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TU Berlin

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Vorstände versus Kapitalmärkte und Finanzanalysten – wie und von wem Unternehmensstrategien gemacht werden

Mittwoch, 28. Januar 2009

Medieninformation Nr. 20/2009

Abschiedsvorlesung von Dr. Michael Mirow und Antrittsvorlesung von Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß, Professoren für "Strategische Führung und Globales Management"

"Strategisches Management" hat grundlegend mit der Frage zu tun, wie das Unternehmensergebnis erklärt werden kann und was das Management tun kann, um das Ergebnis zu verbessern.

Dr. Michael Mirow, bis vor kurzem Honorarprofessor für Strategisches Management, und Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß, neu berufener Professor für das Fachgebiet "Strategische Führung und Globales Management" an der Fakultät Wirtschaft und Management, werden in ihrer gemeinsamen Abschieds- und  Antrittsvorlesung der Frage nachgehen, wie und von wem Unternehmensstrategien "gemacht" werden, und dabei den Einfluss von Vorständen, Kapitalmärkten und Finanzanalysten untersuchen.

Wir möchte Sie zu dieser Veranstaltung herzlich einladen.
Zeit:
am Dienstag, dem 3. Februar 2009, 18 Uhr
Ort:
TU Berlin, Straße des 17. Juni 115, Chemiegebäude, Raum C 130

Üblicherweise wird das Top-Management als zentraler Akteur bei der Festlegung von Unternehmensstrategien betrachtet. Ob diese Sichtweise gerechtfertigt ist, ist in der Wissenschaft nicht unumstritten.

Ein Ansatz, der auf die Frage nach der Rolle des Top-Management-Teams (TMT) eine detailliertere Antwort gibt, ist die „Upper Echelon“-Theorie. Sie untersucht, wie sich die kognitiven Stile der einzelnen Top-Management-Mitglieder und die Zusammensetzung des TMT auf die Strategiewahl und den Unternehmenserfolg auswirken. Prof. Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß war an Studien beteiligt, die zum Beispiel den Einfluss der Ausbildungshintergründe – die die kognitiven Stile wenigstens näherungsweise abbilden sollen – auf die Investmentstrategie von Venture Capital-Gesellschaften und die Wahl des Geschäftsmodells bei Biotechfirmen erforschen.

Die Zusammensetzung von Unternehmensvorständen wird allerdings auch von außen determiniert. Insbesondere hat das Aufkommen der Position eines Finanzvorstandes, die mit der zunehmenden Relevanz der Kapitalmärkte einherging, zu einer dramatischen Veränderung des Machtgefüges innerhalb von Vorständen und zu einer Neuausrichtung der Unternehmen geführt. Darüber hinaus können externe Akteure und "Stakeholder"-Gruppierungen aber auch einen direkten Einfluss auf die Strategiewahl haben.

In diesem Vortrag steht der Einfluss von Finanzanalysten im Vordergrund. Die akademische Finanzierungsliteratur untersucht diesen Einfluss bislang nur sehr partiell; systematische Evidenz ist kaum vorhanden. Der Vortrag präsentiert deshalb drei Fallstudien, eine davon ausführlicher: Es wird gezeigt, wie sich das Unternehmen Siemens über die Jahre hinweg inhaltlich als auch prozessual an die Anforderungen der Analysten und der Kapitalmärkte generell angepasst hat. Gleichzeitig stellt Prof. Knyphausen-Aufseß auch dar, wo die Abwehrkräfte gewirkt haben. Der letztgenannte Aspekt führt dann letztlich wieder zu der Rolle des Top-Managements im Strategieentwicklungsprozess. Prof. Dr. Michael Mirow kann hier die Erfahrungen aus über 30-jähriger Mitarbeit in verantwortlicher Stellung bei Siemens reflektieren.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Dodo zu Knyphausen-Aufseß
Fachgebiet "Strategische Führung und Globales Management"
Institut für Technologie und Management der TU Berlin
Straße des 17. Juni 135
10623 Berlin
Tel.: 030/314-28744
Fax: -26048

www.strategie.tu-berlin.de

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