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TU Berlin

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Gemeinsame Presseeinladung der Berliner Wasserbetriebe und der TU Berlin

Spuren im Berliner Wasser untersuchen

Dienstag, 10. Januar 2012

Medieninformation Nr. 5/2012

4,4 Millionen Euro für ASKURIS-Projekt / Einladung zum Pressegespräch am 24. Januar

Wasser ist eine der wichtigsten Ressourcen des Menschen. Gleichzeitig hinterlässt er dort Spuren: Wie z. B. Rückstände von Arzneimitteln und anderen Chemikalien oder auch Keime. In dem neuen Forschungs- und Entwicklungsprojekt ASKURIS der TU Berlin, das unter anderem durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, werden moderne Verfahren zur Analytik und Bewertung weiterentwickelt. Es gilt, diese Spurenstoffe und Bakterien aufzuspüren, ihre Relevanz zu prüfen und sie gegebenenfalls zu entfernen.

Technische und natürliche Barrieren wie beispielsweise technische Filter und Uferfiltration werden geprüft und technische Maßnahmen zur Optimierung der Barrieren in Bezug auf ihre ökologische und ökonomische Nachhaltigkeit bewertet. Zusätzlich berücksichtigen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler die Wahrnehmung des Themas durch die Bevölkerung: Durch sozialwissenschaftliche Begleitforschung werden neue Ansätze zur angemessenen Kommunikation über Wasserinhaltsstoffe und ihre Eigenschaften mit den Nutzer- und Interessengruppen entwickelt. Das Projekt "Anthropogene Spurenstoffe und Krankheitserreger im urbanen Wasserkreislauf: Bewertung, Barrieren und Risikokommunikation", kurz ASKURIS, wird von Prof. Dr.-Ing. Martin Jekel vom Fachgebiet Wasserreinhaltung an der TU Berlin geleitet. Außerdem sind die TU-Fachgebiete Methoden der empirischen Sozialforschung und Ökologische Wirkungsforschung und Ökotoxikologie involviert. Als Praxispartner erproben die Berliner Wasserbetriebe Verfahren zur Spurenstoffentfernung.

Das Gesamtvolumen des Projekts beläuft sich auf 4,4 Millionen Euro bei einer Laufzeit von drei Jahren. Kooperationspartner der TU Berlin sind die Berliner Wasserbetriebe, das BMBF, das Umweltbundesamt, der Zweckverband Landeswasserversorgung Stuttgart, das Helmholtz Zentrum für Umweltforschung Leipzig und das Kompetenzzentrum Wasser Berlin.

Journalistinnen und Journalisten sind herzlich zum Pressegespräch und zur Abendveranstaltung eingeladen:

Pressegespräch, 10.30 Uhr

Pressegespräch
Zeit:
Dienstag, 24. Januar 2012, 10.30-11.30 Uhr  
Ort:
TU Berlin, Halle K am Institut für Strömungsmaschinen und Technische Akustik (Zugang über Fasanenstraße in Berlin-Charlottenburg, direkt gegenüber der Universitätsbibliothek)

Anfahrtskizze: www.fsd.tu-berlin.de/menue/standort/

Redebeiträge werden gehalten von:

  • Prof. Dr. Martin R. Jekel, TU Berlin, Leiter des Fachgebietes Wasserreinhaltung
  • Prof. Dr. Nina Baur, TU Berlin, Leiterin des Fachgebietes Methoden der empirischen Sozialforschung
  • Dr.- Ing. Georg Grunwald, Technischer Vorstand der Berliner Wasserbetriebe
  • Dipl.-Ing. Andreas Hartmann, Geschäftsführer der Kompetenzzentrum Wasser Berlin gGmbH

Als weitere Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Prof. Dr. Stefan Pflugmacher Lima, TU Berlin, Leiter des Fachgebietes Ökologische Wirkungsforschung und Ökotoxikologie
  • Dr. Tamara Grummt, Umweltbundesamt, Bad Elster

Bitte melden Sie sich für das Pressegespräch bis zum 19. Januar 2012 per E-Mail: oder per Fax 030/314-23909 an (s. Antwortfax-Download rechts).

Abendveranstaltung mit Empfang, ab 17.00 Uhr

Abendveranstaltung
Zeit:
24. Januar 2012
17.00-18.30 Uhr: Projektvorstellung ASKURIS und Diskussion
18.30-20.00 Uhr: Empfang
Ort:
Konferenzraum der Berliner Wasserbetriebe, Neue Jüdenstraße 1, 10179 Berlin

Bitte melden Sie sich für die Abendveranstaltung bis zum 19. Januar 2012 per E-Mail an oder per Fax unter 030/8644-5644 an (s. Antwortfax-Download rechts).

jb

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Stefanie Terp
TU Berlin
Pressesprecherin
Tel.: 030/314-23922

Stephan Natz
Berliner Wasserbetriebe
Pressesprecher
Tel.: 030/8644-6864

Zusatzinformationen / Extras

Quick Access:

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