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Virtuelle Mobilität

Mittwoch, 20. November 2019

Medieninformation Nr. 218/2019

400.000 Euro Förderung aus Erasmus+ für TU Berlin und Partnerinnen des Alliance4Tech-Netzwerkes zum digitalen Lernen

Die Alliance4Tech (A4T), eine strategische Partnerschaft zur Studierendenmobilität von TU Berlin, dem Politecnico di Milano, der CentraleSupélec Paris und dem University College London, hat erfolgreich 400.000 Euro bei der Europäischen Kommission eingeworben. „INSYSTED – Integrated System for European Digital Learning“ lautet der Titel des neuen ERASMUS+-Projektes, durch das virtuelle Mobilität im Studiengang Industrial Engineering and Management gefördert werden soll.

Bereits seit vier Jahren haben Studierende der vier Hochschulen im Rahmen von A4T während ihres zweijährigen Masterstudiums die Möglichkeit, an bis zu vier A4T-Universitäten zu studieren. Doch nicht alle Studierenden haben die Mittel oder die Neigung, ein Semester im Ausland zu verbringen. Und für diejenigen, die gehen, ist das Auslands-Semester oftmals zu schnell vorbei, um gerade entwickelte Lernnetzwerke zu festigen. Um einer möglichst großen Anzahl von Studierenden die Möglichkeit zu bieten, von den Vorteilen des A4T-Netzwerkes zu profitieren und grenzüberschreitend zu lernen, haben die Partner-Universitäten nun das Projekt „INSYSTED – Integrated System for European Digital Learning“ ins Leben gerufen.

Im Mittelpunkt des Projektes steht die Entwicklung einer digitalen Lernplattform. Das übergeordnete Ziel ist es, die Kompetenzen der Lehrkräfte und Studierenden im Umgang mit komplexen digitalen Lerninstrumenten sowie die digitale Interaktion von Kolleg*innen und Fachexpert*innen in der Lerngemeinschaft zu stärken.

Zudem gilt es, die Ausbildung von sogenannten „Global Skills“ zu unterstützen, die auf einem immer komplexer werdenden europäischen Arbeitsmarkt verlangt und gebraucht werden. Besonders macht die Plattform der integrierte pädagogische und anwendungsorientierte Ansatz. So experimentiert das INSYSTED-Projekt – zunächst am Beispiel einer virtuellen Lernfabrik – mit einem Modell, das die spezifischen Stärken von Online-Planspielen, MOOCs und Learning Communities zusammenführt. Durch hohe Modularität soll die Plattform flexibel angepasst und erweitert werden können, Standardschnittstellen sichern die Integrierbarkeit in bestehende Lernsysteme.

Der Plattformansatz und die digitalen Lerninstrumente werden im Laufe des Projekts in Seminaren mit Lehrkräften und Studierenden aller vier Universitäten erprobt und anderen europäischen Universitäten zur Verfügung gestellt.

Das dreijährige Projekt wurde als eines von 29 Projekten durch die deutsche Erasmus+ Nationalagentur in der Förderlinie „Erasmus+ Strategische Partnerschaften 2019“ bewilligt. An der TU Berlin sind folgende Einrichtungen an dem Projekt beteiligt:

  • die Gemeinsame Kommission Wirtschaftsingenieurwesen (GKWi),´
  • das Fachgebiet Industrielles Produktions- und Dienstleistungsmanagement (POM),
  • die Zentraleinrichtung Wissenschaftliche Weiterbildung und Kooperation (ZEWK),
  • innoCampus sowie
  • das Referat Studierendenmobilität & Internationale Studierende (INT SB) des Büros für Internationales.

Darüber hinaus sind auch verschiedene industrielle Partner als Projektpartner eingebunden.

bk

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Györgyi Túróczy
TU Berlin
Referat Studierendenmobilität und internationale Studierende
Tel.: 030 314-75897

Lissy Langer
TU Berlin
Fachgebiet Industrielles Produktions- und Dienstleistungsmanagement (POM)
Tel.: 030 314-26887

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