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TU Berlin

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„Broken Brushes“ von Liebermann bis Kollwitz

Montag, 21. Oktober 2013

Medieninformation Nr. 226/2013

Deutsche Druckgrafik der Moderne aus der Sammlung Kopriva, Houston/Texas, ab 9.11.2013 an der TU Berlin / Vorankündigung / Presseführung am 8.11.2013

Deutsche Druckgrafik der Moderne aus der Sammlung Kopriva, Houston/Texas, zeigt die neue Ausstellung „Broken Brushes“, die am 8.11.2013 an der TU Berlin eröffnet wird. Neben der Veranstaltung „Vertriebene Wissenschaften – Die Technische Hochschule Berlin während des Nationalsozialismus“ ist sie ein weiterer Beitrag der TU Berlin und ihrer Partner zum Themenjahr „Zerstörte Vielfalt“.

Bei der im Architekturgebäude der Universität gezeigten Sammlung handelt es sich um 79 Druckgrafiken, geschaffen von bekannten deutschen Künstlerinnen und Künstlern, die eine wichtige Schaffensperiode in Deutschland verbrachten. Zu ihnen zählen Max Beckmann, Lovis Corinth, Otto Dix, Lyonel Feininger, George Grosz, Johannes Itten, Wassily Kandinsky, Ernst Kirchner, Paul Klee, Oskar Kokoschka, Käthe Kollwitz, Franz Marc, Edvard Munch, Gabriele Munter und Emil Nolde. Die Kunst der Genannten galt unter dem Naziregime als „entartet“. Die Künstlerinnen und Künstler selbst wurden deshalb verfolgt und mussten in vielen Fällen emigrieren.

Öffentliche Ausstellung: 9.–23.11.2013
Zeit:
TU Berlin, Foyer und Fakultätsforum Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin, Nähe U-Bahn Ernst-Reuter-Platz
Ort:
Dienstag bis Freitag von 14 bis 20 Uhr, Samstag von 12–18 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Termine für Medienvertreterinnen und -vertreter:

Presseführung
Zeit:
8.11.2013, 10 Uhr
Ort:
TU Berlin, Foyer und Fakultätsforum Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

An der Presseführung nehmen auch Gustav Kopriva, Kunstsammler und Galerist aus Houston, sowie die Kuratorin der Ausstellung Dr. Angelika Jansen teil.

Ausstellungseröffnung
Zeit:
8.11.2013, 18 Uhr
Ort:
TU Berlin, Foyer und Fakultätsforum Architekturgebäude, Straße des 17. Juni 152, 10623 Berlin

Das vollständige Programm finden Sie unter: www.tu-berlin.de/?id=140333

Der Zeitpunkt der Ausstellungseröffnung am Vorabend zu den Gedenkfeiern an die Pogromnacht wurde dabei bewusst gewählt – erinnert die Ausstellung doch an die durch die Nazis verstoßene Künstlergeneration und macht damit noch einmal menschliches Leid, die Suche nach einer heilen Welt und die oft mit Humor und Sarkasmus gemischte Spiegelung in der Kunst bewusst.

Die Druckgrafiken wurden von Gustav Kopriva, Kunstsammler und Galerist aus Houston/Texas, aus amerikanischen Privatsammlungen, meist auf Kunstauktionen, erstanden. Nachdem die Sammlung in vielen Galerien an amerikanischen Universitäten zu sehen war, kommt sie jetzt nach Berlin an die Technische Universität Berlin. Die Kuratorin ist Dr. Angelika Jansen, San Antonio, Texas und Berlin.

Unterstützt wird die Ausstellung von der Botschaft der Vereinigten Staaten von Amerika und gefördert von der Redbud Gallery, Houston, der Stiftung Kunsthaus Salzwedel, von Dietrich von Gruben, Gornig GmbH & Co. sowie von Arts Convergence, Austin. Von Berlin aus geht die Ausstellung nach Salzwedel ins Kunsthaus der Kunststiftung Salzwedel.

Gus Kopriva, Kunstsammler und Galerist

Gus Kopriva hat über 150 nationale sowie internationale Ausstellungen kuratiert und ist seit mehr als 30 Jahren ein glühender Kunstsammler aller Medien, der sich der Ära der präkolumbianischen Kunst, der zeitgenössischen Kunst, dem deutschen Expressionismus, dem französischen Symbolismus und der American Depression Era Art verschrieben hat.

Geboren wurde Gus Kopriva in Baden-Baden, später studierte er Ingenieurwissenschaften. Seine Karriere in den Bildenden Künsten begann er als Mitglied des Vorstands der „Lawndale Art Annex“ an der University of Houston, als er mit Direktor James Surls zusammenarbeitete. Er hat Ausstellungen für Museen in Kuba, China, Peru, Frankreich, Türkei, Deutschland, Griechenland und in seinem Heimatstaat Texas organisiert und kuratiert, die den Schwerpunkt vor allem auf die texanische Bildende Kunst legten. Seine aktive Karriere ist ein Balanceakt zwischen der Industrie, wo er als technischer Berater tätig ist und der Kunst, in der er als Kurator, Dozent, Fundraiser und Galerist aktiv ist.

Gus Kopriva's Ausgangsbasis ist die Redbud Galerie in den Houston Heights, Texas. Kopriva war mehrere Jahre Mitglied der „Houston Municipal Arts Commission". Er ist mit Sharon Kopriva, einer texanischen Künstlerin, verheiratet.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Stefanie Terp
Pressesprecherin der TU Berlin
Tel.: 030/314-23922

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