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TU Berlin

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3D-Spaziergang über das TU-Gelände und "virtueller Forschungscampus"

Donnerstag, 02. August 2007

Medieninformation Nr. 172/2007

TU Berlin mit zwei neuen Internetangeboten, um die Universität näher kennen zulernen

Den Campus Charlottenburg der TU Berlin gibt es jetzt als 3D-Modell. Unter der Internetadresse http://www.tu-berlin.de/index.php?id=9661 kann man das Areal zwischen Spreeknie und Bahnhof Zoologischer Garten mithilfe von Google Earth virtuell erkunden. Zahlreiche TU-Gebäude werden mit ihrer Originalfassade präsentiert, andere Gebäudemodelle wurden nach dem Zufallsprinzip mit einer Fassade versehen. Das 3D-Campusmodell wird durch eine Kooperation zwischen der Berlin Partner GmbH und dem Referat für Presse und Information der TU Berlin mit Unterstützung des TU-Dienstleistungszentrum tubIT bereitgestellt.

Es ist Teil des Gesamtprojektes "Amtliches 3D-Stadtmodell Berlin", das vom Land Berlin durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen sowie die Berlin Partner GmbH entwickelt wurde. Dem 3D-Modell Berlin in Google Earth liegen im Innenstadtbereich etwa 44.000 Gebäude in einfacher Darstellung zugrunde. Von diesen sind etwa 1.200 besonders bedeutende Gebäude mit Fotos der dazugehörigen Gebäudefassaden versehen. Weitere 40 herausragende Gebäude bzw. Gebäudekomplexe liegen in detaillierter Architekturdarstellung vor, bei der neben den Fassaden auch Fassadenelemente wie beispielsweise Erker oder Säulen herausgearbeitet wurden. Das Projekt wurde von der ARGE Zerna/3DGeo auf Basis der LandXplorer Technologie der Firma 3D Geo GmbH realisiert.

Um derartige automatisierte Ausspielungen amtlicher Daten für z.B. Google Earth sicher und effizient zu ermöglichen, ist die Interoperabilität und die Objektsemantik der Modellbasisdaten sicherzustellen. Zur Speicherung aller Modellbestandteile wurde daher für das „Amtliche 3D-Stadtmodell Berlin“ das Format CityGML eingesetzt. Mit dem Berliner 3D-Stadtmodell wurde  international das erste Referenzprojekt für eine kommerzielle CityGML Implementierung unter Leitung von  TU-Professor Dr. Kolbe, Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik und Sprecher der CityGML-Initiative, durchgeführt.

Filme, Interviews und Wissensrätsel – der virtuelle Forschungscampus

Neu ist auch der "virtuelle Forschungscampus" der TU Berlin, der zurzeit vier ausgewählte Wissenschaftshäuser der Universität unter der Adresse www.lndw.tu-berlin.de/forschungscampus präsentiert. Über einen verlinkten Campusplan kommt man mit einem Klick in die Gebäude: in das "Haus der Mathematik", das "Haus der Chemie", das "Haus der Physik" und das "Haus des Bauens".

Pro Haus werden Forschungsprojekte, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Studiengänge sowie historische Forscherpersönlichkeiten der jeweiligen Disziplinen vorgestellt. Die Nutzer können sich kurze Wissenschaftsfilme oder Audiobeiträge sowie Interviews ansehen bzw. anhören, sie können aufbereitete Forschungsartikel oder Personenporträts lesen und in der Geschichte des Faches stöbern. Ein Diskussionsforum zum Thema "Vor und Nachteile der Nanotechnologie" und drei Wissensrätsel laden zur Beteiligung ein. Auch über die jeweils angebotenen Studiengänge stehen umfangreiche Informationen zur Verfügung. Damit richtet sich das neue Angebot nicht nur an die an Wissenschaft und Forschung interessierte Öffentlichkeit, sondern auch an Lehrerinnen, Lehrer sowie Schülerinnen und Schüler. Der "virtuelle Forschungscampus" soll ihnen einen unkomplizierten Einstieg in die Universität ermöglichen.

Anregt zu dem "virtuellen Forschungscampus" wurde das Referat für Presse und Informati-on der TU Berlin durch das große Interesse, das die TU Berlin zur "Langen Nacht der Wissenschaften" erfuhr. Mehr als 45.700 Mal öffneten sich am 9. Juni 2007 die Türen zu den rund 210 TU-Projekten. Mit dem "virtuellen Forschungscampus" haben Interessenten nun jederzeit die Möglichkeit, an Forschung und Wissenschaft teilzuhaben. Das Angebot wird Schritt für Schritt erweitert.

Internetadressen:

3D-Modell TU-Campus Charlottenburg:
http://www.tu-berlin.de/index.php?id=9661

Virtueller Forschungscampus der TU Berlin:

"Amtliches 3D-Stadtmodell Berlin":

stt

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Kristina R. Zerges
Leiterin des Referats für Presse und Information
Stefanie Terp
Pressereferentin
TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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