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TU Berlin

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Wenn der Strömungskanal zum Ort für Kunst wird

Donnerstag, 21. November 2019

Medieninformation Nr. 222/2019

Eröffnung der Fotoausstellung „Atelier als Labor“ der TU-Professorin und Künstlerin Stefanie Bürkle am 28. November 2019

Stefanie Bürkle, Professorin für Bildende Kunst an der TU Berlin, zeigt in ihrer Fotoausstellung „Atelier als Labor“ die Ergebnisse ihrer über drei Jahre andauernden intensiven Auseinandersetzung mit den Analogien, Verflechtungen und Wandlungen von Berliner Künstlerateliers und Wissenschaftslaboren. Ihre Fotoarbeiten zeigen bühnengleiche, menschenleere Entwicklungs- und Denkräume voller Materialien, Werkzeuge, Versuchsanordnungen und Anlagen, die die Einbildungskraft der Betrachtenden herausfordern. Es sind Räume, in denen der menschliche Geist auf unterschiedlichen Wegen zum Neuen findet. Indem in der Ausstellung diese Wissensräume als Schnittstelle von Kunst und Wissenschaft begreifbar werden, zeigt das Projekt von Stefanie Bürkle wie Kunst Wissen schafft und somit Wissenschaft kommuniziert wird.

Sie sind herzlich zur Eröffnung der Ausstellung „Atelier als Labor“ eingeladen:

Ausstellung „Atelier als Labor“
Zeit:
28. November 2019, 19 Uhr
Ort:
Haus am Lützowplatz, Lützowplatz 9, 10785 Berlin

Eine zentrale Arbeit der Ausstellung, die vom 29. November 2019 bis zum 5. Januar 2020 im Haus am Lützowplatz zu sehen sein wird, ist das Zweikanal-Video „Me Crossing Deep Water Channel“. Darin vollzieht die Künstlerin die Imagination vom Labor als Atelier, indem sie Teil eines Experimentes wird und ihren Körper einer wissenschaftlichen Einrichtung aussetzt: Sie durchschwimmt immer wieder einen 250 Meter langen und 5 Meter tiefen Strömungskanal, die sogenannte Tiefwasserrinne der Versuchsanstalt für Wasser und Schiffsbau der TU Berlin. Der ausschließlich für Maschinen und Experimente gebaute Raum wird durch eine menschliche Handlung neu kodiert. „Alleine durch diesen Strömungskanal zu schwimmen, war ein unglaubliches Erlebnis“, so Stefanie Bürkle. Die Ausstellung „Atelier als Labor“ ist eine Fortsetzung der Ausstellung „Atelier + Labor: Werkstätten des Wissens“, die von Anfang Februar bis Anfang März 2019 im Museum für Fotografie Berlin zu sehen war und derzeit in der National Academy of Science in Washington DC gezeigt werden.

Stefanie Bürkle studierte Szenografie in Paris und Malerei an der Universität der Künste in Berlin, promovierte 2011 über Architektur als Szenografie an der Universität Wien und der Zürcher Hochschule der Künste und ist seit 2009 Professorin für Bildende Kunst an der TU Berlin. Als Künstlerin und Stadtforscherin initiiert sie eigene künstlerische Forschungsvorhaben und Kunstprojekte. Sie untersucht Themen wie „Stadt als Baustelle“, „Künstliche Welten“, „Fassade-Tapete-Raum-Architektur“ mit unterschiedlichen Medien wie Malerei, Fotografie und Video. Durch die Integration von künstlerischen und wissenschaftlichen Methoden entstehen neue Lesarten von Projektionsflächen und den Räumen dahinter. 

Weitere Informationen finden Sie hier:
https://www.hal-berlin.de/ausstellung/atelier-als-labor/

rb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Stefanie Bürkle
TU Berlin
Bildende Kunst
Tel.: 030 314 21916

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