel.: 030/314-22277
Fax: 030/314-22161

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