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TU Berlin

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Siemens Schülerwettbewerb 2007: TU Berlin prämiert die regionalen Sieger

Donnerstag, 22. Februar 2007

Medieninformation Nr. 44/2007

Teams aus Wittenberge und Waren fahren zum Bundesfinale nach München

Wie Restprodukte der Biodieselherstellung weiterverarbeitet werden können oder wie Parkraum besser erschlossen werden kann – die Gewinner des regionalen Vorentscheids beim Siemens Schülerwettbewerb 2007 zeigen, welche kreativen und innovativen Ideen Schülerinnen und Schüler für die Stadt von morgen haben. Die siegreichen Teams aus Wittenberge und Waren (Müritz) wurden heute am 21. Februar an der Technischen Universität Berlin durch eine hochkarätig besetzte Jury der Universität ausgewählt und prämiert. Die zwei Gewinnerteams erhielten für ihre Arbeiten je 3.000 Euro Preisgeld und nehmen im März am bundesweiten Finale in München teil. Damit geht der erstmals ausgetragene Wettbewerb in Mathematik, Naturwissenschaften und Technik, der in diesem Jahr unter dem Motto "Lebens-(T)Raum Stadt" steht, in die entscheidende Runde. Beim nationalen Finale in München treten dann die Sieger der drei regionalen Vorentscheidungen an. Die Vorentscheidungen werden durch die Partner-Universitäten Technische Universität Berlin, Technische Universität München und Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule Aachen durchgeführt. Insgesamt warten Preise im Wert von 111.000 EUR auf die Teams und die Fachbereiche der betreuenden Lehrkräfte.

"Wir brauchen junge Leute, die sich heute schon mit den Herausforderungen der Zukunft kreativ auseinandersetzen", so Prof. Dr. Hubertus von Dewitz, für den Zentralvorstand der Siemens AG zuständig für Hochschulkooperation. "Mit dem Siemens Schülerwettbewerb wollen wir hier erste Denkanstöße geben." "Wer jugendlichen Forschergeist weckt, legt den Grundstein für die nächste Generation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die Lösungen für genau diese Herausforderungen entwickeln muss. Schülerinnen und Schüler frühzeitig für Technik zu interessieren und zu begeistern ist ein wichtiges Anliegen für die TU Berlin. Daher beteiligt sich die Universität mit großer Freude als Partner an dem Wettbewerb"; sagte der 2. Vizepräsident der TU Berlin, Prof. Dr. Johann Köppel.

Die siegreichen Schülerteams

Erfolgreich nachgedacht, analysiert und geforscht haben folgende Schülerinnen und Schüler unterstützt durch ihre Lehrkräfte

  • Bianca Klose (19), David Dahncke (19) und Steven Lechleitner (18) vom Marie-Curie-Gymnasium in Wittenberge (Brandenburg)
    Betreuende Lehrerin: Bärbel Henning
    Thema: Rapso-Peel und andere Verwendungsmöglichkeiten
  • Christin Parschau (19), Tim Wieschalla (18) und Christian Kuckuck (19) vom Richard-Wossidlo-Gymnasium in Waren (Müritz, Mecklenburg-Vorpommern)
    Betreuender Lehrer: Andreas Liedtke
    Thema: Wir gestalten Lebensraum: Eine Untersuchung zum Einsatz von grafischen Informationssystemen zur Analyse und Planung der Infrastruktur der Innenstadt von Waren (Müritz)

Eine hervorragende schriftliche Arbeit allein reichte nicht: Die Gewinner mussten erst noch die Jury während einer zehnminütigen Präsentation mit anschließender Frage-Antwort-Runde von ihren Arbeiten überzeugen. 

"Nicht nur Kreativität und wissenschaftliches Potenzial der prämierten Schülerinnen und Schüler haben uns als Jury beeindruckt. Es hat uns viel Freude gemacht zu erleben, wie engagiert und motiviert Schülerinnen und Schüler in ihrer Arbeit aufgehen können. Und das gilt auch für die Teams aus Cottbus, Seevetal und Springe, die leider heute nicht gewonnen haben. Auch sie können auf sich und ihre Arbeit mehr als stolz sein", so Prof. Dr. rer. nat. Volker Schindler, Leiter des Fachgebietes Kraftfahrzeuge auch im Namen der beiden weiteren Jurymitglieder der TU Berlin: Prof. Dr.-Ing. Klaus Petermann, Leiter des Fachgebiets Hochfrequenztechnik und Prof. Dr. Gerd Wessolek, Leiter des Fachgebiets Standortkunde und Bodenschutz.

Bundessieger winken bis zu 30.000 Euro für ein Studienkonto

Beim nationalen Finale vom 3. bis 5. März 2007 in München müssen die Besten aus den regionalen Vorentscheidungen vor einer zehnköpfigen Jury bestehen. Den drei Gewinnern winken dann Preise zur Finanzierung des Studiums in Höhe von bis zu 30.000 Euro. Die Schule, beziehungsweise der jeweilige Fachbereich der unterstützenden Lehrkraft, erhält zusätzlich bis zu 3.000 Euro. Bei der regionalen Entscheidung erhält jede betreuende Lehrkraft 2.000 Euro für ihren Fachbereich. 

Bei dem in diesem Jahr zum ersten Mal ausgelobten Siemens Schülerwettbewerb sind 246 Schülerinnen und Schüler bundesweit an den Start gegangen, 55 Arbeiten wurden zum Wettbewerb eingereicht. Die Schülerinnen und Schüler sollten zu dem Thema "Lebens-(T)Raum Stadt" innovative, wissenschaftliche und visionäre Lösungsansätze aus dem mathematisch-naturwissenschaftlich-technischen Blickwinkel finden. Teilnehmen konnten die Jahrgangsstufen 11 bis 13 an allgemein bildenden Schulen (Gymnasien, Integrierte Gesamtschulen und Freie Waldorfschulen), Fachoberschulen und Fachgymnasien in Deutschland. Das Schulprojekt ist Teil des weltweiten Bildungsprogramms "Generation21" der Siemens AG, in dessen Rahmen die Siemens AG weltweit Schülerinnen und Schüler sowie Studierende fördert.

Die TU Berlin betreute die regionale Vorentscheidung für die Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen Anhalt und Schleswig-Holstein. Die Zusammenarbeit zwischen Siemens AG und TU Berlin basiert auf der seit Jahren intensiv gepflegten strategischen Allianz beider Partner, unter anderem über das an der TU Berlin angesiedelte CKI, Center for Knowledge Interchange. 

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Weitergehende Informationen finden Sie auch auf der Website www.siemens.de/generation21/schuelerwettbewerb/  

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Carsten Schultz
Center for Knowledge Interchange between Siemens and TU Berlin (CKI)
Tel. 030-314-26093

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