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TU Berlin

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„… scheint mir das Ende von Beethoven zu bedeuten.“ Bemerkungen zum Musikbetrieb

Montag, 04. Juli 2016

Medieninformation Nr. 102/2016

Prof. Dr. Nike Wagner hält am 12. Juli die Walter-Höllerer-Vorlesung 2016 an der TU Berlin / Einladung

Prof. Dr. Nike Wagner
Lupe

Beethoven darf als Inbegriff „klassischer" Musik gelten. Seine Instrumentalmusik ist gleichsam klingendes Welterbe. Die „Ode an die Freude“ aus dem Finalsatz seiner Neunten Sinfonie hat nicht nur Schlagerstatus erreicht („Ode to joy“), sondern wird auch, als Hymne der Europäischen Union, bei allen möglichen Gelegenheiten mobilisiert, wenn es gilt, demokratische Wehrhaftigkeit zu zeigen. Wie könnte also der von musikästhetischer Seite geäußerte Verdacht, mit Beethoven könne es ein Ende haben, verstanden werden? Legt der Musikbetrieb einen solchen Verdacht nahe, der doch in Beethoven einen seiner repräsentativsten Zugpferde hat? Nike Wagner stellt Überlegungen zu den komplexen Verhältnissen in unserer Musikkultur an: zu Kunst und Kommerz, zu E- und U-Musik, zu den Gegebenheiten der Gegenwart und den Wünschen an die Zukunft. Wir möchten Sie herzlich dazu einladen:

ACHTUNG: Raumänderung!
Zeit:
am Dienstag, dem 12. Juli 2016, 18 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1012

Interessierte werden gebeten, sich per E-Mail unter anzumelden.

Veranstaltet wird die Höllerer-Vorlesung von der Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf die öffentliche Veranstaltung hin. Der Eintritt ist frei.

Prof. Dr. Nike Wagner
Nike Wagner, Urenkelin Richard Wagners, ist Intendantin der internationalen Beethovenfeste Bonn. Sie studierte Musik-, Theater- und Literaturwissenschaften in Berlin, Chicago, Paris und Wien, wo sie auch promovierte. Seit 1975 arbeitet Nike Wagner als freiberufliche Kulturwissenschaftlerin und wirkte an internationalen Symposien und Kolloquien mit. Als Autorin wurde sie bekannt durch ihre Arbeiten zur Kultur- und Geistesgeschichte der europäischen Jahrhundertwende, als Kritikerin und Essayistin durch ihre Auseinandersetzung mit Richard Wagner und Bayreuth. Sie ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung. Von 2004 bis 2013 war sie künstlerische Leiterin des „pèlerinages“-Kunstfestes Weimar.

Zur Höllerer-Vorlesung

Die Höllerer-Vorlesung ist Walter Höllerer (1922–2003) gewidmet, dem bedeutenden Lyriker und TU-Germanistik-Professor, Mitglied der Gruppe 47, der den Vorsatz der neuen TU Berlin nach dem Krieg – die Verbindung und Durchdringung von Technik und Humanismus – mit Inhalten füllte. Walter Höllerer erhielt 1959 die Professur für Neuere Deutsche Literatur an der TU Berlin, die er bis zu seiner Emeritierung 1988 innehatte. Die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. hat in Erinnerung an den bekannten Germanisten die Vorlesungsreihe ins Leben gerufen und lädt einmal im Jahr renommierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und Autoren als Rednerinnen und Redner ein.

Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V.
Die Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V. wurde 1922 gegründet und zählt heute rund 800 Mitglieder. Sie versteht sich als Akteurin, die zum Nutzen der TU Berlin Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Medien zusammenführt. Dies gelingt ihr zum einen durch verschiedene Veranstaltungen, zu denen namhafte Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens zu Vorträgen eingeladen werden beziehungsweise Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ihrer Forschung berichten. Zum anderen wirbt der Verein Spenden aus der Wirtschaft ein, um Preise für herausragende Leistungen in Studium und Lehre zu vergeben. Innerhalb der Universität leistet die Gesellschaft von Freunden zudem finanzielle Förderungen für studentische Projekte und unterstützt Reisen junger Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu Kongressen und Tagungen im In- und Ausland.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Vera Tosovic-Lüdtke
Geschäftsstelle
Gesellschaft von Freunden der TU Berlin e.V.
Tel.: 030/314-23758

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