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TU Berlin

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Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung ernennt Kunsthistorikerin Bénédicte Savoy zum neuen Mitglied

Freitag, 17. November 2017

Medieninformation Nr. 197/2017

Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung hat Prof. Dr. Bénédicte Savoy von der TU Berlin zum neuen Mitglied gewählt.  Bénédicte Savoy, die an der TU Berlin das Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne leitet, zählt zu den angesehensten und innovativsten Kunsthistorikerinnen auf internationaler Ebene.

Sie beschäftigt sich besonders intensiv mit der Frage des Umgangs mit Kunstwerken in Kriegszeiten, Kunstraub, Beutekunst und Restitution in historischer Perspektive sowie mit dem Verhältnis von Deutschland und Frankreich, insbesondere auf kulturellem Gebiet.

Der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, die sich ausschließlich der deutschen Sprache und Literatur widmet, gehören namhafte Schriftstellerinnen und Schriftsteller, Kritikerinnen und Kritiker sowie  Übersetzerinnen und Übersetzer an. Die Mitgliederliste liest sich wie ein „Who is who“ aus Literatur und Kultur. Unter anderem finden sich Namen wie Ingeborg Bachmann, Hannah Arendt, Jürgen Habermas, Walter Höllerer oder Norbert Miller.

Auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen, deren Arbeit sich durch ein besonderes Interesse an der Sprache auszeichnet, sind Mitglieder in der Akademie. Die 191 Mitglieder kommen nicht nur aus Deutschland, der Schweiz und Österreich, sondern auch aus vielen anderen Ländern Europas, Amerikas und Asiens. Neben zahlreichen Aktivitäten vergibt die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung auch Literatur-Preise wie den renommierten Georg-Büchner-Preis für deutschsprachige Literatur.

Prof. Dr. Bénédicte Savoy, geboren 1972 in Paris, ist seit 2003 Professorin für Kunstgeschichte am Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin. Sie ist nicht nur Wissenschaftlerin und  Hochschullehrerin, sondern auch Kuratorin. Sehr große Aufmerksamkeit erhielt die 2010 von ihr kuratierte Ausstellung „Napoleon und Europa. Traum und Trauma“, Bundeskunsthalle, Bonn, die auch international wahrgenommen wurde, sowie 2014 die Ausstellung „Les frères Humboldt. L’Europe de l’Esprit“ am Observatoire de Paris in Frankreich (mit David Blankenstein) und ihr Nofretete-Projekt, bei dem sie neue Quellen erschloss.   

Für ihre außergewöhnlichen wissenschaftlichen Leistungen wurde sie bereits mit zahlreichen Auszeichnungen geehrt, dazu zählt der Ordre national du Mérite. Im Jahr 2016 erhielt sie den Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Er ist mit 2,5 Millionen Euro der am höchsten dotierte deutsche Wissenschaftspreis.  Neben ihrer TU-Professur wurde sie im vergangenen Jahr an das berühmte Collège de France auf einen internationalen Lehrstuhl berufen.

bk

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Bénédicte Savoy
TU Berlin
Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
Tel.: 314 22739

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