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TU Berlin

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Westdeutsche Architektur 1945 bis 1963

Mittwoch, 20. Juni 2012

Medieninformation Nr. 152/2012

Buchvorstellung am 27. Juni 2012 an der TU Berlin

Die westdeutsche Architektur der Fünfziger Jahre schlägt eine Brücke – sie knüpft an die innovative Klassische Moderne an und leitet zur internationalen Moderne der Sechziger Jahre über. Sie gewann an Bedeutung und gilt mittlerweile als „akzeptiert“, obwohl ein tieferes Verständnis ihrer Leistungen häufig fehlt und deshalb ihr Bestand oft gefährdet bleibt. In den letzten Jahren geriet sie in dem Maße wieder aus dem Blick, in dem die „Sechziger Jahre“ ins Zentrum des allgemeinen Interesses nachrückten.

Roman Hillmann widmet sich in seiner Publikation „Die Erste Nachkriegsmoderne. Ästhetik und Wahrnehmung der westdeutschen Architektur 1945-63“ dieser Periode der Kontinuitäten und Neuanfänge, die seiner Ansicht nach nur aus der vorangegangenen heraus verstanden werden kann. Das Institut für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik sowie das Fachgebiet Denkmalpflege am Institut für Stadt- und Regionalplanung der Technischen Universität Berlin laden am 27. Juni zur Buchvorstellung ein.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich eingeladen:
Zeit:
Mittwoch, 27. Juni 2012, 18.00 Uhr 
Ort:
Ehemaliges Fakultätsgebäude für Bergbaubau und Hüttenwesen der TU Berlin, Ernst-Reuter-Platz 1, 10623 Berlin, Vorlesungssaal BH-N 243 

Programm:

  • Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Gabi Dolff-Bonekämper, Fachgebiet Denkmalpflege der TU Berlin, 
  • Einführungen: Prof. Dr. Adrian von Buttlar, Fachgebiet Kunstgeschichte der Moderne der TU Berlin, und Prof. Dr. Jörg Haspel, Landeskonservator am Landesdenkmalamt Berlin,  
  • Vorstellung des  Buches: Dr. Roman Hillmann, freiberuflicher Architekturhistoriker Berlin
  • Diskussion mit den Referenten und Dipl.-Ing. Georg Wasmuth, Büro West in Berlin

Das Buch

Das Werk stellt eine bislang fehlende Darstellung der „Ersten Nachkriegsmoderne“ Westdeutschlands aus kunsthistorischer Sicht dar. Vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Diskurse und Theorien verfolgt der Autor anhand ausführlicher exemplarischer Analysen charakteristischer Geschäftshaus- und Verwaltungsbauten Aufkommen und Entwicklung der Moderne im Spannungsfeld zum Traditionalismus. Dies führt tief in die Entstehung, die Zwänge und die Ästhetik der Nachkriegsarchitektur hinein. Dabei wird auch von der Bautechnikgeschichte ausgegangen, die häufig die neuen Gestaltungsformen erst verständlich macht. Doch zeigen sich durchaus unterschiedliche Ansätze, mit der Moderne als Konzept umzugehen, die nicht selten als geistreiche und originelle Experimente auftreten. Der Veranstaltungsort, das Gebäude der ehemaligen Fakultät für Bergbau- und Hüttenwesen von Willy Kreuer, das selbst jahrelang vom Abbruch bedroht war und erst kürzlich durch das Engagement vieler Beteiligter im Bündnis mit dem Präsidium der TU Berlin denkmalgerecht saniert werden konnte, stellt eines der prominenten Fallbeispiele des Buches dar.

Roman Hillmanns „Die Erste Nachkriegsmoderne“ ist in der Reihe „Forschungen zur Nachkriegsmoderne“ des Fachgebietes Kunstgeschichte des Instituts für Kunstwissenschaft und Historische Urbanistik der TU Berlin im November 2011 im Michael Imhof Verlag erschienen. Das Buch hat 213 teilweise farbige Abbildungen, Hardcover und 300 Seiten. Es kostet 39,90 Euro.

jb

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Dr. Roman Hillmann
Architekturhistoriker im Auftrag der Bauabteilung der TU Berlin
Tel.: 030/924 65 20

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

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