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TU Berlin

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Gemeinsame Presseeinladung der TU Berlin, der Berliner Wasserbetriebe, der Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt und des Kompetenzzentrums Wasser Berlin

Regen bringt Segen?

Dienstag, 15. Oktober 2013

Medieninformation Nr. 214/2013

Einladung zum Pressegespräch am 18. Oktober 2013 in der Zentrale der Berliner Wasserbetriebe

Das neue Forschungsvorhaben KURAS soll zeigen, wie durch intelligentes Regenwasser- und Abwassermanagement die zukünftige Abwasserentsorgung, die Wasserqualität der Spree und das Stadtklima verbessert werden kann.

Die in der Berliner Innenstadt über 140 Jahre gewachsene Mischwasser-Kanalisation garantiert unseren hohen Hygienestandard und schützt die Stadt vor Überschwemmungen. Bei heftigen Regenfällen kommt sie aber immer wieder an ihre Kapazitätsgrenzen mit der Folge, dass mit Regen verdünntes Schmutzwasser direkt in die Gewässer abgeleitet werden muss, deren Qualität dann darunter leidet. Niedriger Trinkwasserverbrauch und seltene Regenfälle führen hingegen dazu, dass Kanäle ungespült bleiben und es  zu Störungen in Abwasserpumpwerken und Geruchsbelästigungen aus Gullys und Schächten kommen. Diese Probleme werden sich im Zuge des Klimawandels verschärfen.

In Berlin ist jetzt ein großes Forschungskonsortium mit dem Projekt KURAS angetreten, neue vernetzte Ideen für den zukünftigen Umgang mit Regen- und Abwasser zu untersuchen. Das dreijährige Vorhaben hat ein Volumen von 4,5 Millionen Euro und wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit rund 3,5 Millionen Euro gefördert.

Die im Projekt verfolgte Strategie heißt intelligente Netzbewirtschaftung: Viele kleine im Stadtgebiet verteilte dezentrale Regenwasserspeicher wie Gründächer, Versickerungsmulden, Teiche und auch die klassischen Regenspeicher sollen dafür sorgen, dass die Aufnahmekapazität der Kanalisation seltener als bisher an ihre Grenzen stößt. Für die Bewirtschaftung des Abwassers sollen nun im Rahmen des Projektes Kuras neuartige mechatronische Komponenten entwickelt werden, welche die Auswirkungen sowohl bei übermäßiger Volumenströme bei starken Regenereignissen als auch geringer Spülwirkung bei längeren Trockenperioden verbessern. Die Innovation liegt außerdem darin, das Zusammenspiel der dezentralen Lösungen mit dem bestehenden Kanalnetz zu untersuchen und zu bewerten. Im Fall zukünftiger Extremereignisse sollen so Maßnahmen ideal aufeinander abgestimmt werden. In Modellgebieten wie Berlin-Wilmersdorf wird simuliert, welche Kombinationen von Maßnahmen der Regenwasserbewirtschaftung und des Abwassermanagements jeweils zu größtmöglichem Nutzen bei geringen Kosten führen können.

Wir möchten Ihnen das Vorhaben in einem Pressegespräch näher vorstellen:
Zeit:
18.10.2013, 10.30 bis 11.30 Uhr
Ort:
Berliner Wasserbetriebe, Unternehmenszentrale, Neue Jüdenstraße 1, Raum 5.312-1

Ihre Gesprächspartner sind:

  • Prof. Dr.-Ing. Paul Uwe Thamsen, Vizepräsident der TU Berlin, Leiter des Fachgebiets Fluidsystemdynamik 
  • Andreas Hartmann, Geschäftsführer des Kompetenzzentrums Wasser Berlin
  • Regina Gnirss, Leiterin der Forschungsabteilung der Berliner Wasserbetriebe
  • Brigitte Reichmann, Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Weitere Fachleute aus dem Projektkonsortium stehen für Gespräche zur Verfügung. Im Anschluss haben Sie Gelegenheit, ein „Gründach“ der Berliner Wasserbetriebe zu besichtigen.

Bitte melden Sie sich mit dem nachfolgenden Antwortbogen an.

Projektpartner:

Forschungsinstitutionen:

  • ­TU Berlin (Projektkoordination)
  • Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH (KWB) (Projektkoordination)
  • Rheinisch-Westfälisches Institut für Wasserforschung gGmbH (IWW)
  • FU Berlin (FUB)
  • Hochschule Neubrandenburg (HS-NB)
  • Leibniz Universität Hannover (LUH)
  • TU Kaiserslautern (TU-KL)
  • Institut für Automation und Kommunikation Magdeburg e.V. (ifak)

Akteur der Wasserwirtschaft:

  • Berliner Wasserbetriebe (BWB)

Ingenieur- und Planungsbüros:

  • Ingenieurgesellschaft Prof. Dr. Sieker mbH (Sieker)
  • Atelier Dreiseitl GmbH (Dreiseitl)
  • GEO-NET Umweltconsulting GmbH (GEO-NET)
  • Deutsches Institut für Urbanistik (difu)
  • Umweltbundesamt (UBA)

Landesverwaltung:

  • Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt

Kontakt:

Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
Sprecher Dr.-Ing. Bodo Weigert
Tel.: 030 / 53653-841
Mobil: 0172 / 3290286

www.kompetenz-wasser.de

Antwortbogen

Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH
z. Hd. Dr.-Ing. Bodo Weigert, Sprecher

Fax 030 – 53653 888
E-Mail:

Pressegespräch am 18.10.2013, 10.30 Uhr

Regen bringt Segen?

Ort:
Berliner Wasserbetriebe, Unternehmenszentrale,
Neue Jüdenstraße 1
Raum 5.312-1


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