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TU Berlin

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Enge Verflechtung

Freitag, 22. Februar 2008

Medieninformation Nr. 39/2008

TU-Professor Ugur Yaramanci ist neuer Direktor des Instituts für Geowissenschaftliche Gemeinschafts-aufgaben in Hannover

Seit dem 1. Februar 2008 ist Prof. Dr. Ugur Yaramanci, Institut für Angewandte Geowissenschaften der TU Berlin, neuer Direktor des Instituts für Geowissenschaftliche Gemeinschaftsaufgaben (GGA-Institut) in Hannover.

Prof. Dr. Yaramanci tritt damit die Nachfolge von Prof. Dr. Hans-Joachim Kümpel an, der am 31. Juli 2007 zum Präsidenten der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) ernannt worden ist, und löst Prof. Dr. Manfred Frechen ab, der als stellvertretender Direktor das GGA-Institut seit August 2007 geleitet hat.

Prof. Yaramanci wurde 1950 in Istanbul geboren und machte sein Abitur am deutschsprachigen Istanbul Lisesi. 1975 schloss er sein Studium der Geophysik an der TU Clausthal ab und promovierte 1978 an der University of Liverpool. Von 1980 bis 1986 war er Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Istanbul, wo er sich im Jahre 1983 in Angewandter Geophysik habilitierte. In den folgenden Jahren war er als Wissenschaftlicher Mitarbeiter am GSF-Forschungszentrum für Umwelt und Gesundheit im Institut für Tieflagerung, Braunschweig und seit 1993 als Professor für Petrophysik an der TU Clausthal tätig. Seit 1996 hat er die Professur für Angewandte Geophysik an der TU Berlin inne. Die Position des Direktors am GGA-Institut in Hannover übt er unter der weiteren vollen Beibehaltung seiner Fachgebietsleitung Angewandte Geophysik an der TU Berlin aus. Prof. Yaramanci ist Mitglied in verschiedenen internationalen Gremien und Gesellschaften sowie designierter Präsident der Deutschen Geophysikalischen Gesellschaft.

Das GGA-Institut ist eine eigenständige, außeruniversitäre Forschungseinrichtung für angewandte Geowissenschaften mit geophysikalischer Ausrichtung. Der Schwerpunkt der Arbeiten liegt in der Erkundung des nutzbaren Untergrundes sowie in der Entwicklung von Mess- und Auswerteverfahren, die dabei zum Einsatz kommen. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) und wird als Einrichtung von überregionaler Bedeutung gemeinsam von Bund und Ländern finanziert. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben die Aufgabe, Strukturen, Zustände und Prozesse im anthropogen beeinflussbaren Untergrund im Vorfeld und als Folge einer wirtschaftlichen Nutzung und zum Schutz der Umwelt zu untersuchen sowie zur Lösung dieser Fragestellungen neue Gerätesysteme, Messmethoden und Interpretationsverfahren zu entwickeln.

Zurzeit erfolgen die Arbeiten des GGA-Instituts in folgenden Forschungsschwerpunkten: Methodische Entwicklungen, Grundwasser-systeme; Struktur, Qualität, Prozesse, Geothermische Energie; Forschung und Entwicklung im Vorfeld einer wirtschaftlichen Erdwärmenutzung und Terrestrische Sedimentarchive sowie Struktur, Genese, Alter. Damit überschneiden sich die Forschungsfelder mit denen des Fachgebietes Angewandte Geophysik der TU Berlin.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Ugur Yaramanci
Fachgebiet Angewandte Geophysik
TU Berlin
Tel.: 030/314-72599
Fax: 030/314-72597

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