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TU Berlin

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„DLR@UNI Berlin“ – Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und die TU Berlin institutionalisieren ihre Zusammenarbeit

Freitag, 02. September 2011

Medieninformation Nr. 254/2011

Unterzeichnung eines Kooperationsabkommens zwischen dem DLR; Deutsches Institut für Luft und Raumfahrt und der TUB, von links: Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, Präsident der TU Berlin, Prof. Dr.-Ing. Johann-Dietrich Wörner, DLR-Vorstandsvorsitzender und Pro
Lupe

Die TU Berlin wird enge Hochschulpartnerin des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR). Mit seinem Konzept „DLR@UNI“ will das DLR als Großforschungszentrum eine stärkere Vernetzung mit ausgesuchten Hochschulpartnern erreichen. Die TU Berlin wird eine von damit vier Partnern bundesweit. Dazu wurde am 23. August 2011 vom Präsidenten der TU Berlin Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach und dem Vorstandsvorsitzenden des DLR Prof. Dr-Ing. Dietrich Wörner und dem Vorstandsmitglied Prof. Dr.-Ing. Ulrich Wagner ein Memorandum of Understanding unterzeichnet.

Im Rahmen der Exzellenzinitiative gewinnt die Zusammenarbeit zwischen den Hochschulen und dem DLR zunehmend an Bedeutung. Aus diesem Gedanken heraus entstand das „DLR@UNI“-Konzept, in dessen Rahmen das Großforschungszentrum bereits Partnerschaften mit der TU Braunschweig, der Universität Stuttgart und einem Universitätsverbund in München unterhält.

Die TU Berlin und das DLR arbeiten schon seit Jahren erfolgreich auf verschiedenen Gebieten zusammen. Dazu gehören insbesondere Projekte, die in der Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme am Institut für Luft- und Raumfahrt angesiedelt sind. Erst kürzlich eröffneten die Partner an der TU Berlin einen weltweit einmaligen Heiß-Akustik-Teststand, der es ermöglicht, bei Gasturbinen die Auswirkungen von Temperatur- und Druckunterschieden auf die akustische Dämpfung und Kühlung von Triebwerkskomponenten zu untersuchen und zu optimieren. Damit stellen sich die Forscher der Herausforderung, leisere und effizientere Flugzeugtriebwerke zu entwickeln (siehe auch TU-Medieninformation 63/2011).

In den Bereichen Planetengeodäsie, Turbomaschinen- und Thermoakustik, Optik und Atomare Physik / Planetenforschung, sowie Astrophysik gibt es an der TU Berlin außerdem bereits vier gemeinsame Berufungen. Durch die weitere Bündelung ihrer Kompetenzen und eine verbesserte Durchlässigkeit zwischen universitärer und außeruniversitärer Forschung wollen sich die Technische Universität Berlin und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt gemeinsam den Herausforderungen des verstärkten Wettbewerbs stellen.

„DLR@UNI BERLIN“ heißt die neue Kooperation, die perspektivisch auch weitere Berliner Hochschulpartner umfassen soll. Sie soll inhaltlich neben der fachlichen Zusammenarbeit in gemeinsamen Forschungsprojekten und dem Aufbau und Betrieb gemeinsam genutzter Forschungsinfrastruktur auch die gemeinsame Berufung von Instituts- und Abteilungsleitern vorantreiben sowie die Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses (Graduiertenausbildung) fördern.

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Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Ingo Einacker
Leiter des Präsidialamtes der TU Berlin
Tel.: 030 / 314-22220

Prof. Dr. Dieter Peitsch
TU Berlin
Fakultät V Verkehrs- und Maschinensysteme
Institut für Luft- und Raumfahrt
Fachgebiet Luftfahrtantriebe
Tel.: 030 / 314-22878

Zusatzinformationen / Extras

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