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TU Berlin

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Exzellenzcluster zur Förderung der Spitzenforschung Human-Centric Commmunication Cluster (H-C3)

Freitag, 12. Januar 2007

Medieninformation Nr. 9/2007

Innerhalb der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern haben die Deutsche Forschungsgemeinschaft und der Wissenschaftsrat die TU Berlin am 12. Januar 2007 aufgefordert, für den Exzellenzcluster im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie erneut einen Vollantrag auszuarbeiten. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler hatten sich bereits innerhalb der ersten Staffel beteiligt. 

Systeme, die sich selbst heilen

Kommunikation spielt für die Gesellschaft eine ähnliche Rolle wie das Nervensystem für den Menschen. Ziel des Exzellenzclusters ist es, Menschen, egal aus welcher Bildungs- oder Sozialschicht, Zugang zu Informationen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an neuen Paradigmen der Kommunikation. 

Heute greift der Mensch auf bereits erstellte Formen (Dokumente, Sprach- oder Videoaufnahmen) von Informationen zurück. Eine elektronische Erfassung oder das zur Verfügung stellen von neuen Inhalten ist nicht einfach. Oftmals nutzt man daher bereits erstellte Inhalte. Künftig sollten jedoch die Informationen automatisch erfasst werden und – unabhängig von deren Form – automatisch durchsuchbar sein. Dem Menschen sollten – ohne sein aktives Zutun – stets ortsabhängige, personen- und aufgabenorientierte Inhalte zur Verfügung gestellt werden, und zwar in einer Form, die den gerade genutzten Endgeräten und der aktuellen Situation angepasst ist. 
Intuitive Bedienbarkeit ist dabei fundamental: Um heute mit einem Freund Kontakt aufzunehmen, muss man sich erst für die Form der Information (zum Beispiel Telefonat oder E-Mail oder Info im Sekretariat) entscheiden und dann alle "Adressen", beispielsweise mehrere Telefonnummern, mühselig durchsuchen. In Zukunft würde man einfach sagen: Günther, melde dich dringend. DER Günther wird schon erreicht werden! Intuitive Bedienbarkeit, aber auch Sicherheit der Daten müssen gewährleistet werden.

Das zukünftige System muss die Kontinuität der Versorgung, auch bei Katastrophen oder böswilligen Angriffen, sicherstellen, doch gleichzeitig gesetzliche Bestimmungen sowie Datenschutzaspekte berücksichtigen. Es muss daher "selbstkonfigurierend" und selbstheilend sein. Die technischen Aspekte werden durch zahlreiche Fachgebiete der Elektrotechnik und Informatik, unterstützt durch Physik und Mathematik, der TU Berlin abgedeckt. Ökonomen, ein Soziologe und ein Mediengestalter von der Universität der Künste ergänzen das Team.

Viele der Beteiligten wurden gemeinsam mit zehn außeruniversitären Forschungsinstituten berufen – diese Institute bilden eine bedeutende Komponente des Clusters H-C3: Eine enge Kooperation mit der Industrieforschung – symbolisiert durch die an der TU Berlin eröffneten Telekom Laboratories mit vier Stiftungsprofessuren – ergänzt das Bild. 

Unter Beteiligung von: 

  • Universität der Künste Berlin 
  • Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) 
  • Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik (FBH) 
  • Fraunhofer Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik (FhG FIRST) 
  • Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme (FhG FOKUS) 
  • Fraunhofer Institut für Nachrichtentechnik Heinrich-Hertz-Institut (FhG HHI) 
  • Fraunhofer Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (FhG IZM) 
  • Fraunhofer German-Sino Lab for Mobil Communications (FhG MCI) 
  • Innovations for High Performance microelectronics IHP GmbH 
  • Konrad-Zuse-Zentrum für Informationstechnik Berlin (ZIB) 
  • Deutsche Telekom Laboratories 
  • weiteren namhaften Partnern aus der Industrie 

Sprecher: Prof. Dr.-Ing. Adam Wolisz
TU Berlin
Institut für Telekommunikationssysteme
Tel: 030/314-22911
E-Mail:

tz/stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Kristina R. Zerges
Leiterin des Referats für Presse und Information der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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