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TU Berlin

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Teure Technik für die Gesundheit?

Freitag, 26. Januar 2007

Medieninformation Nr. 22/2007

Demografie, Medizintechnik und Kostenentwicklung

Die Deutschen werden immer älter. Das ist nicht nur verbunden mit den Weichenstellungen für die Arbeitswelt und dem Konzept des "lebenslangen Lernens" politisch von einiger Relevanz, sondern insbesondere auch im Hinblick auf die Kosten der Gesundheit. Welche Brisanz die Thematik für die Gesellschaft birgt, zeigt sich nicht zuletzt an dem jüngsten Gerangel um die Details der Gesundheitsreform. Neben der demografischen Entwicklung gilt aber auch der medizinisch-technische Fortschritt als ausschlaggebend für den Anstieg der Gesundheitsausgaben. Finanzexperten der TU Berlin schlagen Lösungsansätze vor.

"Im Vergleich zum allgemeinen technischen Fortschritt ist vom medizinisch-technischen Fortschritt eine übermäßige Produktion Kosten verursachender Innovationen zu erwarten", sagt der Volkswirtschaftler Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke, Experte für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie an der TU Berlin. Das läge an den Innovationsanreizen, die aus den Erstattungsregeln sowohl der gesetzlichen als auch der privaten Krankenversicherungen resultierten. Klaus-Dirk Henke hat zusammen mit dem Ökonomen Lutz Reimers, ebenfalls am Institut für Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie, ein Diskussionspapier zu diesen Einflüssen herausgegeben. 

Ob und welche Auswirkungen die demografische Entwicklung konkret auf die Gesundheitsausgaben hat, ist in der Gesundheitsökonomie umstritten. Zusammen mit dem technisch-wissenschaftlichen Forschritt führt sie jedenfalls dazu, dass die Ausgabenkurve weiterhin ansteigt. Überraschenderweise, so Henke und Reimers, existieren nur wenige spezielle Untersuchungen zu den Ausgabeneffekten dieses Faktors. Sie beziehen sich entweder auf Forschungs- und Entwicklungsausgaben, bieten konkrete Beispiele wie die Magnetresonanztomografie oder streben als Kosten-Nutzen-Analyse wohlfahrtsökonomisch basierte Aussagen an, die den Fortschritt als vorteilhaft erscheinen lassen. 

Ob und welche Auswirkungen die demografische Entwicklung konkret auf die Gesundheitsausgaben hat, ist in der Gesundheitsökonomie umstritten. Zusammen mit dem technisch-wissenschaftlichen Forschritt führt sie jedenfalls dazu, dass die Ausgabenkurve weiterhin ansteigt. Überraschenderweise, so Henke und Reimers, existieren nur wenige spezielle Untersuchungen zu den Ausgabeneffekten dieses Faktors. Sie beziehen sich entweder auf Forschungs- und Entwicklungsausgaben, bieten konkrete Beispiele wie die Magnetresonanztomografie oder streben als Kosten-Nutzen-Analyse wohlfahrtsökonomisch basierte Aussagen an, die den Fortschritt als vorteilhaft erscheinen lassen. 

Das Diskussionspapier ist erschienen in der Wirtschaftswissenschaftlichen Dokumentation der TU Berlin (ISSN-Nr. 0944-7741). 

2.365 Zeichen / pp

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Klaus-Dirk Henke
Technische Universität Berlin
Fakultät VIII Wirtschaft und Management
Fachgebiet Volkswirtschaftslehre
insbesondere Finanzwissenschaft und Gesundheitsökonomie
Tel.: 030 / 314 – 25 466
www.tu-berlin.de/fakultaet_vii/menue/fakultaet_vii

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