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Energiesysteme im Wandel – Chance und Bedrohung für die Menschheit

Montag, 05. November 2007

Medieninformation Nr. 278/2007

Queen’s Lecture an der TU Berlin mit dem britischen Energie- und Umweltforscher Prof. Peter J. G. Pearson / Einladung zum Pressegespräch

Die britische Regierung gilt in Europa als Vorreiter in Sachen Klimaschutz. Großbritannien ist einer der wenigen Staaten, die auf dem Weg sind, die im Kyoto-Protokoll vereinbarten Ziele zu erreichen. Einen wesentlichen Anteil an dieser Entwicklung hat der Energie- und Umweltforscher Professor Peter J. G. Pearson, Direktor des Imperial College Centre for Energy Policy & Technology, London. Er wird am 29. November in der TU Berlin zu Gast sein, um die traditionelle Queen’s Lecture zu halten.

Pressegespräch

Medienvertreterinnen und –vertreter sind außerdem herzlich zu einem Pressegespräch mit Professor Peter J. G. Pearson eingeladen.

Zeit:
am Donnerstag, dem 29. November 2007, 15.30 Uhr
Ort:
TU Berlin, Hauptgebäude, Raum H 1035, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Bitte melden Sie sich bis 28. November bei der TU-Pressestelle per Fax oder E-Mail an. (E-Mail-Adresse: )

Peter Pearson wird den Fragen nachgehen, wie Energie im Laufe der Menschheitsgeschichte die Lebensqualität beeinflusst hat, die wirtschaftliche Entwicklung und die Umwelt. Ein Blick zurück soll helfen, zu Lösungen für die Zukunft zu kommen: Welche weltweit wirksamen Innovationen sind in Zeiten der Bedrohung durch den Klimawandel notwendig? Wie finden wir Wege zu Energiesystemen mit weniger CO2-Ausstoß? In seinem Vortrag stützt sich Peter Pearson auf die Erkenntnisse des Reports "Economics of Climate Change" von Lord Nicholas Stern, der 2006 weltweit für Aufregung sorgte, sowie auf jüngste Forschungsergebnisse zum Management von Energiewandel.

Die Queen’s Lecture mit dem Titel "Energy Systems In Transition – No Future Without Innovation?" wird in englischer Sprache gehalten. Der Eintritt ist frei.

Zeit:
am Donnerstag, dem 29. November 2007, 17 Uhr
Ort:
TU Berlin, Audimax im Erdgeschoss des Hauptgebäudes, Straße des 17. Juni 135, 10623 Berlin

Besucherinnen und Besucher werden gebeten, sich anzumelden (Fax: 314-25234, E-Mail: ). Im Anschluss findet ein Empfang im Lichthof des TU-Hauptgebäudes statt. Bitte weisen Sie in Ihrem Medium auf diese Veranstaltung hin. 

Über Professor Peter Pearson

Peter Pearson ist Wirtschaftswissenschaftler mit dem Forschungsschwerpunkt Energie-Entwicklung. Der Professor für Energie- und Umweltforschung am Imperial College in London ist Direktor des Imperial College Centre for Energy Policy & Technology (ICEPT) sowie des Energy Futures Lab des Imperial College. Der Autor von mehr als 150 grundlegenden Publikationen war Mitglied der EU-Beratergruppe für den Energiesektor im 6. EU-Forschungs-Rahmenprogramm sowie von 2001 – 2007 Berater des Untersuchungsausschusses der Weltbank zur Evaluierung der ökonomischen Analyse internationaler Energie- und Wasserprojekte, aus der der Stern-Report hervorging. Er wurde vielfach ausgezeichnet, arbeitet in den Redaktionsgremien von "Energy Economics", "Energy Policy", "The Energy Journal" und "Journal of Natural Resources Policy Research" mit und wird ab 2008 ein multidisziplinäres Team aus Wissenschaftlern von acht britischen Universitäten leiten, die im Forschungsprogramm "Transition Pathways to a Low Carbon Economy" arbeiten.

Zum Vortrag von Peter Pearson

Peter Pearson wird darstellen, wie sich Großbritannien durch den Zugang zu fossilen Kohlevorräten, durch Petroleum und Gas von den Einschränkungen der Energiegewinnung aus Holz und Holzkohle befreite. Er wird zeigen, welche Rolle immer neue Technologien – von der Dampfkraft bis zur Elektrizität – in unserer Entwicklung gespielt haben, und welche Bedeutung auch Abhängigkeiten, Kostenfallen und Institutionen hatten, die Veränderungen behinderten. Seine Beispielpalette reicht von Segel- und Dampfschiffen über Gas- und elektrisches Licht bis hin zu Festplatten und modernen Speichermedien. Breiten Raum wird auch die allmähliche Zunahme ökologischer Bedenken, zum Beispiel beim Thema Schadstoffemissionen, einnehmen. Wodurch konnten Maßnahmen erzwungen oder ermöglicht werden wie Schadstoffkontrollen in der Industrie? Wie konnte gleichzeitig der Grundsatz der Kostenreduzierung beachtet werden? Inzwischen ist die globale Bedrohung durch Klimawandel unabweisbar. Peter Pearson wird ebenfalls potenzielle Wege zu zukünftigen Energiesystemen untersuchen, insbesondere diejenigen, die sehr viel geringere Schadstoffemissionen versprechen.  

Über die Queen’s Lecture

1997 erfolgte die Wiederaufnahme der Queen’s Lectures, einer Vortragsreihe, die von Königin Elisabeth II. anlässlich eines Besuches am 27. Mai 1965 in Berlin als Gastgeschenk der Briten an die Stadt eingeführt wurde. 1975 brach diese Tradition jedoch zunächst ab. Zum 50. Jahrestag der Neugründung der vormaligen Technischen Hochschule als Technische Universität Berlin im Jahre 1996 kündigte die britische Gesandte Rosemary Spencer in ihrer Festrede die Wiederaufnahme der Vorlesungsreihe an. Am 1. Dezember 1997 fand an der TU Berlin die erste Queen’s Lecture neuerer Zeitrechnung statt. Seither sind die Vorträge – sei es zu wirtschaftlichen, kulturellen oder naturwissenschaftlichen Themen – fester Bestandteil des Wissenschafts- und Kulturprogramms der TU Berlin. Die Veranstaltung wird unterstützt von der Britischen Botschaft und vom British Council, Großbritanniens internationaler Organisation für Kulturbeziehungen.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Patricia Pätzold
Referat für Presse und Information der TU Berlin
Tel.: 314-79773 / -23922

Daniela Bechtloff, Referat für Außenbeziehungen der TU Berlin
Tel.: 030 / 314-25678

www.tu-berlin.de/abz/menue/protokoll/ql/

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