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TU Berlin

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Gedenkkolloquium anlässlich des 100. Geburtstages von Ernst Ruska

Montag, 23. April 2007

Medieninformation Nr. 84/2007

Einladung zur öffentlichen Festveranstaltung der TU Berlin am 10. Mai 2007

Im Dezember vergangenen Jahres wäre der Nobelpreisträger und TU-Professor Ernst Ruska 100 Jahre alt geworden. Aus diesem Anlass lädt das Institut für Optik und Atomare Physik der Technischen Universität Berlin zu einem Festkolloquium ein, um sowohl an sein Werk zu erinnern als auch die neuesten Entwicklungen auf dem Gebiet der Elektronenmikroskopie aufzuzeigen. 

Das Kolloquium wird im Rahmen des Physikalischen Kolloquiums der Fakultät II Mathematik und Naturwissenschaften stattfinden. Wir möchten Sie herzlich dazu einladen. Bitte weisen Sie auch in Ihrem Medium auf diese Veranstaltung hin. Das detaillierte Programm des Gedenkkolloquiums finden Sie unter: 
http://www.physik.tu-berlin.de/institute/OI/ 

Zeit:
am Donnerstag, dem 10. Mai 2007, um 16 Uhr c.t.
Ort:
TU Berlin, Hardenbergstraße 36, 10623 Berlin, Eugene-Paul-Wigner-Gebäude (Physik-Neubau), Hörsaal PN 201
Hinweis:
Eine Anmeldung ist bis zum 27. April 2007 erwünscht (E-Mail:   oder Tel.: 030/314-23585)

Das Kolloquium wird vom Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft und von der Deutschen Gesellschaft für Elektronenmikroskopie e.V. unterstützt. 

Ernst Ruska wurde am 25. Dezember 1906 in Heidelberg geboren. Er studierte zunächst an der Technischen Hochschule München und wechselte 1927 an die TH Berlin. Hier wurde er dann Mitarbeiter am Hochspannungsinstitut und befasste sich mit der Konstruktion eines Kathodenstrahloszillografen. 1931 war Ruska an der Entwicklung eines Elektronenmikroskops aus zwei magnetischen Linsen beteiligt. Die Eigenschaften magnetischer Elektronenlinsen kurzer Brennweite waren auch Thema seiner Dissertation von 1934. Ende 1933 trat Ruska eine Stelle bei der Fernseh AG in Berlin an, wo er Bildempfangs- und Bildsenderöhren entwickelte. Drei Jahre später konnte er mit Hilfe der Siemens & Halske AG ein Laboratorium für Elektronenmikroskopie bei Siemens einrichten. 1944 habilitierte sich Ruska an der TH Berlin.

Auch nach Kriegsende entwickelte Ruska weiter Elektronenmikroskope und konnte 1954 das Elmiskop l vorstellen, das erstmalig eine Auflösung unter zehn Angström (ein Nanometer) erreichte. Daneben engagierte sich Ruska verstärkt in der wissenschaftlichen Forschung. 1947/48 leitete er eine Abteilung für Elektronenmikroskopie am Akademieinstitut für Medizin und Biologie in Berlin-Buch und übernahm dann die Leitung einer Arbeitsgruppe am Fritz-Haber-lnstitut (FHI) in Berlin-Dahlem. Seit 1949 lehrte er als Privatdozent an der TU Berlin und als Honorarprofessor an der FU Berlin. 1955 gab Ruska seine Industrietätigkeit bei Siemens auf und übernahm den Aufbau und die Leitung einer unabhängigen Forschungsabteilung für Elektronenmikroskopie am FHI, aus der zwei Jahre später das Institut für Elektronenmikroskopie wurde. 1959 wurde er zum außerplanmäßigen Professor an der TU Berlin ernannt.

Ernst Ruska wurden vier Ehrendoktortitel verliehen, verschiedene Akademien und wissenschaftliche Gesellschaften haben ihn zum Ehrenmitglied gewählt. Er erhielt zahlreiche Preise, darunter zuletzt als höchste Auszeichnung 1986 den Nobelpreis für Physik für seine fundamentalen elektronenoptischen Arbeiten und die Konstruktion des ersten Elektronenmikroskops. Ruska verstarb am 27. Mai 1988 in Berlin.

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Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:

Prof. Dr. Michael Lehmann
Technische Universität Berlin
Institut für Optik und Atomare Physik
Tel.: 030/314-22567, -23585
Fax: -27850

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