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TU Berlin

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Gehaltszahlungen sind sicher

Finanzen: Georg Borchert

Lupe

Herr Borchert, die Finanzabteilung arbeitet im Präsenznotbetrieb. Wie muss man sich das vorstellen?

… nun, an drei Tagen in der Woche sind vier Mitarbeitende in der Uni, um papierne Vorgänge zu bearbeiten. Für Rechnungen des Präsenznotbetriebs haben wir eine Regelung erlassen, dass auch gescannte Vorgänge bearbeitet werden. Auch hier sind zwei Unterschriften beziehungsweise Bestätigungen erforderlich. Diese Vorgänge werden von den Mitarbeiter*innen im Finanzmanagement täglich bearbeitet, die technisch so ausgestattet sind, dass sie im Homeoffice den Notbetrieb der Finanzbuchhaltung unterstützen können.

Warum vier Personen?

Wir haben eine Buchhaltung, die die Buchung erfasst, und einen Zahlungsverkehr, der die erfasste Buchung überweist. Beides unterliegt dem Vier-Augen-Prinzip. Buchung und Zahlungsverkehr dürfen nicht von derselben Person vorgenommen werden. Deshalb vier Personen. 

Die Gehaltszahlungen für März sind erfolgt. Sind sie auch für April sichergestellt?

Ja, und auch für weitere Monate.

Worin besteht die Herausforderung, vor der Ihre Finanzabteilung steht?

Die Herausforderung ist, gesetzliche Bestimmungen, die keinen Notfall kennen, auf den Notfall angemessen anzuwenden und dabei den Gesundheitsschutz zu berücksichtigen. Denn es ist keine Übung, sondern der Ernstfall, und der darf nicht dazu führen, dass alle gesetzlichen Grundlagen über Bord geworfen werden. Ich betone das, weil ich ab und zu höre: „Das muss doch jetzt möglich sein …“ Insofern bitte ich, die Aufforderung des Krisenstabs zu befolgen und keine Bestellungen mehr vorzunehmen. 

Das Interview führte Sybille Nitsche

Sybille Nitsche, „TU intern“ April 2020

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