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TU Berlin

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Zukunftsfonds Berlin: 1,8 Millionen Euro fließen an die TU Berlin

Donnerstag, 16. Juli 2009

Medieninformation Nr. 183/2009

Vier von fünf bewilligten Projekten mit TU-Beteiligung

Die TU Berlin ist maßgeblich an vier Verbundprojekten beteiligt, die neu über den Zukunftsfonds des Landes Berlin gefördert werden. Sie bekommt darüber 1,8 Millionen Euro Drittmittel. Seit Bestehen des Zukunftsfonds im Jahr 2001 flossen insgesamt 6 Millionen Euro an die TU Berlin. Damit ist sie die Berliner Universität mit dem höchsten Fördervolumen aus dem Berliner Zukunftsfonds. Die Charité – Universitätsmedizin Berlin führt die Rangliste an.

Seit dem Jahr 2001 hat der Zukunftsfonds Berlin rund 63 Millionen Euro für 31 Verbundprojekte bewilligt, 16 davon mit TU-Beteiligung. 23,5 Millionen Euro kamen vom Land Berlin und 39,5 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE). Die Geförderten haben rund 36 Millionen Euro eigene Mittel aufgebracht, so dass ein Gesamt-Projektvolumen von 99 Millionen Euro realisiert werden konnte. Aktuelle Schwerpunkte der Förderung sind Bio- und Medizintechnologie, Informations- und Kommunikationstechnologie, Verkehrstechnologie und Optische Technologien.

ELS: Energiesparen auf der Schiene

Im Projekt „ELS - Energieoptimiertes Leit- und Störfallmanagement“ wird ein Konsortium aus Technischer Universität Berlin (TU Berlin) und fünf kleinen und mittelständischen Berliner Unternehmen Software und Systeme für die Zug-zu-Infrastruktur-Kommunikation entwickeln, die Energieeinsparungen beim Betrieb Schienen gebundener Nahverkehrssysteme ermöglichen. Die neue Technik soll energiefressende Brems-, Beschleunigungs- und Anfahrvorgänge vermeiden helfen. Dies soll unter Einhaltung des Fahrplans dadurch erreicht werden, dass alle den Energiebedarf des Fahrzeugs betreffenden Informationen unter Berücksichtigung der in der Leitzentrale vorhandenen Informationen zum gesamten Verkehrsgeschehen automatisiert in Echtzeit zu Fahrempfehlungen verarbeitet werden.

TU-Beteiligung: Prof. Dr. Siegmann, Fachgebiet Schienenfahrwege und Bahnbetriebe, Internet: http://www.railways.tu-berlin.de/menue/home/

VirtuOS: Sichere Elektronik im Auto

Unter dem Titel „VirtuOS“ entwickelt ein Berliner Unternehmen gemeinsam mit der TU Berlin und dem Fraunhofer-Institut für Rechnerarchitektur und Softwaretechnik FIRST ein Betriebssystem für den Einsatz im Automobil weiter. Das Betriebssystem, das kompatibel mit dem internationalen Standard AUTOSAR ist, wird um sicherheitskritische Eigenschaften ergänzt. Der Einsatz von Virtualisierungs-Technologien erlaubt die Integration von nicht sicherheitsrelevanten Anwendungen, zum Beispiel Infotainment-Applikationen der Auto- oder Infotainmentgeräte-Hersteller, und von sicherheitsrelevanten Applikationen der KFZ- Elektronik auf einer gemeinsamen Hardware.

TU-Beteiligung: Prof. Dr. Stefan Jähnichen, Fachgebiet Softwaretechnik, Internet: http://www.swt.tu-berlin.de/

IT-gestützte Methoden für die Gestaltung von Bauprozessen

Im Projekt „IT-gestützte Methoden für die Gestaltung von Bauprozessen“ geht ein Konsortium aus TU Berlin und drei kleinen und mittelständischen Unternehmen das Vorhaben an, Methoden für die Planung und Ausführung von Produktionsprozessen, die es in manchen Teilen des verarbeitenden Gewerbes bereits gibt, auf die - weitaus komplexere - Prozessgestaltung der Bauindustrie zu übertragen. Die vollständige mathematische Modellierung der Prozesse und die vollständige Beschreibung der Eingangsparameter und der Abhängigkeiten dieser Prozesse sollen es ermöglichen, Ausführungs- und Ablaufpläne weitgehend automatisch aus diesen Prozessmodellen zu generieren.

TU-Beteiligung: Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Huhnt (Projektleitung), Fachgebiet Bauinformatik, Internet: www.tu-berlin.de/?id=15914, und Prof. Dr.-Ing. Bernd Kochendörfer, Fachgebiet Bauwirtschaft und Baubetrieb, Internet: www.tu-berlin.de/?id=16482

Virtual Speciment Scout: Telemedizin unterstützt Pathologen

Im Projekt „Virtual Specimen Scout“ entwickeln die Charité - Universitätsmedizin Berlin, die TU Berlin und zwei Unternehmen ein neues System zur Diagnostik pathologischer Schnitte. Das System soll digitale Bilder von Gewebeschnitten automatisiert voranalysieren. Dadurch weist es den Arzt, der die Diagnose erstellt, auf besonders relevante Bereiche des Bildes hin und kann auf Basis der Bildanalyse Vergleichsbilder aus einer Referenzdatenbank zur Verfügung stellen, die Bilder enthält, zu denen bereits gesicherte Diagnosen bekannt sind.

TU-Beteiligung: Prof. Dr.-Ing. Olaf Hellwich, Fachgebiet Computer Vision and Remote Sensing, Internet: http://srv-43-200.bv.tu-berlin.de/index_en.phtml

stt

Weitere Informationen erteilen Ihnen gern:

Stefanie Terp
Referat für Presse und Information der TU Berlin
Tel.: 030/314-23820

TSB Technologiestiftung Berlin
Christian Hammel
Geschäftsstelle Zukunftsfonds
Tel.: 030/46 30 25 59

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