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Museum, Markt, Kunst und Kanon – Wer schreibt die Kunstgeschichte?

Dienstag, 15. Oktober 2013

Medieninformation Nr. 215/2013

Vortrag von Julia Voss, FAZ, am 21. Oktober 2013 / Einladung

Die Bedeutung des Marktes für die Kunstgeschichte ist in den vergangenen Jahren offensichtlich geworden: Künstlerinnen und Künstler ersteigern ihre eigenen Werke auf Auktionen zu Rekordpreisen, private Sammlerinnen und Sammler kuratieren Ausstellungen in öffentlichen Museen. Die Kunst scheint den Gesetzen des Marktes unterworfen. Hinfällig wird damit ein Modell der Kunstgeschichte, das im frühen 19. Jahrhundert geprägt wurde: der Stammbaum. Die Geschichte der Kunst schien die längste Zeit eine natürliche Abfolge von Künstlern, Stilen und Epochen, die organisch auseinander hervorgingen wie Äste und Blätter aus einem Stamm. Was hat sich verändert? In welchem Kräfteverhältnis befinden sich Markt, Museum, Kunst und Kritik heute? 

Der öffentliche Vortrag von Julia Voss, Frankfurter Allgemeine Zeitung, wird anhand von prominenten Gegenwartskünstlern wie Georg Baselitz und Jeff Koons durch den aktuellen Kunstbetrieb führen. Das Fachgebiet Kunstgeschichte und das Forum Kunst und Markt der TU Berlin und die Richard-Schöne-Gesellschaft laden herzlich ein.

Zeit:
21.10.2013, 19 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 150–152, 10623 Berlin, Architekturgebäude, Raum A 151

Eintritt frei! Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Dr. Julia Voss studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie in Freiburg i. Brsg., London und Berlin. Ihre Dissertation „Darwins Bilder. Ansichten der Evolutionstheorie 1837–1874“ erschien 2007 im S. Fischer Verlag. Seit 2007 leitet sie (zusammen mit Dr. Niklas Maak) das Kunstressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Bénédicte Savoy
TU Berlin
Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik
Tel.: 030/314-28688

Zusatzinformationen / Extras

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