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TU Berlin

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„Krieg und Vernichtung – Sowjetische Zeitzeugen erinnern sich“

Mittwoch, 27. Juni 2007

Medieninformation Nr. 151/2007

Einladung zu der Vortragsreihe „Lebenszeugnisse“

Die Gesprächsreihe mit Zeitzeugen findet als gemeinsame Veranstaltung des Zentrums für Antisemitismusforschung und des Literaturforums im Brecht-Haus statt. Vorgestellt werden – durch Lesung, Gespräche und Diskussionen – Autorinnen und Autoren, die Erinnerungen aus der jüdischen Lebenswelt publizieren. Die Themen reichen vom jüdischen Alltag und der Diskriminierung in der NS-Zeit über den Holocaust und das Exil bis hin zur Erfahrung des Überlebens und den Schwierigkeiten des Erinnerns.

Am 10. Juli 2007 diskutiert Wolfgang Benz, Leiter des Zentrums für Antisemitismusforschung der TU Berlin, mit der Autorin Andrea Gotzes. Wir laden Sie herzlich zu dieser Veranstaltung ein und bitten Sie, in Ihrem Medium auf dieses Gespräch hinzuweisen. Bitte leiten Sie diese Information auch an Ihre Kultur-/Feuilletonredaktion weiter:

Zeit:
am Dienstag, dem 10. Juli 2007, 20.00 Uhr 
Ort:
Literaturforum im Brecht-Haus, Chausseestr. 125, 10115 Berlin
Eintritt:
5 Euro, ermäßigt 3 Euro; kein Kartenvorverkauf

Es ist wenig darüber bekannt, wie Bürger der damaligen Sowjetunion mit der Erinnerung an den „Großen Vaterländischen Krieg“ heute umgehen. In den Jahren 1941 bis 1945 haben sie den deutschen Überfall, die Verbrechen des Besatzungsregimes, dann ihre Befreiung und endlich den Tag des Sieges über das nationalsozialistische Deutschland miterlebt, doch wie erinnern sie sich an diese mehr als 60 Jahre zurückliegenden Ereignisse? Andrea Gotzes hat 20 Zeitzeugen -  zehn Frauen und zehn Männer -  zu ihren Erfahrungen während des „Großen Vaterländischen Krieges“ befragt. Der Bogen ihrer Schilderungen spannt sich vom Holocaust über Verschleppung, Zwangsarbeit und die Verwüstung der Städte und Dörfer bis zum Kampf der Roten Armee. Die im Frühjahr 2005 von der Autorin im heutigen Weißrussland aufgezeichneten Gespräche vermitteln ein beklemmendes Bild von den schrecklichen Leiden der damaligen sowjetischen Zivilbevölkerung und tragen so dazu bei, die in Deutschland vergleichsweise wenig beachteten sowjetischen Opfer des Zweiten Weltkrieges ins öffentliche Bewusstsein zu rücken. Dr. Andrea Gotzes lebt als Fachautorin und Übersetzerin in Berlin. Zu ihren Publikationen zählt unter anderem der Band „Das haben wir alles überlebt – Russlanddeutsche Erinnerungen 1930 - 1990“.

Andrea Gotzes, Krieg und Vernichtung. Sowjetische Zeitzeugen erinnern sich, Darmstadt 2006.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Yasemin Shooman
Zentrum für Antisemitismusforschung der TU Berlin
Tel.: 030/314-25467
Fax: -21136.

Zusatzinformationen / Extras

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