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„Der ewige Jude“. Metaphern und Methoden nationalsozialistischer Propaganda

Mittwoch, 12. Mai 2010

Medieninformation Nr. 145/2010

TU-Professor Wolfgang Benz präsentiert seine Forschungsergebnisse zur Ausstellung von 1937

Aus der antisemitischen Ausstellung „Der ewige Jude", die im November 1937 zuerst in München im Deutschen Museum gezeigt wurde, später auch in anderen Städten, entstand der berüchtigte Propagandafilm, der im November 1940 Premiere hatte. Der Film sollte die Bevölkerung auf den Mord an den Juden vorbereiten. Die literarische Figur des ewigen Juden wurde als Metapher des Hasses benutzt und mit den Methoden der politischen Propaganda instrumentalisiert.

Prof. Dr. Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, hat das damalige Ausstellungsprojekt mit seinen Akteuren, Intentionen und Wirkungen nun zum ersten Mal wissenschaftlich aufgearbeitet. Der Autor erläutert seine Forschungsergebnisse und stellt sie zur Diskussion:

Zeit:
am Dienstag, dem 18. Mai 2010, 20.00 Uhr 
Ort:
Topographie des Terrors, Niederkirchnerstraße 8, 10963 Berlin, Auditorium 

Das Buch „Der ewige Jude". Metaphern und Methoden nationalsozialistischer Propaganda“ von Wolfgang Benz ist  im Metropol Verlag Berlin 2010 erschienen.

Wolfgang Benz hat zahlreiche grundlegende Veröffentlichungen zur Geschichte des Nationalsozialismus und des Antisemitismus vorgelegt, darunter „Was ist Antisemitismus“ (2004). Er ist Herausgeber des Jahrbuchs für Antisemitismusforschung, des Lexikons des Holocaust (2002) und der Geschichte des Dritten Reiches (2002).

Die Buchvorstellung wird veranstaltet von der Stiftung Topographie des Terrors und des Metropol Verlages. Moderiert wird sie von Uwe Neumärker. Er ist seit 2005 Direktor der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas. Uwe Neumärker hat zur Geschichte des Nationalsozialismus, Ostpreußens und Litauens publiziert.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Wolfgang Benz
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Ernst-Reuter-Platz 7
10587 Berlin
Tel: 030/314-2 58 51
Fax: -2 11 36

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